Produktbild: Kleines Haus mit offenen Türen

Kleines Haus mit offenen Türen Die Jugendjahre vor der "Zuflucht"

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.02.2020

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

3296 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783775174770

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ePUB

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Erscheinungsdatum

04.02.2020

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

3296 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783775174770

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  • Bewertung

    aus Cottbus

    5/5

    14.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr Emotional!

    Über LOVELYBOOKS durfte ich das Buch " Kleines Haus mit offenen Türen " testlesen. Autor : Corrie Ten Boom Handlung : Corrie ten Boom (1892 bis 1983) hielt trotz schwerer Schicksalsschläge ihr Leben lang an ihrem christlichen Glauben fest und trug Gottes Botschaft von Liebe und Vergebung in die Welt hinaus. Während der Nazi-Besatzung versteckte Corrie ten Boom zusammen mit ihrer Schwester Betsie viele Juden in ihrem Haus und bewahrte sie so vor dem Holocaust. Doch die Gestapo kam ihnen durch einen Spitzel auf die Spur. Nach ihrer Verhaftung kamen Sie ins Konzentrationslager Ravensbrück und veranstalteten dort heimlich Bibelstunden und Andachten. Corrie überlebte als einzige ihrer Familie das KZ und gründete nach dem Krieg ein Haus für Kriegsgeschädigte und reiste als 'Vagabund für den Herrn", wie sie sich selbst nannte, durch die Welt. Sie predigte das Evangelium und gab mit ihrem eigenen Leben ein beeindruckendes Beispiel für die befreiende Kraft der Vergebung. Mein Fazit : Als erstes habe ich mich mit dem Leben von Corrie Ten Boom beschäftigt, bevor ich das Buch anfing zu lesen . Von ihrem persönlichen Werdegang und ihrem Einsatz im 2. Weltkrieg um jüdische Menschen zu retten , war ich tief beeindruckt. Soviel Mut in so einer kleinen Person.... Eines ihrer Zitate hat mich besonders beeindruckt : " Manche Menschen vertrauen dem Herrn, dass er ihre Seele rettet, nicht aber, dass er für ihr tägliches Leben sorgt.“ Ihr ganzes Leben hat sie auf Gott vertraut und behielt sogar ihren Glauben im KZ aufrecht, obwohl sie soviel Leid gesehen und ertragen mußte. Ihre gesamte Familie fiel dem Holocaust zum Opfer, sie überlebte als einzige und gab auch nach dem Krieg ihren Glauben an Gott an ihre Mitmenschen weiter. Ich bin kein Christ , aber selbst ich habe in manchen Situationen schon zu Gott gebetet, obwohl ich weiß das es ihn nicht gibt. Aber manchmal hilft der Glaube daran und kann einem das Gefühl der Sicherheit geben. Im Frühjahr 1940 erreichte der Krieg auch die Niederlande und die deutschen Besatzer hatten die " Endlösung " für alle Juden beschlossen . Sie wurden in die Konzentrationslager verschleppt , sie sollten verhungern , durch schwere Arbeit getötet und vergast werden . Corrie ten Boom und ihre Familie wußten um diese Taten der Nazis und versteckten daraufhin mehrere jüdische Familien in ihrem Haus hinter einem Verschlag im Schlafzimmer. Über 1 Jahr ging alles gut . Im April 1944 wurden Corrie ten Boom und ihre Familie verraten und verhaftet. Schließlich wurde Corrie ten Boom zusammen mit ihrer Schwester ins KZ Ravensbrück deportiert , Corrie überlebte den Holocaust. Im KZ hielt sie vor Mitgefangenen Bibelstunden ab , um ihnen Mut zuzusprechen und den Glauben an Gott näher zu bringen. Was für eine mutige Frau !!! Das Leben der Familie Ten Bloom , angefangen vom Urgroßvater hat mich tief beeindruckt und fasziniert zugleich. Ihr selbstloser Einsatz im Krieg , ihr ganzes Leben, ihre Arbeit nach dem Krieg....... Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Man ist fasziniert von der Geschichte und die Charaktere sind so toll beschrieben , daß man das Gefühl hat sie schon lange zu kennen. Unterstützt wird es durch Fotos der Familie , so das man eine genaue Vorstellung der Familienmitglieder hat. In dem Buch " Kleines Haus mit offenen Türen " wird eindrucksvoll das Leben von Corrie Ten Boom erzählt und wie die Geschichte derer von Boom entstand. Trotz ihres starken Glaubens hinterfragt sie , warum Gott soviel Leid auf der Welt zulässt . Versucht zu verstehen warum diese Dinge passieren. Dieselbe Frage habe ich mir auch schon oft gestellt : Wenn es Gott doch gibt, warum lässt er soviele Menschen auf der Welt verhungern? Warum gibt es Kriege auf der Welt in denen Kinder zu Waisen werden , Eltern ihre Kinder verlieren . Warum ??? Corrie Ten Boom ist nicht nur eine starke Frau die das Leid im KZ überlebt hat, sondern sie schafft es auch ihren Peinigern nach dem Krieg zu vergeben. Eine Frau die durch ihren Mut , ihren festen Glauben an Gott und mit Glück überlebt hat. Für mich ist sie eine ganz außergewöhnliche Frau die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Leider wird das Thema " Holocaust " heute nicht mehr in den Schulen so gelehrt wie früher. Es gibt nicht mehr viele Überlebende , die über diese Zeit berichten können. Solche Greueltaten wie in den Weltkriegen , diese Massenmorde an unschuldigen Menschen , dürfen nie wieder geschehen und die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen. Das Buch ist mit soviel Herzblut geschrieben worden . Es beeindruckt einfach nur durch seine Einfachheit , durch seine biblischen Verse die Tiefgründig sind und einen Sinn ergeben. Dieses Buch wird bei jedem Leser Eindruck hinterlassen und zum Nachdenken anregen , da bin ich mir sicher.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    5/5

