Deer Valley ist eine seltsame kleine Stadt. Immer wieder verschwinden hier Hunde und Katzen. Aber nun fehlt von dem zwölfjährigen Jude Brighton jede Spur. Die Bewohner von Deer Valley bereiten sich auf das Schlimmste vor. Denn vor Jahren verschwand hier schon einmal ein Junge. Nach Tagen fand man seine verstümmelte Leiche im Wald, doch nie seinen Mörder. Die Erleichterung ist groß, als Jude doch wieder zurückkehrt. Nur Steve merkt, dass mit seinem besten Freund etwas nicht stimmt. Dieser Junge ist nicht Jude! Ein neuer, unvergesslicher Roman von Ania Ahlborn - der gefeierten Autorin mehrerer unheimlicher Bestseller. Publishers Weekly: »Eine Prosa, die auf elegante Weise Spannung hervorruft.« J. Lincoln Fenn: »Gruselig . Geht unter die Haut und hinterlässt Spuren.« Vicki Pettersson: »Ania Ahlborn ist eine Autorin, die Sie nicht so schnell vergessen werden.« Ania Ahlborn ist zwar in Polen geboren, lebt aber schon seit ihrer Jugend in den USA. Als sie 2011 ihren ersten Roman via Kindle veröffentlichte, kletterte er schnell an die Spitze der Amazon-Verkaufscharts und weckte das Interesse von mehreren großen Verlagen. Inzwischen ist sie die Bestsellerautorin von Within These Walls, The Bird Eater, The Shuddering, The Devil Crept In, The Neighbors und anderen Thrillern. Ania wurde schon immer vom Makabren und Unheimlichen angezogen. Sie erinnert sich, dass sie als Kind oft zwischen den Grabsteinen eines großen Friedhofs spielte und Seidenblüten von den Blumengestecken abriss, um sie an die Lebenden zu verschenken.
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Kathy
aus Neuss
1/5
06.05.2025
eBook (ePUB)
Weder brutal noch spannend
Ich fand das Buch leider ziemlich langweilig. Es hat sich am Anfang total gezogen und auch die Spannung wurde nicht richtig aufgebaut. Der Schreibstil ist auch schwierig, da in der dritten Person geschrieben wird, aber trotzdem aus unterschiedlichen Perspektiven. Zumeist in der Perspektive des 10-Jährigen Stevie. Und der Schreibstil sowie die Gedanken passen meiner Meinung nach überhaupt nicht zu einem Kind.
Zudem wurde die Geschichte gar nicht richtig aufgeklärt, es gab immer nur Ansätze einer Erklärung, aber nie eine vollständige, nachvollziehbare. Und dann dieser Epilog, der einfach wie hingeschmissen wirkte. Die Bücher vom Festa Verlag wurden mir empfohlen, weil sie angeblich sehr brutal sein sollen. Daher habe ich etwas wirklich schockierendes erwartet, aber insgesamt fand ich das Buch weder schockierend noch brutal, sondern einfach nur langweilig.
Bewertung
aus Wien
1/5
12.11.2023
eBook (ePUB)
Laaaaangweilig
Habe das Buch nach 55 Seiten abgebrochen. Kann mich nicht in die Geschichte reinversetzen, weil absolut nichts spannendes passiert. Ich war mit den Gedanken immer wieder woanders, weils mich absolut nicht mitgerissen hat. Ich bin schon fast sauer, dass ich Geld für diesen Mist bezahlt hab...
Bewertung
aus Ronnenberg
5/5
29.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Ania Ahlborn ist Stephen King!
Ania Ahlborn ist Stephen King!
Nein, ich habe nichts getrunken und ich bin auch nicht auf Drogen! Zumindest jetzt nicht, als ich dies hier schreibe.
Vor langer Zeit, habe ich mit dem Großmeister des Horrors gebrochen, wie man so schön sagt, aber dieses Buch atmet bereits auf den ersten zwei Seiten so viel King-Flair aus, das ich mich in die Glanzzeiten des Giganten des subtilen Horrors zurückversetzt fühlte.
Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert, von denen jeder ein eigenes Kapitel der Geschichte abarbeitet. Teil Eins – welcher sich um Stevie, Jude, deren Familien und Umfeld dreht – hatte für mich beim Lesen das Feeling von „Stand by Me“. Der zweite Teil – in dem es um Rosie geht und in dem ebenfalls auch das Geheimnis um das rätselhafte Haus relativ aufgelöst wird – erinnerte mich in seinen Grundzügen an „Needful Things“. Sowie Teil Drei, in dem alles mächtig eskaliert.
Stevie könnte ein ganz normaler Junge sein, wenn da nicht seine geistige Behinderung wäre, die ihn zwingt sich seltsam auszudrücken und Sachen zu sehen die nicht wirklich existieren. So hat er sich in einem „Anfall“ Teile seiner rechten Hand im Müllzerkleinerer des Spülbeckens entfernt, da er seine Finger für Würmer hielt. Ihm zur Seite steht sein Cousin Jude, welcher seit dem Tod seines Vaters mit der Welt an sich abgeschlossen zu haben scheint. Die beiden bilden ein dysfunktionales Freundschaftspärchen, welches sich aber auf den anderen irgendwie verlässt.
Dann wäre da noch Rosie, die Frau eines Arztes, welche sich nichts sehnlicher als ein Kind wünscht. Als sie eine Totgeburt erleidet, unternimmt sie einen Selbstfindungstrip, der sie im späteren Leben mehr kosten soll, als sie sich vorstellen kann. Wo Stevies Welt noch halbwegs normal erscheint, ist Rosies Umfeld vollkommen aus der Bahn geraten und gerät recht schnell zu einem fast schon körperlichen wahrnehmbaren Alptraum.
