Ein idyllischer Schwarzwaldhof. Eine Familie, die zusammenhält. Eine Geschichte über Freundschaft, starke Frauen und viele flauschige Schafe!
Nie ist Elke so glücklich wie im Frühjahr, zu Beginn der Weidesaison, wenn sie morgens auf der Schwarzwaldhöhe steht und auf die Lichter der fernen Dörfer in der Rheinebene hinabschaut. Elke ist Schäferin und führt - wie ihre Mutter und Großmutter vor ihr - den "Lämmerhof". Einziger Wermutstropfen sind die zunehmenden finanziellen Schwierigkeiten des Familienbetriebs. Doch dann kehrt nicht nur Elkes große Liebe überraschend zurück in die Heimat - Chris, der ihr vor vielen Jahren das Herz gebrochen hat -, sondern auch ihre Schwester Julia steht plötzlich vor der Tür, im Schlepptau die widerwillige Zoe. Das Mädchen ist in die falschen Kreise geraten, und Sozialarbeiterin Julia will, dass Elke Zoe bei sich auf dem abgelegenen Hof aufnimmt - gegen Bezahlung. Nein danke, denken sowohl Elke als auch Zoe. Doch bald stellt sich heraus, dass die beiden ungleichen Frauen sich vielleicht gar nicht so unähnlich sind, wie sie glauben ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Traudl Grosler
aus Saterland
5/5
29.01.2025
eBook (ePUB)
Schäfchensommer
Danke liebe verehrte Beate Rygiert, Ihr Roman ist wunderbar. Ich bin tief ergriffen und beeindruckt. Dieses Buch ist besonders.
Schon "Herzenräuber " hatte mir sehr sehr gefallen. Aber "Schäfchensommer" übertrifft viele herrliche Romane, die ich bis jetzt gelesen habe. ❤
Bewertung
aus Hirschbach
5/5
18.01.2021
eBook (ePUB)
Hab viel über das Leben als Schäferin gelernt tolles Buch
Dieses Buch ist sehr realistische es geht um eine Junge Schäferin(29Ja.) mit etwas Liebeskummer und eine lange Tradition da auch ihre Mutter und Oma Schäferinen warnwill sie es schaffen weiter zu machen.Ihre Mam ist zum Bewundern trotz Hüftprobleme hilft sie immer mit wenns nötig ist ohne zu hammern wie es heute viele tun.Elke hat's nicht leicht ohne Mann an ihrer Seite.Ihre Jungendliebe der lange mit ihr gearbeitet hat ging ins Ausland nach 10 Jahren kommt er zurück .Es war ein schönes Buch kann es nur weiter empfehlen
Bewertung
5/5
21.07.2020
eBook (ePUB)
Nicht so romantisch wie vermutet
Manchmal frage ich mich wirklich, was die Verlage so reitet, wenn sie Cover, Titel und Klappentexte entwerfen? Dieses aktuelle Buch von Beate Rygiert wäre mir fast durch die Lappen gegangen, wenn es mir nicht eine Freundin ans Herz gelegt hätte. Als ich es in der Verlagsvorschau entdeckte, habe ich mich erst gefreut, einen neuen Titel der Autorin zu entdecken. Doch dann las ich den Klappentext, betrachtete das Cover und dachte, nein Monika, das ist definitiv nichts für dich!
Als ich dieses Cover so betrachtet habe, musste ich sofort an solche Romane aus der Rubrik Young Romance denken, wie z.B. Redwood Dreams. Eine Frau hält lässig ein Lamm in einem Arm, mit dem zweiten hält sie ihren Hut fest und guckt sehnsüchtig in die Ferne. Was soll man da auch anderes erwarten?
Und dann auch noch dieser erste Satz: „Ein idyllischer Schwarzwaldhof. Eine Familie, die zusammenhält. Eine Geschichte über Freundschaft, starke Frauen und viele flauschige Schafe!“!
