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Produktbild: Die Tote von Dresden
Band 1

Die Tote von Dresden Slakow und Haberking ermitteln

Aus der Reihe Haberking und Slakow
2

6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.08.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

335 (Printausgabe)

Dateigröße

1897 KB

Auflage

1. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

EAN

9783732588060

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.08.2020

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

335 (Printausgabe)

Dateigröße

1897 KB

Auflage

1. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

EAN

9783732588060

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  • Nor Bert

    3/5

    09.09.2020

    eBook (ePUB)

    Spannendes Debüt mit Schwächen

    Der Kriminalroman „Die Tote von Dresden“ von Julius Kron ist ein Polizeithriller, der in der sächsischen Hauptstadt und Umgebung spielt. Nachdem ein Sexualmörder aufgrund seines Ermittlungsfehlers freigesprochen werden musste, soll Kriminaloberkommissar Frank Haberking zur Strafe in einem zehn Jahre alten, kalten Fall ermitteln. Ihm zur Seite gestellt wird die Oberkommissarin Anna-Maria Slakow, der ein Disziplinarverfahren wegen Körperverletzung drohen. Während der behäbige und zu Dienst nach Vorschrift neigende Haberking diesen Auftrag als Vorwand sieht, ihn bei dem zu erwartenden Misserfolg erst später – aber weniger medienwirksam – zu suspendieren, hofft seine ehrgeizige und sich über Regeln schon einmal hinwegsetzende Kollegin, sich durch eine Aufklärung rehabilitieren zu können. Die beiden sollen die Hintermänner im Entführungsfall der Richterin Jennie Flagant aufdecken, die seinerzeit in die Zwangsprostitution verschleppt wurde und kurz nach ihrer Befreiung Selbstmord beging. Zwar wurden die der Serbenmafia angehörenden Bordellbetreiber verhaftet und verurteilt, aber weder die Motive der Tat noch die Verantwortlichen konnten bisher ermittelt werden. Binnen kürzester Zeit kann das ungleiche Team Ermittlungserfolge aufweisen, die darauf hindeuten, dass der Fall eine politische Dimension haben könnte und es noch andere Opfer gegeben hat. Gleichzeitig bringen sie dadurch sich und Haberkings Familie in Gefahr. Der Verdacht keimt auf, dass es einen Maulwurf in den Reihen der Polizei geben könnte. Die Handlung spielt sich abgesehen von einigen Rückblenden, in denen die Vergangenheit der Opfer, einschließlich Jennie Flagants Martyriums, das drastisch geschildert wird, und ihres Umfeldes beleuchtet werden innerhalb einer angespannten Woche ab, in denen die Geheimnisse schrittweise und mit einigen Wendungen enthüllt werden. Der Roman ist daher spannend und temporeich; die Hauptfiguren wirken menschlich und sympathisch. Leider macht diese Reduktion der erzählten Zeit die Geschichte unrealistisch. Es ist nicht nachvollziehbar, warum zwei neu auf diesen kalten und angeblich sogar verjährten Fall angesetzte Ermittler, die sich ja auch erst einmal in die Aktenlage einarbeiten müssen, kurzfristig bahnbrechende Erfolge erzielen, wo zuvor andere über zehn Jahre hinweg gescheitert sind. Rasch wird sogar klar, dass noch weitere Verbrechen in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Fall stehen. Es gibt bei den Nachforschungen keine Sackgassen, der Täter steht im Prinzip nach zwei Dritteln fest und muss nur noch dingfest gemacht werden. Hier hätte der Autor seinen Kommissaren besser mehr Probleme gegönnt, ohne dass Spannung und Erzählzeit darunter hätten leiden müssen. Auch wenn in einem fiktionalen Text prinzipiell alles möglich ist, leidet darunter doch die Plausibilität. Obendrein wird auch noch der Zufall immer wieder bemüht, um die Handlung voran zu treiben. Erschwerend kommt hinzu, dass im Roman jedes Kapitel und jeder Abschnitt mit einem Datum und/oder einer genauen Uhrzeit versehen ist, diese jedoch häufig nicht stimmig sind. Diese Logikfehler reichen von widersprüchlichen Aussagen (die Freiheitsberaubung und Zwangsprostitution der Richterin zog sich laut Kapitel 2 über zwei Jahre und sie beging 2008 Selbstmord, wohingegen es gemäß der Rückblende in Kapitel 8 nur vier Monate waren und sie 2007 starb) über unwahrscheinliche Altersangaben bis hin zu hanebüchen Zeitabläufen (Kapitel 5). Das sind handwerkliche Fehler, die sowohl dem Autor als auch dem Lektorat vor der Veröffentlichung hätten auffallen müssen. So ist es für den aufmerksamen Leser ärgerlich und den Verlag peinlich. Auch bleiben einige Aspekte des Falls ungeklärt, respektive für den Leser unbeantwortet. Ebenso die Fragen, warum ausgerechnet diese beiden Kommissare auf den Fall angesetzt wurden und warum eine Aufklärung bisher immer gescheitert ist. Die angekündigte politische Dimension ist eher ernüchternd; was letztlich bleibt, ist ein banaler Rachefeldzug. Ein entscheidender Mittäter wird am Schluss aus dem Hut gezaubert, obwohl diese Person im gesamten Roman so gut wie keine Rolle spielt. Der Maulwurf wird am Ende entlarvt, wobei mir der schlüssige Grund fehlt, warum diese Person so gehandelt hat, wo es immerhin um die Vertuschung schwerer Straftaten geht. Bedauerlicherweise schöpft Kron auch das Konfliktpotential nicht aus, das sich aus seinen gegensätzlichen Protagonisten ergeben könnte. Hier wäre Raum für Spannungen oder zumindest Frotzeleien gewesen – man denke nur an Boerne und Thiel im Münsteraner Tatort. Doch die beiden müssen sich nicht wirklich zusammenraufen, sondern harmonisieren eigentlich von Anfang an recht gut miteinander. Hier hat der Autor interessante Möglichkeiten verschenkt. Die privaten Probleme, die sich bei Haberland im Verlauf der Handlung ergeben, sind hingegen eher klischeehaft. Noch dazu wird trotz des gedrängten Zeitablaufs hierfür ein ganzer Abschnitt verschenkt, obwohl es die eigentliche Handlung nicht weiterbringt. Zum Showdown baut Kron dann auch noch eine fast schon Tarantino-esque Actionszene ein, die doch reichlich überzogen wirkt, obwohl sie natürlich spannend ist. Wer aufgrund des Titels und des düster gehaltenen Covers mit dem Dresdener Panorama einen Regionalkrimi erwartet hat, wird voraussichtlich enttäuscht sein. Zwar scheint Rheinländer Julius Kron die diversen Örtlichkeiten gründlich genug recherchiert zu haben, doch es fehlt trotz allem an Lokalkolorit. Dresden ist hier nie viel mehr als reine Kulisse. Die Handlung wäre mit wenigen Änderungen in jede x-beliebige andere Stadt übertragbar, egal ob Magdeburg, Erfurt, Leipzig oder Düsseldorf. Die Region und die Menschen, deren Eigenheiten, Sprache sowie guten und schlechten Seiten werden nicht in der Detailhaftigkeit geschildert, dass der Ort zu einem Schwerpunkt der Nebenhandlung wird. Eine soziologische Orientierung, wie sie für einen Regionalkrimi typisch wäre, fehlt daher weitgehend, wodurch der Roman per se jedoch nicht schlechter wird. Wer einfach, ohne viel nachdenken zu müssen, einen fesselnden Thriller lesen möchte und über die zahlreiche Unstimmigkeiten hinweg lesen kann, dem sei „Die Tote von Dresden“ durchaus empfohlen. Julius Krons Schreibstil ist modern, der Roman von der ersten Seite an packend, unterhaltsam und flüssig zu lesen. Ich bin daher hin und her gerissen: Die Story gefällt mir mit ein paar Abstrichen gut und ist spannend geschrieben, die Figuren sind interessant. Die erwähnten schriftstellerischen Fehlleistungen beleidigen dagegen meinen Verstand, zumal die Auflösung des Falls etwas unbefriedigend ist und einige lose Handlungsfäden übrig bleiben. Dafür muss ich Punkte abziehen. Die inhaltlichen Unzulänglichkeiten sind schade, denn Haberking und Slakow hätten als Romanfiguren eigentlich das Potential für eine erfolgreiche neue Serie, auf die das ans Dezernat Q von Jussi Adler-Olsen erinnernde Ende hindeutet. Sollte es eine Fortsetzung geben, liegt es an Autor und Lektorat, es im zweiten Band unbedingt besser zu machen. Ansonsten hat man mich spätestens dann als Leser verloren.

