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Produktbild: Der lange Weg nach Weimar

Der lange Weg nach Weimar Der Schiller Roman. Zweiter Teil

10

8,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.10.2020

Verlag

Fehnland-Verlag

Seitenzahl

396 (Printausgabe)

Dateigröße

1378 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783947220571

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

09.10.2020

Verlag

Fehnland-Verlag

Seitenzahl

396 (Printausgabe)

Dateigröße

1378 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783947220571

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  • Streiflicht

    5/5

    06.06.2021

    eBook (ePUB 3)

    Als wäre man dabei gewesen...

    Wer bereits den ersten Band des Schiller-Romans von Autor Udo Weinbörner gelesen hat, konnte sicherlich nicht widerstehen, auch dieses zweite Buch zu verschlingen. Es ist keine einfache Lektüre - auch weil Schiller kein einfacher Mensch war - aber eine sehr bereichernde und packende. Ich habe etwas länger gebraucht, um dieses Buch zu lesen - weil es so voller Inhalt und Leben ist. Man kann dieses Buch nicht einfach so nebenbei konsumieren, man muss es gerne haben und sich die Zeit nehmen, die es braucht. Dann aber bekommt man viel zurück - Lesegenuss und eine geistige Zeitreise, die sich anfühlt als wäre man dabei gewesen. Udo Weinbörner hat nicht nur die geschichtlichen Tatsachen und Hintergründe perfekt recherchiert, sondern auch so dargestellt, dass man sie in Romanform leicht aufnehmen kann. Man lebt, leidet und triumphiert mit Schiller, man fühlt mit. Wenn einem Autor das gelingt, dass der Leser sich so in ein Buch versenkt, dann hat er in meinen Augen alles richtig gemacht. Ich habe lange Zeit keine Biographien gelesen, weil ich es immer so langweilig fand ... "Die Stunde der Räuber" und "Der lange Weg nach Weimar" haben mich eines Besseren belehrt. So macht Geschichte Spaß! Danke, dass ich auf diese Weise so viel über diesen bedeutenden deutschen Dichter erfahren durfte!

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    19.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    In „Der lange Weg nach…

    In „Der lange Weg nach Weimar“ erinnert Andreas Streicher sich an Friedrich Schiller. Er war es auch, der mit ihm vor den Fängen des Herzogs floh. Der Autor Udo Weinbörner schreibt, wie schwer es für den Künstler war, sich zu etablieren. Stets war Schmalhans Küchenmeister und Schiller wurde anfangs verkannt. Wie aufschlussreich dieses Buch ist, erkannte ich immer wieder durch das Nachschlagen in historischen Elaboraten des Internets. Dass Herr Cotta bereits im Jahr 1794 Bücher Schillers verlegte und nicht nur das. Auch die Zeitschrift „Die Horen“, (ebenfalls Schillers Werk) verlegte er. Oder dass er zunächst von Goethe unbeachtet, ja sogar herablassend, gemustert wurde und wie er sich trotz aller Widerstände dann doch noch etablieren konnte, das kann nur ein Autor belegen, der umfassend recherchierte. Neben der lebendigen Erzählung über Schillers hartes Leben, sind auch einige Briefe des Dichters nachzulesen. Alle vom Original abgeschrieben und mit der Angabe ihrer Quellen versehen. Ach, und dann die vielen Zitate, von denen mir nicht klar war, dass sie von Schiller stammen. Oder hätten Sie gewusst, aus welchem Werk diese Redewendung resultiert? „Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Es ist traurig, dass er seinen Ruhm nicht mehr erleben durfte und gar zu früh starb. Friedrich Schiller war nicht nur ein großer Dichter. Als Mensch hatte er Eigenschaften, die mir sympathisch sind. Er achtete Freundschaft sehr und hielt mit seiner Meinung nicht hinter den Berg. Selbst wenn er dadurch Nachteile hinnehmen musste. Selbst wenn er einige Herrscher verachtete, die Revolution der Franzosen missfiel ihm sehr. Das Abschlachten von Königen und deren Angehörigen konnte seiner Meinung nach keinen Segen bringen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, den ersten Band der Schiller Biographie zu lesen. Es erleichtert das Verständnis für #DerlangeWegnachWeimar. Ich danke Herrn Weinbörner ausdrücklich für diese beiden Bücher. Brachte er mir doch den Dichter Schiller noch einmal näher.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    08.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein unsteter Mensch

