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Produktbild: Krötensex

Krötensex Roman

4

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1890 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641240158

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

08.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1890 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641240158

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  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    13.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Manchmal kommt es anders als man denkt

    Krötensex – wenn man den Titel liest, geht gleich ein Kopfkino los und was für eines! Genau das hat wohl Franka Frei im Sinn gehabt bei dem Titel kombiniert mit dem abstrakten Bild auf dem Cover. Wer kennt sie nicht, die Perioden-Expertin durch Zufall: Franka Frei, die nun einen Roman veröffentlicht hat. Sie bleibt ihren Themen treu und spielt eine kreative Coming-of-Age Geschichte durch die offener ist als Bekanntes und sehr im Hier und Jetzt verortet ist. Frisch, aber unfrei. So könnte man auch die Protagonistin vorstellen: Frieda. Eine junge Frau, Single, studiert in Berlin „Business“ an einer teuren Privatuni. Sie ist im Bachelorstudium und steht kurz vor einem Auslandsstudium in Amerika. Tja, hätte sie mal das Kleingedruckte gelesen. Denn die Reise ist nicht weit, denn es geht nach Sachsen, dort gibt es ein kleines Kaff das eben auch Amerika heißt. Dumm gelaufen. Es ist kein Satire-Roman oder ein witziges Feel-good-Buch. Dieser Roman über Frieda ist eine Reflektion der Generation Y, den sogenannten Millennials. Wir als Leser begleiten sie in ihrem Veränderungsprozess, ihrem anfänglichen Erwachsen werden. Es geht viel um Ideale und Erwartungshaltungen an sich selbst und denen der eigenen Umwelt, sei es die Familie oder die Freunde. Frieda vergleicht sich viel und oft mit ihrer Zwillingsschwester Freia. Frieda sieht sie als die coolere, die Feministin, „grün“ und unabhängig. Frieda ist zerrissen zwischen den sich widersprechenden Idealen und Anforderungen an sie und arbeitet sich durch den Sumpf um sich selbst zu finden, sich selbst zu definieren. Dabei ist es vielleicht nicht schlecht statt in einer Metropole in den USA in einem kleingeistigen Dorf in der Provinz gelandet zu sein. Das hört sich jetzt allerdings tiefgreifender an als es dann ist. Denn der Roman ist trotzdem oder gerade wegen dieser Auseinandersetzung gut zum Weglesen und macht viel Spaß! Aufgelockert durch einige Dialekte, die aus meiner Sicht gut getroffen sind und die mit voller Absicht sehr stereotypischen Darstellungen unterstützen. Ein unterhaltsamer Roman mit viel Metaebene, der an Fahrt aufnimmt und zum Schluss ein wenig ins Rasen kommt, aber es sind ja schon knapp 450 Seiten, mehr hätte es auch nicht werden dürfen, daher auch ok, dass im letzten Drittel das Tempo anzieht. Und warum heißt dieses Buch jetzt Krötensex? Eine Kindererinnerung der Protagonistin spielt hier eine Rolle. Lese, dann findest du es heraus!

  • Lesefruechte

    5/5

    19.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Zu viel"? Mehr davon!

