Produktbild: Shevon
Band 1

Shevon Die Flüchtlings-Chroniken I

3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.05.2023

Verlag

Hybrid Verlag

Seitenzahl

344 (Printausgabe)

Dateigröße

1240 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783946820987

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

06.05.2023

Verlag

Hybrid Verlag

Seitenzahl

344 (Printausgabe)

Dateigröße

1240 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783946820987

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  • phantastische_fluchten

    aus Walzbachtal

    5/5

    27.10.2025

    eBook (ePUB)

    Tolles Worldbuilding und beeindruckende Charaktere

    Shevon al Yontar stammt aus einem privilegierten Haus. Sein Vater ist Senator Cadron al Yontar, der mächtigste Mann im Reich Levanon. Einst besiegte er seinen Erzfeind Nuridor al Gired, doch statt ihn zu töten, schickte er ihn für elf Jahre ins Exil und nahm dessen Sohn Regul als Geisel. Shevon und Regul werden zur Gutsbesitzerin Rya al Yontar geschickt. Was sich Cadron davon verspricht, ist nicht ganz klar. Die beiden Jungen sind so verschieden wie Feuer und Wasser. Shevon ist ein verwöhnter junger Mann, der so gut wie nichts im Leben selber verrichten muss. Ein Heer von Sklaven erledigt die täglichen Arbeiten, so dass er sich ganz seinen Studien widmen kann. Er soll in die Fußstapfen seines Vaters treten, der als Anwalt überragenden Erfolg hat. Dabei kommt es nicht auf Gerechtigkeit an oder auf die Frage von Schuld und Unschuld, sondern nur auf die Redegewandtheit und auf die Höhe des Bestechungsgeldes. Regul wuchs unter brutalen Verhältnissen auf. Überleben ist alles, jeder Fehler zieht brutale Strafen nach sich oder sogar den Tod. Für Regul ist das Leben eine einzige Herausforderung, bei der er immer der Sieger bleiben muss. Sollte Cadron gemeint haben, dass die beiden Junge Freunde werden, hat er sich geirrt. Auch wenn es Momente der Annäherung gibt, verhindert eine verhängnisvolle Wette jegliche Freundschaft. Hass ist das Bindeglied zwischen Shevon und Regul. Die Geschichte springt zwischen den Ereignissen aus der Vergangenheit und den aktuellen Geschehen hin und her. Die elf Jahre Verbannung sind vorbei und Nuridor al Gired ist zurück. Er versammelt seine ehemaligen Anhänger um sich und versetzt den al Yontars immer häufiger kleine Nadelstiche bis eine offene Konfrontation unvermeidlich ist. An Nuridors Seite steht sein Sohn Regul. Durch die Geiselhaft und das Zusammenleben mit den al Yontars kennt er deren Schwächen. Er hatte Jahre Zeit zu beobachten und zu planen. Auch Shevon hat die Zeit genutzt, um Regul kennenzulernen aber das Ausmaß seines Hasses und seiner Brutalität kann er nicht ermessen. Shevon hat gelernt mit Worten und dem Verstand zu kämpfen, nicht mit dem Körper. So ist ihm Regul in jeder körperlichen Auseinandersetzung überlegen. Das Setting dieses Romans hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich um eine Antike Welt, die sehr an das römische Reich erinnert. Sklaven erledigen alle anfallenden Arbeiten, der junge Patrizier denkt nicht über die unzähligen Menschen nach, die von der Gnade seines Vaters abhängig sind. Auf dem Landgut misshandelt Regul die Sklaven unentwegt. Für ihn sind sie keine Menschen, sondern Besitz. Aufgeschreckt durch diese Brutalität macht sich Shevon das erste Mal Gedanken über diese fast unsichtbaren Heerscharen an Menschen und fängt an, das Sklaventum zu hinterfragen. Regul macht in diesem ersten Band kaum eine Entwicklung durch. Siegen ist für ihn alles und er schreckt dafür vor nichts zurück. Immer wieder stellt er Shevon Fallen oder lockt ihn in Hinterhalte. Shevon lernt, auf jeden seiner Schritte zu achten, aufmerksam die Umgebung zu betrachten und Regul nach Möglichkeit aus dem Weg zu gehen. Er versucht, Taylon, seinen Hauslehrer, vor dem Quälgeist zu Schutz zu nehmen, da seine Tante Rye auf seine Beschwerden nicht reagiert. Während Regul einfach seinen, mit Blut getränkten, Weg geht, öffnet Shevon seinen Verstand und sein Herz für die Gegebenheiten um sich herum. Doch letztendlich sind sie beide die Söhne ihrer Väter und ihre Erziehung. Michael Knabe ist kein Autor überflüssiger Worte. Die Geschichte schreitet stetig voran und mündet in einen erschreckenden Höhepunkt. Die Flüchtlings Chroniken bestehen aus sechs Bänden. Der letzte Band ist in Arbeit. Ich hoffe, dass der Spannungsbogen in den Folgebänden erhalten bleibt. Im vorderen und hinteren Bereich finden sich zwei Karten und am Ende noch eine Liste der Personen. Diese Liste braucht man eigentlich nicht, denn der Fokus liegt eindeutig auf den beiden jungen Männern. Dazu gesellt sich der einfache Mönche Gamon al Shelar, über den ich aber nichts verraten werde. Man könnte ihn als Weichensteller bezeichnen und ich bin sehr gespannt, ob er in den anderen Bänden weiterhin eine Rolle spielt. Sprachlich ist das Buch grundsolide. Manche wünschen sich eine poetischere oder ausgefeiltere Sprache aber meines Erachtens würde dies nicht zu den teilweisen brutalen Szenarien passen. Es ist eine harte und grausame Welt mit wenigen Lichtblicken, daher ist die Sprache für mich durchaus angemessen. Fazit: Ein gelungener Auftakt. Der Band enthält alles, was ich von einem guten Fantasyroman erwarte. Tolles Setting und Worldbuilding, überzeugende Figuren und einen hohen Spannungsgrad. Band zwei bis vier liegen schon bereit.

