Ein Mädchen erkennt, dass sie fliegen möchte und nicht darf:
Myn wächst auf einem Planeten auf, über dem Raumschiffe fliegen und auf dem Väter das letzte Wort haben. Sie kann immer nur das, was Mädchen nicht können sollen. Trotzdem verlebt die Adelstochter eine unbeschwerte Kindheit mit einer eigenwilligen Mutter, einem schöngeistigen Vater und einem großen Bruder, der sie anspornt, ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
Ihre scheinbar heile Welt erhält Risse, als der aufwieglerische Asnuor zum Obersten Priester ernannt wird. Weshalb fällt das ganze Volk vor einem solchen Ehrgeizling auf die Knie? Warum schmiedet Myns Mutter Pläne hinter verschlossenen Türen? Und was hat das alles mit Myn und ihrem Bruder Vairrynn zu tun?
In 7 Bänden erzählt "Die Erste Tochter" von Intrige, Leidenschaft, Liebe, Freundschaft, Hass, einer fremden Welt und von einer Frau und drei Männern, die diese Welt für immer verändern. Doch eigentlich will Myn vor allem eins: ihre eigene Freiheit, von der sie in "Adelsspross" gerade erst begreift, dass sie sie gar nicht hat.
Ein Planet. Eine Frau. Ein Kampf
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Ein Mädchen sucht seinen Weg
Meggie aus Mertesheim am 22.11.2024
Bewertungsnummer: 2347832
Bewertet: eBook (ePUB)
Myn ist ein junges Mädchen, lebt auf dem Planeten Singis und - als erste Tochter geboren - soll sie sich auch wie eine verhalten und gehorchen. Doch Myn ist neugierig, wissbegierig und möchte lernen. Sie sehnt sich nach Wissen und saugt alles in sich auf. Doch ihr Vater, streng und unnachgiebig, hat das letzte Wort. Je mehr Myn jedoch über ihre Welt, in der sie lebt, erfährt, umso mehr möchte sie ausbrechen. Ihr Bruder Vairrynn hilft ihr dabei, sich zu entfalten. Doch dann passieren Dinge, gegen die Myn nichts ausrichten kann und ihre heile Welt dreht sich um 180 Grad.
Wir befinden uns auf dem Planeten Singis, der unweit unserer Erde liegt. Myn, ein 9jähriges Mädchen, wächst dort in einer Künstlerfamilie auf. Doch sie möchte ausbrechen aus den alten Traditionen, weiß jedoch nicht wie. Die Autorin hat sich eine komplexe Welt ausgedacht und erzählt in wunderbaren Worten Myns Geschichte. Doch nicht nur Myn kommt zu Wort, sondern auch die Dame Tod, die aus ihrer Sicht über Myns Bruder Vairrynn berichtet.
Zuerst fand ich dies etwas verwirrend, weil in Ich-Form von Myn erzählt wird und dann plötzlich in Ich-Form aus der Sicht der Dame Tod. Doch dies war nur am Anfang so, bis ich mich daran - und auch an den an Poesie anmutenden Stil - gewöhnt habe.
Mit Hingabe erzählt die Autorin von Myn und ihrer Familie. Auch wenn ich Mühe hatte, in die Story hineinzukommen, was aber auch an den vielen Namen und Orten lag, bin ich froh, dass ich nicht abgebrochen habe, denn die Story entwickelt sich zu einer interessanten Geschichte über Mut, Freundschaft, Liebe und Hass.
Da abwechselnd über Myn und Vairrynn berichtet wird, bekommen wir zwei Sichtweisen, die sich immer wieder ineinanderfügen und wir erleben, wie Myn herausfinden muss, dass die heile Welt Risse bekommt und man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen muss.
Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Passagen, die darauf hindeuten, dass Myn auf der Erde ist und jemandem ihre Geschichte erzählt. Was genau es damit auf sich hat, wird jedoch nicht genauer erklärt und wird sich wahrscheinlich auch so durch die nächsten Bände ziehen. Hier wird die Spannung groß gehalten und man will natürlich wissen, was Myn auf der Erde macht und wie sie dorthin gelangt ist.
