Die Liebe, mein Spatz, ist das schönste aller Gefühle, aber auch das schmerzhafteste ...
Die Halbgöttin Tokessah lebt wohlbehütet mit ihrer Mutter, der Schicksalsgöttin Tyche, auf der Akropolis des Himmelreichs.
Wie alle Halbgötter strebt auch sie nach dem göttlichen Siegel, das ihr erlaubt, zwischen Himmel und Erde zu reisen. Um sich der Prüfung zu stellen, die sie von Tyche auferlegt bekommen hat, reist Tokessah auf die Erde.
Kaum angekommen, wird ihr irdisches Leben durch eine schicksalhafte Begegnung auf den Kopf gestellt. Tokessah stürzt in das Abenteuer ihres Lebens.
Wird sie die Prüfung bestehen und sich den Göttern gegenüber als würdig erweisen, oder schlummert in ihr vielleicht doch zu viel Mensch?
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anders als erwartet
Bewertung aus Warstein am 20.05.2020
Bewertungsnummer: 1330353
Bewertet: eBook (ePUB)
Ich muss gestehen, bei diesem Buch hat mich wirklich als erstes das wunderschöne Cover in seinen Bann gezogen. Und als ich dann von Göttern gelesen habe, war ich fest überzeugt, dass ich es lesen muss.
Ja die Geschichte beginnt eigentlich auch genauso wie erwartet, eine Halbgöttin, die um wirklich in die Reihen der Halbgötter aufgenommen zu werden eine Prüfung ablegen muss.
Diese führt sie in die Welt der Menschen. Sie soll Seelen den Weg in die Erlösung zeigen.
So weit war alles wie erwartet.
Es ist als Ich-Erzählung aus der Sicht Tokessahs geschrieben, also genau die Art von Schreibstil die ich bevorzuge weil man sich direkt in die Protagonistin hineinfühlen kann. Gefühle und Handlungen perfekt versteht.
Ja ich mochte Tokessah von Anfang an. Wie gesagt sie muss eine Prüfung bestehen.
Und doch entwickelte sich die Geschichte dann völlig anders als ich erwartet habe. Aber wie ich immer wieder betone, anders muss ja nicht zwangsläufig schlechter sein.
Nein ich liebe es wenn es eine Story schafft mich zu überraschen, wenn es eine Wendung gibt die ich nicht erwartet bzw. vorhergesehen habe.
Und so war es dann auch die Geschichte enthielt neben der Göttergeschichte noch zusätzliche Komponenten. Etwas das mich noch tiefer berührt hat. Und auch wie sich Tokessah verhält war dann nicht unbedingt zu erwarten.
Ja es geht um Liebe, um tiefe Gefühle, aber auch um allzu menschliche Probleme um Traumata.
Und natürlich erfährt man auch etwas über die Seelen, die sie ins Licht führen will.
Wie gesagt ein Buch das mir sehr gut gefallen hat, die Kombination aus verschiedenen Dingen war perfekt für mich. Und auch das Ende hat mich überrascht, gerne würde ich einige Dinge jetzt genauer erläutern, aber ich will ja niemanden spoilern. Dann dann wäre die ganze Überraschung, das Besondere des Buches nicht mehr vorhanden.
Mein Fazit:
Ein wunderschönes Buch, nicht nur optisch sondern auch inhaltlich. Ich kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Es war anders als erwartet, hat mich überrascht und begeistert.
Unerwartet anders, aber schöne Geschichte
Favole.S aus Oberhausen am 01.09.2020
Bewertungsnummer: 1371536
Bewertet: eBook (ePUB)
„Tokessah“ ist ein Buch, das ganz anders daherkommt, als man eigentlich erwartet. Ursprünglich habe ich eine typische Fantasygeschichte erwartet, bekommen habe ich eine Geschichte, die wunderbar anrührend war.
Tokessah ist eine Halbgöttin und lebt wohlbehütet bei ihrer Mutter, der Göttin Tyche. Um zwischen Erde und Himmel selbstständig hin und her reisen zu können und das göttliche Siegel zu erhalten, muss sie auf der Erde eine Prüfung ablegen. Ihre Mutter lässt sie nur schweren Herzens gehen, doch Tokessah freut sich auf ihre Aufgabe. Doch auf der Erde angekommen, wird sie ausgeraubt und erhält Hilfe von der jungen Emi, die sie bei sich aufnimmt, obwohl sie selber nicht viel zu bieten und Geldsorgen hat.
Anfangs konzentriert Tokessah sich noch sehr auf ihre Aufgabe, verlorenen Seelen in das Himmelreich zu überführen. Dabei ist sie fasziniert von diesen Seelen und ihrem früheren Leben. Sie mag ihre Aufgabe, denn es freut sie, dass die Seelen endlich an einen schönen Ort können. Diese Szenen sind wirklich sehr anrührend geschrieben und man merkt, dass Tokessah allein durch diese Begegnungen schon nachdenklich wird.
Die Geschichte wird von Tokessah in der Ich-Form erzählt und so kann man ihre Eindrücke von der Menschenwelt sehr gut nachvollziehen. Man lernt mit ihr unsere Welt mit neuen Augen kennen und so wandelt sich die Geschichte in etwas völlig anderes um. Es steht nicht mehr die Aufgabe im Vordergrund, sondern Tokessahs Entwicklung. War es vorher ihre Mutter, die ihr Leben prägte, so ist es nun Emi, deren Einfluss auf sie sehr stark wird. Emi ist aber auch eine wirklich herzensgute Person und sie möchte Tokessah nicht mehr missen. Zwischen den beiden entsteht eine besondere Verbindung und es ist wirklich schön, diese Entwicklung mit zu verfolgen. Später kommt noch Aris hinzu, der Tokessahs Welt noch einmal zusätzlich völlig auf den Kopf stellt.
Am Ende muss Tokessah sich entscheiden, was für ein Leben sie eigentlich führen will. Die Antwort erhaltet ihr, wenn ihr dieses Buch lest. ;-)
Wenn man kein Problem damit hat, dass der Fantasyanteil eher in den Hintergrund rückt, und die Beziehung und Entwicklung zweier Personen im Vordergrund steht, ist man hier genau richtig. Der Fokus dieses Buches liegt halt nicht auf dem fantastischen Anteil, sondern auf Tokessah als Person. Das Buch lässt sich dabei wunderbar flüssig lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Das Ende kommt dann ziemlich unerwartet, ist aber zufriedenstellend.
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