Umgeben von Hass und Mitgefühl Jüdische Autonomie in Polen nach der Schoah 1945-1949 und die Hintergründe ihres Scheiterns
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Sprache:Deutsch
8,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.04.2019
Verlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
227 (Printausgabe)
Dateigröße
603 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783749454921
Um die judenfeindlichen Geschehnisse in Polen nach dem Krieg verständlich zu machen, wird in dem Buch auch die antisemitische Stimmung in Vorkriegspolen sowie die widersprüchliche Haltung der polnischen Bevölkerung gegenüber der jüdischen Minderheit während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg beleuchtet. Tausende polnische Judenretter lebten während des Krieges in ständiger Angst, von ihren polnischen Nachbarn an die deutschen Besatzer verraten zu werden, was sowohl für die versteckten Juden als auch für ihre mitfühlenden Retter meist den sicheren Tod bedeutete. Und viele Polen äußerten nach dem Krieg ihre Dankbarkeit gegenüber den deutschen Besatzern dafür, dass sie in Polen, dessen Bevölkerung vor dem Krieg zu 10% aus Juden bestanden hat, das "jüdische Problem" gelöst haben. Von den über drei Millionen polnischen Juden waren nach der Shoah nur knapp 300.000 am Leben geblieben. Bis auf einige Tausend haben bis 1968 alle Juden Polen verlassen. Das Land war nun weitgehend "Judenrein".
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