    „Krötensex“ von Franka Frei ist ein Roman über das Jungsein und alles, was dazugehört. Das mag jetzt sehr unspezifisch klingen, aber die Autorin spricht in diesem Buch unglaublich viele wichtige Themen aus allen Ecken des Lebens an. Feminismus, Umweltschutz, Rechtsextremismus in Ostdeutschland, Aktivismus, Sexualität, Bodyshaming, Leistungsdruck und vieles mehr. Die Aufzählung ließe sich beliebig verlängern. Dabei sind diese Themen eingebettet in die sehr persönlichen Erfahrungen der Hauptprotagonistin Frieda und zeigen, wie sie jeden einzelnen betreffen und beschäftigen können. Sie wirken weder konstruiert noch im Kontext von Friedas Leben an den Haaren herbeigezogen. Doch worum geht es überhaupt? Aufgrund ihres Studiums muss die zwanzigjährige Frieda ein Semester in dem mittelsächsischen Städtchen Amerika verbringen. Die ostdeutsche Provinz entspricht jedoch so gar nicht den Vorstellung, die Frieda von ihrem Leben hat, das dem Leben ihrer Schwester Freia ähnelt, die sich als Aktivistin und Influencerin in vielen Projekten engagiert, die Welt besser macht und scheinbar ein perfektes Leben führt. Dazu kommt noch, dass Frieda neben einem Semester auf dem Land, auf das sie gar keine Lust hat, noch irgendwie einen Praktikumsplatz finden muss. Außerdem hadert sie mit sich selber und den Erwartungen, die die Gesellschaft an den weiblichen Körper und das Verhalten von Frauen hat. Doch dann ist das Semester endlich vorbei und Frieda zurück in Berlin. Frieda ist jung und lebt ihr Partyleben in vollen Zügen. Jedoch steht sie immer im Schatten ihrer Schwester. Sie ist sich unsicher über ihre eigenen Grenzen und über sich selbst, weiß nicht, wer sie ist und wohin sie will. Immer fühlt sie sich „zu viel". Im Verlauf des Romans macht sie jedoch eine starke Entwicklung durch und kommt sich selber und ihren Wünschen immer näher. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht, umgangssprachlich. Die Dialoge sind geprägt von Dialekten aus allen Landschaften Deutschland. Zum ersten Mal lese ich einen Roman, in dem gegendert wird. Diese spannende Neuerung tut dem Lesefluss dabei überhaupt keinen Abbruch. Der Autorin ist es auf beeindruckende Art gelungen, aktuelle Themen mit individuellen Erfahrungen und Problemen zu verknüpfen und das Ganze mit einem fantastischen Humor zu vermitteln. Alle Charaktere waren, auch aufgrund der Vielfalt der Dialekte, sehr authentisch und nah an dem*der Leser*in.  Ich konnte mit den ersten 150 Seiten, also der Zeit, die Frieda in Amerika verbringt, wenig anfangen. Weder der Handlung, die nur aus Partys besteht, noch der Figur der Frieda, deren Lebensstil nicht gerade dem Meinen entspricht, konnte ich etwas abgewinnen. Glücklicherweise verlieren sich diese Anfangsschwierigkeiten jedoch im Verlauf der Geschichte. Ich konnte Frieda wirklich in mein Herz schließen und mich fast mit ihr identifizieren. Durch diesen ersten Teil muss sich die*der Leser*in allerdings erst hindurcharbeiten, um auf das „Kerngeschehen“ zu stoßen. Als sehr störend empfand ich auch die sehr klischeehafte und vorurteilsbehaftete Darstellung von Sachsen als „Naziloch“. So wenig die Probleme mit Rechtsextremismus und Neonazimus ignoriert werden dürfen, so viele Menschen leben hierzulande, die sich gegen „Rechts“ tatkräftig engagieren. Das gilt auch für eine kleine Hochschulstadt, die sehr an Mittweida oder Zittau/Görlitz erinnert. Auch wenn die Handlung nicht übertrieben spannend ist, so ist es der Autorin im weiteren Verlauf des Buches dennoch gelungen, mich immer wieder zu überraschen und mitzureißen, hinein in die Welt einer jungen Studierenden, die versucht, sich zwischen Studium, Partys, Praktika und Erfahrungen mit Männern selbst zu finden. Friedas Verhalten passt immer zu ihrem Charakter und wirkt nie überzogen oder unrealistisch. „Krötensex“ ist ein wunderbarer, humorvoller Roman, in dem akute Fragen und Probleme im Leben einer jungen Frau sowie gesellschaftlich wichtige und aktuelle Themen kritisch aufgegriffen werden, ohne dabei belehrend rüberzukommen oder anstrengend zu wirken. Auch wenn Frieda sich oft als „zu viel“ wahrnimmt, will ich nur eins: mehr davon.

  • World_of_a_booklover

    aus Bayern

    4/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Brandaktuell, stark und unterhaltsam! Aber wahrscheinlich nichts für jedermann