  • Antje

    aus Stuttgart

    4/5

    18.02.2024

    eBook (ePUB)

    Abenteuerroman mit fiktivem, historischem Setting

    Das Setting der Geschichte erinnert an das römische Reich, spielt jedoch in einer fiktiven Welt. Die Erzählperspektive begleitet zum größten Teil Shevon, den Sohn eines Senators aus einer wohlhabenden Familie. Im Zentrum der Erzählung steht der der fortwährende Konflikt zwischen den Familien des Protagonisten und seines Ziehbruders (und gleichzeitig größten Feindes) Regul. Die Handlung wird regelmäßig unterbrochen von Rückblenden in die Kindheit der beiden Kontrahenten. Dadurch lernt man sie als sehr unterschiedlich kennen: Regul ist kaltherzig, berechnend und brutal; Shevon hingegen ist überlegt und sanftmütig, aber auch naiv. Ich fand die Rückblenden besonders interessant, da es zwischen den Zeilen immer wieder um mehr geht, als zwei Kinder, die in rivalisierende Familien geboren wurden: Beide verwickeln sich in Politik und Intrigen, die sie noch Jahre später verfolgen. Insbesondere in der zweiten Hälfte des Buches hatte ich immer öfter den Eindruck, dass Shevon und Regul sich gar nicht so unähnlich sind wie sie glauben. Meiner Meinung nach ist es trotz der klaren Fronten und vermeintlich guten Absichten des Protagonisten keine Helden-Geschichte, da außer einem Mönch, der mehrere kurze Auftritte hat, alle Charaktere stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und eigene Interessen verfolgen. Wirklich „Grimdark(-Fantasy)“ scheint es mir aber auch nicht zu sein, obwohl es in diese Richtung geht. Die Bände der Reihe sollen theoretisch unabhängig voneinander lesbar sein. Für mich hatte das Ende aber einen recht bitteren Beigeschmack, sodass ich hoffe, dass einige der losen Fäden in den weiterführenden Bänden noch aufgegriffen werden. Insgesamt auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die gerne auch etwas düsterere Geschichten mit vielen Intrigen und Abgründen lesen, und die auf die Rettung der Welt verzichten können.

  • Cassandra

    aus Berlin

    4/5

    13.01.2020

    eBook (ePUB)

    Der dunkle Bruder

    Shevon ist der einzige Sohn eines Ränke schmiedenden Patriziers in einer fernen, fiktiven Vergangenheit irgendwo im römischen Reich. Er kann es dem Patriarchen nie wirklich Recht mache, obwohl er weder dumm, noch unbegabt ist. Als Teenager verbringt er ein Jahr mit einem wilden, emotional abgestumpften Jungen, namens Regul, der mit ihm im Haus einer Tante zusammenlebt. Regul wird aus politischen Gründen dort festgehalten, ist der Sohn des Todfeindes und eigentlich nur daran interessiert Shevon zu demütigen und zu dominieren. Vor allem die Sklaven leiden sehr unter ihm, was Shevon zwar nicht gut findet, aber auch nicht verhindert. Zu sehr ist er in seiner Welt gefangen, in der Sklaven nicht zählen und wie leicht ersetzbare Dinge behandelt werden. Als ein Bergrutsch die halbe Stadt vernichtet, erkennt Shevon, dass die Pläne seines Vaters nicht aufgegangen sind. Schlagartig verliert er alles und muss fliehen. Das ist gut erzählt und hat viele überraschende Wendungen. Es gelingt dem Autor, die Leserin in eine vergangene Welt mitzunehmen und die Erlebnisse eines privilegierten Jungen zu schildern, der mehr und mehr anzweifelt, worauf sich bisher sein Weltbild gründete. Die zentrale Geschichte ist die Konkurrenz zwischen Regul und Shevon. Sie ist Stärke und Schwäche zugleich. Wie wird jemand, zu dem der er ist? Alles Erziehung, sozialer Background? Oder gibt es so etwas wie einen angelegten Charakter? Regul und Shevon könnten Brüder sein. Kain und Abel. Und genau wie bei biblischen Figuren kann ich nicht wirklich Anteil nehmen an ihren Leiden. Sie wirken auf mich ein wenig zu konstruiert. Ich habe den Eindruck, dass alles, was erzählt wird, auf einen Zweck hinausläuft. Bin nie wirklich eingetaucht. Ich weiß nicht genau, woran das liegt, denn es ist schon spannend, es passiert viel, ständig gibt es höchste emotionale Bewegung. Aber ich kann sie eben nicht fühlen. Das geht mir in historisch-angelegten Romanen oft so. Das Buch ist der erste Teil einer Reihe. Der Autor hat sich da einiges vorgenommen. Eine, zweiten Teil würde ich folgen. Der Erste hat mich zwar nicht begeistert, aber doch sehr gut unterhalten.

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