  • Kathiliest

    aus Wien

    4/5

    14.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Netter Krimi mit tollen Fakten

    Das Buch war interessant aufgebaut, der Wechsel der Erzähler und das Wechseln der Jahreszahlen ( Vergangenheit und Gegenwart) ist gut geglückt. Ich fand diesen Wechsel sehr angenehme da man so mehr Informationen erhalten konnten und auch einen besseren Überblick bekommen konnte. Der Schreibstil war angenehme, allerdings wurde mir manchmal zu viel gehüpft beziehungsweise fand ich das aus manchen Perspektiven das geschrieben nicht so gut war. Die zwei Hauptcharakter waren mir etwas zu wenig erklärt worden, ich hätte gerne mehr Informationen gehabt und so mehr Zu erfahren, weshalb sie in diese Lage gekommen sind. Während der Geschichte wurden immer wieder Details angerissen die aber nicht fertig erzählt wurden. Was sehr schade ist. Das Ende kam mir zu schnell. Es ist sehr viel passiert auf den letzten Seiten das ich gar nicht wirklich hinterher gekommen bin mit dem Verarbeiten der einzelnen Informationen. Das Ende hat zu einem Krimi größten teils gepasst, ich war überrascht und die einzelnen Fakten haben die Geschichte sowohl spannend gemacht als auch interessant. Bei dem Ende des Buches würde ich mich über eine Fortsetzung freuen, damit all meine offenen Fragen noch beantwortet werden können. Und um natürlich einen weitern Krimi mit spannenden Fakten lesen zu können.

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  • Produktbild: Die Tote von Dresden