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Sünde

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.09.2020

Verlag

Epubli

Seitenzahl

146 (Printausgabe)

Dateigröße

718 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783752991680

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.09.2020

Verlag

Epubli

Seitenzahl

146 (Printausgabe)

Dateigröße

718 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783752991680

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  • Bewertung

    aus Oldenburg

    5/5

    19.01.2024

    eBook (ePUB)

    Ein sehr spannender Roman mit angenehmer Lesedauer, welcher im Gedächtnis bleibt!

    Als das Zimmermädchen Hannah die Nachricht aus Wien erhält, dass sie aus Buenos Aires aufgrund eines Nachlasses einfliegen soll, ahnt sie nicht, was sie in der Hauptstadt erwartet... Viel mehr möchte ich gar nicht über die Geschichte erzählen, denn das schöne an diesem Roman ist, dass man nach und nach die "Wahrheit" erfährt und dann am Ende eine unerwartete Wendung auf einen wartet. Je weiter man liest, desto dringlicher möchte man erfahren, wie es endet. Definitiv eine Empfehlung!

  • ice_flower

    aus Aschersleben

    5/5

    06.02.2021

    eBook (ePUB)

    Realitätsschocker mit unglaublichem Blick auf unsere Gesellschaft

    Hannah Goldlaub lebt in Buenos Aires in bescheidenen Verhältnissen bis sie eines Tages einen mysteriösen Anruf aus Wien erhält. Es geht um einen Nachlass, der ihr zusteht. Dafür muss sie selbst nach Wien reisen, um dort vorstellig zu werden. Da Hannah etwas ängstlich ist und zeitlebens nicht viel Glück im Leben hatte, überlegt sie lange ob sie diese Einladung nach Wien annehmen soll. Schließlich entscheidet sie sich dafür. In Wien kommt sie in den Kontakt mit ihrer Vergangenheit, die eigentlich lieber unter einem Deckmantel aus Schweigen, zumindest im Sinne der dort lebenden und handelnden Wiener Personen, verborgen geblieben wäre. Doch sie lernt dort auch Maximilian kennen, der sie gesucht hat, sich für sie einsetzt und der ihr aus reiner Gerechtigkeit und Rechtmäßigkeit zurückgeben will, was ihr bzw. ihrer Familie genommen wurde. Der Roman „Sünde“ von Ben Bennett hat mich als erstes vom Cover her sehr angesprochen. Dort ist eine Kirche in einer verschneiten und durchaus gemütlich erscheinenden Landschaft zu sehen. Kirche in Verbindung mit dem Wort „Sünde“ hat in meinem Kopf bereits die Assoziationen spielen lassen. Ich hatte erwartet, dass es auch einen religiösen Bezug im Buch geben würde und wurde nicht enttäuscht. Der Autor schreibt in sehr realistischem und modernem Stil. Dabei gelingt es ihm die Spannung sehr schnell sehr hoch zu halten. Durch eingeschobene Kapitel, die durchaus der Realität entsprechen könnten, allerdings Träume bzw. Alpträume beschreiben, ist man schnell durchweg gefesselt und kann die Lektüre nicht aus der Hand legen. Man muss sofort wissen, wie es weitergeht. Als ich am Ende des Buches angelangt war, raste mein Herz. Dazu kam ein wahnsinnig flaues Gefühl im Magen, Angst, Wut, Hass, Enttäuschung über unsere Gesellschaft. Mich hat dieses Buch einfach nur getroffen und eiskalt erwischt. Es ist so wahr und gleichzeitig so extrem grausam, dass es einem fast die Luft zum Atmen nimmt. Den Ausgang hätte ich nie für möglich gehalten und doch beschreibt er in der extremsten Form, wozu der Mensch eigentlich fähig ist. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wer nimmt sich das Recht gleiches mit gleichem zu vergelten? Es ist so schreckend- als ob der Teufel direkt neben mir wohnt. Genau das ist auch das Gefühl, was mich oft beschleicht bei manchen Mitmenschen und im tiefsten Inneren bin auch ich ehrlich: Wann nehmen wir mal keine Wertung an unseren Mitmenschen vor? Wann tun wir tatsächlich etwas Gutes ohne etwas dafür zu verlangen? Vieles machen wir nur, weil wir uns etwas davon erhoffen oder es uns selbst einen Vorteil verschafft. Viel zu oft sind wir einfach nur mit uns selbst beschäftigt. Und dann gibt es solche Charaktere wie Maximilian. Er tut tatsächlich etwas Gutes um dann am Ende schlagartig wieder auf den Boden der Realität zurück geholt zu werden. Oder Hannah- die völlig ohne Vorbehalte (sicherlich mit einer gehörigen Portion Nervosität) in ein fremdes Land gereist ist, um sich dort einerseits ihrer Vergangenheit zu stellen, als auch etwas Neues, ohne jegliche Vorurteile zu beginnen, was ihr schlussendlich aber nicht vergönnt sein wird. Nun könnte man fragen: Warum? Wieso wird diese Gesellschaft immer schlimmer, verborgen unter einem zum Teil religiösen Deckmantel, und der Warnung, doch bloß nirgendwo aufzufallen sondern lieber schnell zu verschwinden? Zeichnet es nicht eine Gesellschaft aus, dass sie jeden kleinsten Teil akzeptiert und sich an ihrer Vielfalt erfreut, eben weil wir Menschen so unterschiedlich sind? Nein- die Realität ist eine andere. Ich meinte immer an das Gute im Menschen geglaubt zu haben. Das Buch von Ben Bennett hat meinen Grundglauben zutiefst erschüttert und stellt ihn bis auf Weiteres auf eine harte Probe. Fazit: Das Buch berührt mich zutiefst. Es hätte mindestens 6 Sterne verdient und jeder sollte es verpflichtend lesen müssen. Wir können es als Warnung nehmen, einmal selbst im kleinsten Rahmen unser eigenes Handeln überhaupt zu reflektieren, wenn wir wollen, dass sich im Großen und Ganzen etwas ändert. Wir müssen unangemessenen Verhaltensweisen die Stirn bieten und wir dürfen nicht weg schauen.