    13.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Kostbare Erlebnisse in einem besonderen kleinen Haus

    Die holländische Familie ten Boom rettet im Dritten Reich vielen Juden das Leben. In diesem Buch erzählt Corrie ten Boom von ihren ersten fünfzig Lebensjahren. Dabei beeindruckt vor allem das wunderbare Glaubensbeispiel ihrer Eltern. Als schwächliches Kind in eine große Uhrmacherfamilie hineingeboren, ist Corrie als Kind schüchtern und zurückhaltend. Schon früh weiß sie, dass sie mit Jesus leben will. In ihrem Zuhause leben nicht nur ihre Eltern und Geschwister, sondern auch mehrere Tanten. Und obwohl die Einnahmen kaum für die große Familie reichen, freut sich ihre Mutter immer über weitere Gäste am Tisch. Corries Vater ist nicht nur ein bekannter Uhrmacher, er gibt außerdem verschiedene Schriften für das Uhrenhandwerk heraus und ist stadtbekannt als liebevoller, gütiger Mensch. Corrie bleibt auch nach ihren Jugendjahren Zuhause. Zuerst kümmert sie sich um den Haushalt und unterrichtet in einer Schule, später wird sie Uhrmacherin. Neben der Arbeit organisiert sie Treffen und Ausflüge für junge Mädchen. Sie möchte ihnen in den wichtigen Jugendjahren gute Werte weitergeben und den Glauben vermitteln. Außerdem nimmt die Familie einige Jugendliche auf, deren Eltern in fernen Ländern als Missionare tätig sind. Corrie erzählt hier aus ihrem Alltag in diesem kleinen, besonderem Haus in Holland. Sie beschreibt die Bewohner, sie erzählt von Erfolgen und Niederlagen, und sie gibt immer wieder Weisheiten weiter, die sie von ihren Eltern gelernt hat. Für die Familie ist der Einsatz für andere selbstverständlich. Sie lassen sich von Gott führen und wissen sich geborgen in seiner Hand. Corries Erlebnisse und die Weisheit ihrer Eltern sind ihr eine große Stütze in der schweren Zeit im Konzentrationslager. Es tut einfach gut dieses Buch zu lesen, in dem nicht nur Corries Eltern wertschätzend beschrieben werden, sondern vor allem Gott, dem die Familie dient, gerühmt wird. Der Gehorsam der Eltern und ihr Einsatz für andere ist vorbildlich. Der Leser sieht, dass es glücklich macht und lohnenswert ist anderen zu helfen, auch wenn dafür die eigene Bequemlichkeit oder gar Sicherheit geopfert werden muss. Es ist beeindruckend die Grundlage von Corries Glaubensmut kennenzulernen. Sehr schön sind auch die Bilder von Corrie und ihrer Familie. Fazit: Wie bei einer Perlenkette, reiht sich in diesem Buch ein kostbares Erlebnis an das andere. Von den Vorbildern in Corries Familie kann der Leser lernen wie ein gottgefälliges Leben praktisch aussieht. Ein wunderbares Buch, das sehr empfehlenswert ist!

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    12.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Lebendig geschrieben