Ania Ahlborn versteht es gekonnt mit den Ängsten ihrer Protagonisten zu spielen. Jeder Gefühlsregung der handelnden Personen steht des Öfteren ein sarkastischer Nachsatz entgegen, welcher alles noch viel anschaulicher gestaltet, als man es nur durch die reine Beschreibung der jeweiligen Regung vermitteln kann.
Stevies Gedankenwelt ist sehr mitreißend und man leidet mit dem Jungen, der ungewollt in ein Abenteuer verstrickt wird, welches ihm alles abverlangt, was er sich noch an geistiger Gesundheit hat erhalten können. Auch die Beschreibungen der jeweiligen Schauplätze ist so ausführlich und intensiv geraten, dass man den Rost der im Vorgarten von Stevies Stiefvater gesammelten Dinge förmlich riechen kann.
„Wo das Böse lauert“ konnte mich nicht nur durch den ständig vorhandenen Horror fesseln, sondern auch durch die stets gekonnt angebrachten Wortspielereien, welche die Übersetzung ebenfalls ohne holpern und stolpern vermitteln kann.
Fans von Stephen King werden hier bedient und auch die Fans von kreatürlichem Horror, sowie Psychothrillern, kommen voll und ganz auf ihre Kosten!
Mandy
aus Leipzig
4/5
26.01.2020
Buch (Taschenbuch)
sehr spannend
Ich hatte bei der Geschichte zwar etwas anderes erwartet, aber trotzdem hat es nur wirklich gut gefallen. Es war spannend von Anfang an.
Die Geschichte ist in 3 Teile geteilt. Zuerst lernt man Stevie kennen. Ein, für mich, liebenswerter Junge, der von allen Missverstanden wird. Sein Vater ist abgehauen, weil er ihn für "verrückt" hielt und der neue Mann an der Seite seiner Mutter ist ein Tyrann. Selbst sein großer Bruder verachtet ihn. Seine einzige Bezugsperson ist sein Cousin Jude, aber als dieser verschwindet, bricht für Stevie eine Welt zusammen. In Teil 2 lernen wir Rosamund kennen und erfahren einiges über ihr Leben. Im letzten Teil nimmt die Geschichte dann richtig Fahr auf und alles fügt sich zusammen.
Das Ende ließ mich zwiegespalten zurück. Einerseits denke ich: es hätte gar nicht anders enden können, aber andererseits hätte ich mir was anderes gewünscht.
Auf jedenfall würde ich dieses Buch empfehlen. Es ist spannend und hatte mich von Anfang an in seinem Bann.
Bewertung
aus Oranienburg
4/5
02.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Horror meets thrill and adventure
"Wo das böse lauert", von Ania Ahlborn, könnte genau der richtige Lesestoff für Stephen King Fans sein - was nur Ahlborns Talent unterstreicht.
Stevie lebt mit seiner Mutter und einem gewalttätigen Stiefvater in Deer Valley. In seinem 10 jährigen Leben musste er schon einige Schicksalsschläge hinnehmen und es hat kaum Freunde. Aber einen gibt es, Jude, sein 12 jähriger Cousin. Auch wenn dieser seit dem Tod des Vaters eine unbändige Wut auf die Welt mit sich herum trägt, macht das gemeinsame Baumhaus bauen und spielen Spaß.
Das kann Stevie allerdings von einen auf den anderen Tag nicht mehr, denn Jude wird vermisst. Für ihn bricht eine Welt zusammen, die sowieso schon viel zu viele Risse für einen 10 jährigen hat.
Als dann das Wunder geschieht und Jude wieder auftaucht, merkt aber scheinbar nur Stevie, dass etwas nicht stimmt...
Die Story ist in 3 Teile gegliedert und im 2. erfährst du etwas sehr verstörendes. Grausam - das fällt mir dazu als einziges ein.
Eine subtile Spannung allerdings, findet sich in allen Teilen der Geschichte.
Diese erzählt ein Erzähler hauptsächlich über Stevies Sicht.
Da an Stevie das Leben nicht spurlos vorbei ging und er viele schlimme Dinge erleben und erfahren musste, hat er eine Sprachstörung. Und die ist auf sehr authentische Art und Weise im gesamten Buch mit einbezogen von Ahlborn. Ich mag sowas sehr, da es konsequent und stilsicher ist. Außerdem kommt es vor allem dem kindlichen Charakter und seiner Tiefe sehr zu gute, ohne die anderen zu untergraben.
Jede wichtige Figur bekommt genügend Raum und ist auf den Punkt genau skizziert.
So hält es Ahlborn auch mit anderen Dingen, die für einige Leser dadurch vielleicht etwas zu langwierig sein könnten. Sie baut ihre Erzählung langsam auf und darum empfehle ich das Buch auch eher Lesern mit Geduld oder eben den King-Anhängern.
Normalerweise mag ich das nicht unbedingt, aber es passt einfach hervorragend zum Setting und macht es durch diese ruhige Art nur noch grausamer und brutaler.
Einzig die Übersetzung fand ich in einem Punkt wirklich schrecklich! Gefühlte 10 mal "knautscht" jemand sein Gesicht, seine Augenbrauen oder die Stirn.
Das Toping und mein persönliches Highlight ist der Epilog!
Er lässt den Leser mit einem wohlig schaurigem Gefühl zurück...
Wer morbide, subtile und nicht so richtig greifbare Storys mag, die sich langsam aufbauen und einen seltsam verrückt zurücklassen, der wird diesen Horrorausflug mit Thrill- und Romanelementen lieben.
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