    Udo Weinbörner zeichnet die letzten 20 Jahre im Leben von Friedrich Schiller nach. Einem zerrissenen und unsteten Menschen, der in seinem Egoismus ihm wohlmeinende Mitmenschen rücksichtslos vor den Kopf stößt. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte genauestens recherchiert. Schillers Charakter hat der Autor äußerst eindrucksvoll dargestellt. Mein Fazit: Udo Weinbörner zeigt den zerrissenen Menschen, der hinter dem Dichter steckt. Ein Buch, das sich lohnt zu lesen. Ich gebe 4**** und eine Leseempfehlung.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    24.12.2020

    eBook (ePUB 3)

    Als Dichter großeartig, als Mensch schwierig

    Udo Weinbörner lässt uns in seinem zweiten Schiller-Buch am weiteren Leben des Schriftstellers teilhaben. Nachdem Friedrich Schiller nun als Regiments-Medicus die Herzogliche Pflanzschule, wie man die Militärakademie gemeinhin nannte, absolviert hat, und seinen Dienst in der Herzoglich Württembergischen Armee tut, flieht er 1782 gemeinsam mit Andreas Streicher aus Württemberg, weil ihm der Herzog, wegen mehrmaligen unerlaubten Entfernens von der Truppe, mit Schreibverbot und Festungshaft droht. Andreas Streicher wird im Leben Schillers noch mehrmals eine große Rolle spielen, den er unterstützt den Dichter wo und wie immer es möglich ist. Nach weiteren Stationen der Flucht - Schiller gilt als ja fahnenflüchtig - findet er nun in Bauerbach ein wenig Ruhe, um seine „Luise Millerin“ zu beenden und „Don Karlos“ zu beginnen. Schiller ist de facto mittellos und immer abhängig von spendablen Freunden. Erst in den Jahren 1789-1799 gelingt ihm eine wirtschaftliche Konsolidierung. Die Heirat mit Charlotte von Lengenfeld ermöglicht den sozialen Aufstieg. Dennoch gibt er mehr Geld aus als er verdient, wird Vater von mehreren Kindern und schreibt unentwegt an seinen Stücken. Sein ohnehin angegriffener Gesundheitszustand - er leidet an Malaria und Tuberkulose - wirft ihn mehrfach nieder. 1805 stirbt er in Weimar. Meine Meinung: Udo Weinbörner hat hier den Menschen Friedrich Schiller in den Mittelpunkt gestellt. Einen Menschen, der auf mich nicht sehr sympathisch wirkt. Er ist rücksichtslos, schroff und stößt einige wohlwollende Zeitgenossen vor den Kopf. Wie er mit Andreas Streicher oder den Wolzogens umgeht, ist eigentlich unmöglich. Er häuft Schulden über Schulden an, immer in der Hoffnung bzw. Gewissheit, dass sie von irgendjemanden beglichen werden. Mehrmals kann er sich nur mit Mühe dem Schuldturm entziehen. Immer wieder findet er einen Gönner, der ihm mit Geld aushilft. Auch seinem Verhalten Frauen gegenüber kann ich wenig abgewinnen. Er geht mehrere Verhältnisse mit verheirateten Frauen ein. Es mag der Zeit geschuldet sein, in der Frauen wie ein Stück Ware an ihre (meist) vermögenden Ehemänner verschachert werden, egal ob eine Zuneigung besteht oder nicht. Schiller nützt die Gunst der einsamen Herzen weidlich aus. Interessant ist sein zwiespältiges Verhältnis zu Goethe dargestellt. Es hat den Anschein, dass Schiller auf seinem Kollegen die Herkunft aus wohlhabendem Haus und seine Anstellung als Geheimrat (mit entsprechendem Salär) neidisch ist. Einerseits will er ihn kennenlernen und heischt nach dessen Aufmerksamkeit, andererseits spricht er verächtlich über ihn, weil es lange zu keinem Zusammentreffen kommt. Das erinnert mich ein wenig an die Fabel „Der Fuchs und die Weintrauben“. Das Buch zeigt von penibler Recherche. Viele Zitate und Auszüge aus überlieferten Briefen bringen uns Zeit und Zeitgeist näher. Zahlreiche Abbildungen ergänzen diesen historischen Roman rund um Friedrich Schiller und seinem langen Weg nach Weimar. Fazit: Udo Weinbörner entwirft ein Bild eines zerrissenen, eines unsteten Menschen, der hinter dem großartigen Dichter steckt. Ehrlich, als Mensch ist mir Friedrich Schiller nach der Lektüre dieses Buchs nicht sehr sympathisch, als Dichter finde ich ihn nach wie vor großartig. Gerne gebe ich diesem Buch 4 Sterne.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    31.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein steter Kampf ums Geld und künstlerische Anerkennung