    „...Wenn ich an unser Familienleben denke, wird mir klar, dass meine Eltern und die Tanten echte Lebenskünstler waren. Sie freuten sich des Lebens, und sie liebten Kinder...“ Nach einem Vorwort von Carole C. Carlson erzählt Corrie ten Boom von ihrer Kindheit und ihrer Jugend. Zuerst allerdings blickt zurück auf ihre Ahnen, den Urgroßvater, der Gärtner war, und den Großvater Willem ten Boom, der in Geschäft als Uhrmacher hatte. Er hat auf Bitten des Pfarrers an einem Gebetskreis für den Frieden in Jerusalem und für den Segen für die Juden gebeten. Damit wurden schon die familiären Wurzeln gelegt, die spätere Entscheidungen von Corrie und ihrer Familie erklären. Corrie erzählt von einer behüteten Kindheit. Die Kinder haben die Autorität der Eltern nie angezweifelt, obwohl sie für die damalige Zeit sehr fortschrittlich erzogen wurden. Es gab keine Prügel. Deshalb hat Corrie die erste Ohrfeige in der Schule auch geschockt. Auffallend ist, dass der Glaube in der Familie tagtäglich gelebt wurde. Die Kinder wurden zum Beten und vor allem zur Fürbitte angehalten. Auch die Wiederkunft Jesus war ein regelmäßiges Thema. Obwohl das Geld häufig knapp war, hat Corrie ihre Kindheit nie als arm empfunden. Corrie stellt fest: „...Unser Haus war nicht groß, aber es hatte weit offene Türen...“ Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Er ist abwechslungsreich, lässt Raum für Gefühle und weist stellenweise einen feinen Humor auf. Trotz des Zusammenlebens mit den Tanten und später der Aufnahme von Missionarskinder geht es meist harmonisch zu. Die Tanten waren in vielen Fragen Ansprechpartner für die Kinder. Sehr gut hat mir die Antwort gefallen, die Corrie auf die Frage bekommen hat, woher die Kinder kommen: „...Corrie, wenn ein Baby zu klein und zu schwach ist, um in der kalten Welt zu leben, gibt es ein Plätzchen unter dem Herzen der Mutter, wo es schön warm ist und wo es wachsen kann, bis es stark genug ist, die Kälte in dieser Welt zu ertragen...“ Natürlich fehlen auch Kinderstreiche nicht. Als es später um Corries Ausbildung zur Uhrmacherin geht, charakterisiert sie eine der Tanten so: „...Cas, ich muss dich warnen – Corrie wird nie ihre ganze Zeit ihrem Beruf widmen. Sie versucht immer sechs Dinge auf einmal zu tun...“ Liebevoll beschreibt Corrie die Eigenheiten ihrer Tanten und ihrer Geschwister. Sie hat außerdem die Gabe, behutsam mit Behinderten zu arbeiten und sie mit dem Glauben vertraut zu machen. Als Jugendliche gründet sie Mädchenclubs, um die 12 bis 18jährigen von der Straße zu holen und sie an Glaubensfragen heranzuführen. An verschiedenen Stellen verbindet Corrie ihre Erinnerungen mit der Zukunft. Sie zeigt, wie die Erfahrungen in Kindheit und Jugend ihr Verhalten in der Gefangenschaft und danach beeinflusst haben. Viele Fotos veranschaulichen das Leben der Autorin und ihrer Familie. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, wie Corrie zu der Frau mit dem großen Herzen und der unendlichen Vergebungsbereitschaft wurde.

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    5/5

    06.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar fesselnd geschrieben und inspirierend im Glauben. Sehr empfehlenswert!

    In diesem Buch „Kleines Haus mit offenen Türen“ erzählt Corrie ten Boom über ihre Kinder- und Jugendjahre. In dem Buch wird insofern die Vorgeschichte zu ihrem Buch „Die Zuflucht“ beschrieben. Diese Erzählung kann aber auch unabhängig zum nachfolgenden Buch gelesen werden. Corrie ten Boom wächst in einem kleinen Haus in der Beje auf. In diesem Haus lebten ihre Eltern, ihre drei Geschwister und mehrere Tanten. Corries Vater ist ein angesehener Uhrmacher und gibt dieses Wissen auch an Corrie weiter. Ihr Leben ist geprägt von der Liebe und Gemeinschaft einer großen Familie und einem Glauben an den Herrn. Corrie erzählt von ihren kleinen und großen Erlebnissen in der Schule und dem Familienhaushalt. Später berichtet sie von ihren christlichen Clubs für junge Mädchen und stellt auch immer mal wieder eines der Mädchen vor. Auch wenn Corrie nie selbst eine Familie gründet, nehmen sie, ihre Schwester und ihr Vater Pflegekinder auf. Durch das ganze Buch zieht sich Corries Drang den Menschen den christlichen Glauben nahe zu bringen. Corrie ten Booms Geschichte ist genauso fesselnd wie ihr Erzählstil. Dieses Buch ist in Zusammenarbeit mit Carole C. Carlson entstanden, doch tatsächlich hat der Leser/die Leserin das Gefühl bei Corrie ten Boom eingeladen zu sein und ihrer Lebensgeschichte zu lauschen. Es ist bemerkenswert, wie gute und schlimme Lebenserfahrungen geschildert werden ohne auch nur einen Hauch von Schuldvorwürfen, Verzweiflung oder Mutlosigkeit, aus allen Zeilen spricht, dass all diese Dinge zum Leben dazugehören und wer auf den Herrn vertraut, diese auch im gefestigten Glauben bewältigen kann. Dieses Buch in einer anderen Fassung kann ich mir auch gut als ein inspirierendes Werk für junge Mädchen vorstellen. Denn das Leben von Corrie ten Boom hat eine hervorragende Vorbildfunktion. Mich selbst hat an diesem Buch begeistert und ermutigt mit welcher Glaubenskraft Corrie ten Boom ihr Leben angegangen ist. Ich halte das Buch für sehr empfehlenswert und es macht gerade in der Zeit einer Krise wirklich Mut auf den Herrn zu vertrauen. Danke Corrie ten Boom!

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Bewertungen (4)

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