    An 'Krötensex' habe ich über zwei Wochen gelesen. In der ersten Hälfte kam ich kaum voran und musste mich quasi aufraffen weiterzulesen. Die zweite Hälfte des Buchs habe ich dann gestern fast in einem Stück gelesen und wirklich sehr gemocht. Der Schreibstil von Franka Frei ist in meinen Augen nicht immer einfach zu lesen und ich glaube man braucht auch etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Abgesehen von den eingebauten Dialekten, Jugendsprache oder ganzen Gesprächen auf englisch, fand ich vor allem am Anfang auch Dinge wie Doppelmoral, Sarkasmus oder auch fast satirische Darstellungen sehr gewöhnungsbedürftig. Ich glaube gerade in der ersten Hälfte der Geschichte, fehlte mir persönlich auch die Lebens- oder Realistätsnähe und Authentizität, um richtig ins Buch eintauchen zu können. In Amerika wurde ich mit Frieda und ihrer Art noch nicht ganz so warm und zurück in Berlin ereilte mich als (im Vergleich dazu "braves") Dorfkind quasi ein Kulturschock. Trotzdem gab es auch hier schon einige Denkanstöße und viele humorvolle Szenen. Der Umschwung kam bei mir in etwa mit dem Start des Praktikums. Mir persönlich erschienen die Probleme von Frieda ab da greifbarer und ich fand ich mich oft in der Situation, wo ich mir dachte "Ja, genau! Ich weis was du meinst". Generell konnte ich Frieda in vielen Punkten absolut nachvollziehen und würde dabei auch sagen, dass die Mehrheit unserer Generation auch schon die selben Gedanken hatte. Manches konnte ich nicht verstehen, aber solche Aspekte waren eher in der Minderheit. Frieda durchläuft in der Zeit, in der man sie begleitet eine enorme Entwicklung, die ich gerne verfolgt habe und die am Ende des Buchs logischerweise noch nicht abgeschlossen ist. Meine Charakter-Lieblinge waren Miro und Culita, bei denen ich mich bei jedem Wiedersehen gefreut habe. Man könnte garnicht alle Themen, die Franka Frei versucht in ihrem Roman anzusprechen, auflisten, solch eine Vielfalt ist geboten. Und ich finde das auch nicht verkehrt, denn alle Themen sind aktuell und im realen Alltag kann man sich auch nicht nur auf eine Auswahl davon beschränken. Sowohl Rassismus als auch Nachhaltigkeit, psychiche Krankheiten oder Body Shaming uvm. sind allgegenwärtig! Franka Frei spielt dabei nicht mit Klischees oder gesellschaftlichen Problemen, sondern stellt eben diese direkt ins Scheinwerferlicht. Neben dem Unterhaltungsaspekt ist das Buch also auch (für mich vor allem im Bereich hormonelle Verhütung) sehr informativ! Das Ende hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn einiges nicht richtig abgeschlossen wurde. Für mich passte es perfekt, war rund und harmonisch. Ich hab mich mit Frieda gefreut und konnte das Buch mit einem zufriedenen Lächeln schließen. Ich glaube aber auch, dass mich viele Gedanken aus 'Krötensex' noch für einige Zeit beschäftigen werden. Fazit: Trotz für mich schwierigem Einstieg, wobei die Geschehnisse oder die Ausdrucksweise mir persönlich zu realitätsfremd waren, ist 'Krötensex' ein humorvoller Coming-of-age Roman über eine 20-Jährige, die sich mit unzähligen aktuellen Theman auseinandersetzen muss. 4/5

  • Bewertung

    2/5

    08.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    "Mein Leben wirkte wie ein Film, den ich nur halbherzig schaute..."

    KRÖTENSEX ist ein Romandebüt, das anfänglich in der sächsischen Provinz spielt und dementsprechend auch in Dialekten geschrieben ist. Vom Sinn und Unsinn über den Einsatz dieses "stilistischen Mittels" möchte ich nicht anfangen, denn mit zunehmender Handlung wirkt der Sprung zwischen Sprachen und besagten Dialekten einfach ünnötig, gar nervig. Gleichzeitig wird mit jeglichen Klischees und Vorurteilen gespielt, was die Charaktere neben einer enormen Anzahl dieser wirklich nicht greifbar machte. Dass ostdeutsche Städte nur mit grauen Betonbauten und Nazis bevölkert sind und Berlin natürlich cool ist, aber dann doch so schroff; sind nur einige davon. Schade, dass die Autorin nicht wenigstens mal eine Google-Bildersuche benutzt hat, um zumindest zu heucheln ein Gefühl für die Orte zu entwickeln, in denen sie ihre Geschichte spielen lässt. Da im Vor- und auch Nachwort immer wieder betont wird, wie wichtig doch dieses Buch für sie ist, wäre ein bisschen mehr Mühe schön gewesen. Auch die Handlung empfand ich als nicht ausgereift, leider. Die permanten Korrekturen zu zeitpolitischen Themen wie Feminismus, Poltik, Social Media sind nicht zwingend neu, sondern eher eine erneute Wiederholung des Altbekannten. Was nicht falsch ist, obwohl auch die Frauen in diesem Buch eigentlich modern sein sollen, machen sie trotzdem die Fehler, die man kennt. Das wäre nicht schlimm, wenn sie eben nicht immer betont abgeklärt auf die Welt und ihre Fehler schauen würden. Der Kniff "immer zu viel, aber nicht richtig zu sein" als DAS Problem der Protagonistin herauszustellen, erschloss sich mir nicht organisch, sondern wirkte eher wie eine Verzweiflungstat, diesem Roman noch eine Tiefe geben zu wollen, den er vielleicht nicht hat. Für mich zwar ein Ärgernis, könnte der Roman jedoch für eine jüngere Generation vielleicht etwas sein, in denen diese sich wiederfindet und vor allem auch verstanden fühlt.

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Bewertungen (4)

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