    Der Autor schildert Schillers Leben von 1783 bis zu seinem Tod 1805 . Folgendes hat sich nachdrücklich in meinem Gedächtnis festgesetzt. Obwohl Schillers Werke erfolgreich auf den Theaterbühnen Deutschlands aufgeführt wurden, hatte er sein ganzes Leben lang Geldsorgen. Die Angst im Schuldturm zu landen, war allgegenwärtig . Später trieb ihn die Sorge, seine Familie nach seinem Tod unversorgt zu wissen. Hinzu kamen erhebliche gesundheitliche Probleme, die ihn oft wochenlang aufs Krankenlager zwangen und ihn am Schreiben hinderten. Schiller war ein Dichter, dem seine Werke nicht immer zuflogen. So schrieb er an seinem Wallenstein mehrere Jahre, den Wilhelm Tell brachte er gerade mal in 6 Wochen zu Papier. Schiller hätte nicht existieren können, wenn er nicht ein Netzwerk von treuen Unterstützern und Freunden gehabt hätte, die für seine Schulden einstanden , seine Frau Charlotte bei der Pflege unterstützten und ihm immer wieder Mut machten. Was Freundschaft für Schiller bedeutete, zeigt sich nachdrücklich in seiner Ballade "Die Bürgschaft " Schiller starb mit nur 45 Jahren nach schwerer Krankheit in Weimar, beigesetzt in einem besseren Armengrab. Sein Ende hat mich sehr betroffen gemacht, weil ihm in meinen Augen die Hochachtung verweigert wurde, die ihm zugestanden hätte. Der Roman war für mich sehr aufschlussreich und ich habe Facetten Schillers kennengelernt, die mir bisher nicht bekannt waren. Überrascht hat mich, dass Schiller durchaus für weibliche Reize empfänglich war und auch bei der Damenwelt gut ankam. Meine Bewunderung gilt seiner in meinen Augen unbändigen Willenskraft zum Schreiben trotz der Widrigkeiten in seinem Leben, die manch anderen hätten verzweifeln lassen. Was muss es eine Genugtuung für ihn gewesen sein, dass er die letzten Jahre seines Lebens doch noch Anerkennung gefunden hat, die er sich immer ersehnt hat. Zeitweise hat sein Stern sogar den des allseits gefeierten Goethes überstrahlt. Leider hat es sich nicht in materieller Sicherheit nieder geschlagen. Das Buch ist in einem angenehmen Erzählstil und bietet neben vielen interessanten Details aus Schillers Leben auch gute Unterhaltung.

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Bewertungen (10)

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