  • leseratte1310

    5/5

    06.02.2021

    eBook (ePUB)

    Die Vergangenheit wirkt nach

    „Sünde“ ist ein sehr kurzer Roman und dennoch nicht schnell zu lesen, denn die Geschichte ist bewegend und aufwühlend. Das Zimmermädchen Hannah Goldlaub, das in einem Hotel in Buenos Aires arbeitet, erhält einen seltsamen Anruf. Eine Wiener Kanzlei informiert sie über einen Nachlass. Wenig später erhält sie eine Einladung des Juweliers Maximilian Schön mit einem Flugticket nach Wien und einer Bargeldsumme, die für sie gewaltig ist. Zunächst zögert sie, entschließt sich aber dann doch, nach Wien zu fliegen. In Wien trifft sie Max, der etwas gutzumachen hat, was mit der Vergangenheit ihrer Mutter zu tun hat. Er möchte ihr das Geschäft überschreiben, das einst ihrer Familie gehörte und das während der Nazizeit durch einen Verrat in den Besitz der Familie Schön kam. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und doch ist sie auch ungeheuer erschreckend. Man kann gar nicht fassen, was es für böse Menschen gibt. Hannah ist eine etwas naive junge Frau, die sehr unvorbereitet nach Wien reist. Die Erbschaft würde ihre Probleme lösen. Max kümmert sich sehr freundlich um sie, aber sie spürt auch, dass nicht jeder ihr wohlgesonnen ist. Doch sie schiebt dieses Gefühl beiseite. Es wäre wohl besser für sie gewesen, wenn sie schnell wieder nach Argentinien zurückgekehrt wäre. Gerade weil sie mir sympathisch war, hätte ich ihr gerne erspart, was ihr dann widerfährt. Auch Max ist ein sympathischer Mensch, der wiedergutmachen möchte, was andere in ihrer Boshaftigkeit und Habgier angestellt haben. Doch kann man Geschehenes wirklich gutmachen? Das Ende dieser Geschichte war für mich unerwartet und hat mich nicht zufrieden gestellt, allerdings ist es schlüssig. Es ist so tragisch, wie die ganze Geschichte, die einen einfach nicht loslässt.

  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    5/5

    01.01.2021

    eBook (ePUB)