Besonders gelungen finde ich den Aufbau der Welt Singis sowie weitere Orte. Es gibt eine eigene Flora und Fauna, eigene Götter und besonders hervorzuheben sind wohl die Tygdulai, eine Art Pferderasse, die gezüchtet wird. Hier merkt man, dass die Autorin sich sehr viele Gedanken gemacht hat. Diese Liebe zum Detail ist einfach fantastisch.
Der erste Band endet mit einem Cliffhanger. Und so kann man eigentlich nur sofort zum zweiten Band greifen.
Fazit:
Ein Mädchen sucht seinen Weg ...
Mit dem Eröffnungsroman…
Alex am 21.05.2024
Bewertungsnummer: 2886615
Bewertet: eBook (ePUB)
Mit dem Eröffnungsroman “Adelsspross“ startet die High-Fantasy-Buchreihe um “die erste Tochter“ Mynrichwy (kurz Myn). Sie ist ein junges Mädchen in einer Welt des Patriarchats und gehört dem Hause Neoly an, einer hochrangigen Adelsfamilie im Singisischen Reich. Als einzige Tochter wächst sie behütet mit ihren Brüdern Vairrynn und Mudmal bei ihren Eltern auf. Die Jahre der Kindheit sind zunächst unbeschwert, auch wenn die strengen Regeln für die weiblichen Familienmitglieder der jungen Myn vermehrt ungerecht und unverständlich erscheinen. Ihr älterer Bruder Vairrynn erkennt den unerschöpflichen Wissensdurst des Mädchens und nimmt sich ihrer an, denn zwischen den beiden Geschwistern besteht eine besonders innige Verbindung. Mit der Zeit überschlagen sich die Geschehnisse: Ein neuer Oberster Priester wird gewählt, und die Stimmung im Land verwandelt sich schnell. Es beginnt zu brodeln. Die einst so offene Mutter verschließt sich zusehends, und der schöngeistige Vater verändert sich immer mehr. Was ist der Grund hierfür? Dieser Eröffnungsroman stellt eine ausführliche Einführung in die komplexe Welt von Myn und ihrer Familie dar. Dabei nimmt sich die Autorin die nötige Zeit, um den Spielort ausführlich zu beschreiben, so dass der Roman eher zurückhaltend und etwas gemächlicher daherkommt. Doch davon sollte sich der Lesende nicht täuschen lassen. Die Geschichte bietet neben interessanten Charakteren ein buntes Potpourri einer vielgestaltigen Fantasiewelt, so existieren verschiedene bewohnte Planeten, Eigentümlichkeiten der Flora und Fauna, eine eigene Mythologie, eine ungewohnte Uhrzeit und eigenartige Namen von alldem. Also, wer bereits im Band 1 fulminante Kämpfe erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein, doch dass diese definitiv folgen werden, das deutet sich bereits an. Häufig las ich, dass die meisten Lesenden ihre Schwierigkeiten mit den fremdartigen Namen hatten. Diese sind in der Tat ungewöhnlich, mögen befremdlich erscheinen, aber es passt zu dieser ungewöhnlichen Welt. Zur Hilfestellung wurde dem Buch ein Glossar angehängt, und auf dieses habe ich ab und an zurückgegriffen. Natürlich unterbrach das Nachschlagen etwas meinen Lesefluss, aber half ungemein, ein umfassendes Verständnis für den faszinierenden Weltenbau zu entwickeln und sich mit den seltsamen Namen anzufreunden. Der Schreibstil ist geprägt von der ausdrucksvollen Sprache der Autorin. Sie beherrscht die Kunst des Formulierens perfekt. Neben dem kreativen Plot und dem komplexen Weltenbau verleiht dieser Aspekt dem Roman seine eigene Magie. Allerdings muss ich einwerfen, dass sich diese wortgewaltige Sprache an manchen Stellen etwas zu sehr in Vordergrund drängte und zu Lasten der Geschichte ging. Aber hey, das ist Jammern auf echt hohem Niveau. Mit „Adelsspross“ schuf die Autorin einen unterhaltsamen und anspruchsvollen Auftakt-Roman. Er beginnt zurückhaltend und steigert die Spannung kontinuierlich. Das Ende trägt die Erwartung in sich, dass die nächsten Teile „Der ersten Tochter“ sich alles andere als zurückhaltend präsentieren werden, und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!
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