    „Sünde“ ist ein sehr kurzer…

    „Sünde“ ist ein sehr kurzer Roman und dennoch nicht schnell zu lesen, denn die Geschichte ist bewegend und aufwühlend. Das Zimmermädchen Hannah Goldlaub, das in einem Hotel in Buenos Aires arbeitet, erhält einen seltsamen Anruf. Eine Wiener Kanzlei informiert sie über einen Nachlass. Wenig später erhält sie eine Einladung des Juweliers Maximilian Schön mit einem Flugticket nach Wien und einer Bargeldsumme, die für sie gewaltig ist. Zunächst zögert sie, entschließt sich aber dann doch, nach Wien zu fliegen. In Wien trifft sie Max, der etwas gutzumachen hat, was mit der Vergangenheit ihrer Mutter zu tun hat. Er möchte ihr das Geschäft überschreiben, das einst ihrer Familie gehörte und das während der Nazizeit durch einen Verrat in den Besitz der Familie Schön kam. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und doch ist sie auch ungeheuer erschreckend. Man kann gar nicht fassen, was es für böse Menschen gibt. Hannah ist eine etwas naive junge Frau, die sehr unvorbereitet nach Wien reist. Die Erbschaft würde ihre Probleme lösen. Max kümmert sich sehr freundlich um sie, aber sie spürt auch, dass nicht jeder ihr wohlgesonnen ist. Doch sie schiebt dieses Gefühl beiseite. Es wäre wohl besser für sie gewesen, wenn sie schnell wieder nach Argentinien zurückgekehrt wäre. Gerade weil sie mir sympathisch war, hätte ich ihr gerne erspart, was ihr dann widerfährt. Auch Max ist ein sympathischer Mensch, der wiedergutmachen möchte, was andere in ihrer Boshaftigkeit und Habgier angestellt haben. Doch kann man Geschehenes wirklich gutmachen? Das Ende dieser Geschichte war für mich unerwartet und hat mich nicht zufrieden gestellt, allerdings ist es schlüssig. Es ist so tragisch, wie die ganze Geschichte, die einen einfach nicht loslässt.

  • Bewertung

    4/5

    06.02.2021

    eBook (ePUB)

    Eine bittere kleine Geschichte über Glaube, Liebe und das ewig Böse im Menschen, die lange im Gedächtnis haften bleibt!

    Hannah Goldlaub, jüdischstämmig, nach dem kürzlichen Tod ihrer Mutter alleinstehend, verdingt sich in Buenos Aires als Zimmermädchen. Als sie eine ungeplante Schwangerschaft feststellt, bangt sie um ihre Anstellung und damit um ihre Lebensgrundlage. Ein Anruf aus Österreich avisiert ihre eine hohe, unerwartete Erbschaft, Voraussetzung hierfür ist aber ihre baldige Reise nach Wien. Zwar entspricht es so gar nicht ihrem scheuen und bescheidenen Wesen, derart überhastet Entscheidungen zu treffen, jedoch könnten mit einem solchen Nachlass all ihre Probleme behoben werden und so entschließt sie sich nach kurzem Zögern, die Einladung anzunehmen. In Wien angekommen, wird sie mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert, über die sie so gut wie nichts weiß und von der auch ihre Mutter nie sprach. Maximilian Schön, Erbe des Juweliergeschäfts Schön & Söhne, möchte Hannah besagtes Geschäft rückübereignen, nachdem es während der Naziherrschaft in den 30er und 40er Jahren durch Denunziation von Hannahs jüdischen Großeltern in den Besitz seiner Familie „überging“. Für Hannah bedeutet dies, eine Entscheidung von einer Tragweite zu treffen, die Auswirkungen nicht nur auf ihre Zukunft, sondern auch auf die ihres ungeborenen Kindes haben wird. Der Autor Ben Bennett, der bisher vor allem romantische Liebesgeschichten verfasste, begibt sich hier auf für ihn neues Terrain. Zwar erlebt auch Hannah Goldlaub eine Liebe, der sie sich nur zögernd und mit Misstrauen öffnet, der eigentliche Gegenstand der Erzählung aber ist die unaufbereitete nationalsozialistische Vergangenheit Österreichs im Allgemeinen und Wiens im Besonderen. In der nur 143 Seiten starken Erzählung legt der Autor umso schmerzhafter den Finger in die Wunde der unterbliebenen, heuchlerischen Geschichtsaufarbeitung, wenn er die Namen von Straßen und Plätzen ehemaligen nationalsozialistischen Größen zuordnet oder den braunen Mief in gutbürgerlichen Wohnstuben und Köpfen angesehener Bürger beschreibt. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf das christliche Fundament einer gläubigen Gesellschaft, die sich auf Nächstenliebe und Güte beruft und deren zutiefst widersprüchlichem, inhumanen Handeln. Mangelnde Einsicht gepaart mit menschlicher Gier, Verlogenheit und grundbösem Gedankengut führt er zu einem Finale, das unerwarteter und einprägsamer kaum sein könnte und den Leser sprachlos und beeindruckt zurücklässt. Die einzig erkennbare Schwäche dieser beeindruckenden Erzählung liegt für mich in ihrer Kürze: ein wenig mehr Raum und Muße hätte ihr möglicherweise gutgetan. Schön wäre es, Ben Bennett würde sich in seinen Romanen auch weiterhin diesen „Problemzonen“ unserer heutigen Gesellschaft widmen, denn mit „Sünde“ hat er Zeugnis seiner Fähigkeit abgelegt, kritisch zu hinterfragen und dabei unterhaltend zu erzählen. Ich jedenfalls kann „Sünde“ nur jedem Leser ans Herz legen!

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