Doch nun zu dem Buch, welches ich wirklich gelesen habe:
Elke ist eine Frau Anfang dreißig, die die Familientradition in 4. Generation fortsetzt. Sie ist Schäferin einer Herde von ungefähr 600 Schafen. Sie lebt mit ihrer Mutter auf einem Schwarzwaldhof, der definitiv schon bessere Zeiten gesehen hat, denn Elke verkauft ihre Schafe und Lämmer nicht, damit sie geschlachtet werden. Aber nur von dem Verkauf der Wolle können Schäfer heutzutage nicht mehr leben. Ihre Mutter hält zusätzlich noch Ziegen und Bienen, aber auch der Verkauf des Käses und des Honigs bringt nicht genug ein. Wichtig für das Überleben der Tradition ist, dass Elke ein Weiderecht für die Grinden (waldfreie Bergheiden im Schwarzwald) im Naturschutzgebiet des Schwarzwalds behält. Und so macht sie sich jedes Frühjahr mit ihrer Herde auf den Weg und wandert von einem Lagerplatz zum nächsten, damit die Schafe die Pflanzen kurz fressen, so dass der Wald dieses Flächen nicht übernimmt. Diese Flächen sind nämlich wichtig für das Überleben diverser Kleintierarten. Das ist erst einmal die nicht so romantische Seite des Romans.
Elke, die vor ungefähr 10 Jahren plötzlich von ihrer großen Liebe verlassen wurde und kurz danach auch noch ihren Vater durch einen tragischen Unfall verloren hat, hat sich sehr von der Außenwelt zurückgezogen. Ihre Welt ist ihre Mutter, ihre Schwester Julia, ihre Hütehunde und die Schafe. Zu Beginn des Buches will Elke gerade wieder mit ihren Schafen aus dem Winterlager losziehen, da erhält sie die Nachricht, dass ihr gerade ausgelernter Schäfer nach Australien gehen will. Sie steht also plötzlich ganz alleine da. Und das Geld reicht hinten und vorne nicht, so dass sie nicht einfach eine Aushilfe einstellen kann. Ihre Schwester hat eine Idee, die Elke überhaupt nicht behagt, aber auf die sie sich dann doch einlässt. Ihre Schwester ist nämlich Sozialarbeiterin und betreut auffällig gewordene Jugendliche. Gerade hat sie einen besonders tragischen Fall – die 15jährige Zoe, die mit Drogen erwischt wurde, als sie sie in die Schweiz schmuggeln wollte. Julia möchte Zoe aus dem gewohnten Umfeld wegbringen und hofft, dass das Mädchen sich dort wandelt. Dafür würde der Staat Elke bezahlen. Und so kommt Zoe ins Spiel, ein junges Mädchen, welches früh ihre Mutter verloren hat und ihrem Vater daran die Schuld gibt. Die beiden verbringen das Frühjahr und den Sommer mit den Schafen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zum einen zeigt Beate Rygiert auf, dass das Leben als Schäfer oder Schäferin durchaus harte Arbeit ist, die wenig Geld einbringt, wenn man auf das Tierwohl bedacht ist. Die Hunde müssen gut ausgebildet sein. Innerhalb einer Herde gibt es immer wieder Leittiere, die gegenseitig um ihren Rang kämpfen. Dazu benötigt ein Schäfer psychologisches Wissen, wie er mit den Tieren umgeht und eine homogene Herde schafft. Er muss einige medizinische Kniffe parat haben, denn nicht immer ist es möglich sofort einen Tierarzt zu bekommen. Die Aufgabe als Schäfer ist also viel anspruchsvoller, als ich es mir gedacht hatte. Dabei hört sich das alles auf den ersten Blick so schön wird-romantisch an!
Zum anderen behandelt die Autorin in ihren Romanen gerne Schicksale von Heranwachsenden. Ich habe bisher von ihr „Das Lied von der unsterblichen Liebe“ und „Herzensräuber“ gelesen. Beides Bücher, in denen es um einsame junge Menschen geht, die den Glauben und das Vertrauen in die Erwachsenen verloren haben. So ist es auch in diesem Fall mit Zoe. Durch den Tod ihrer Mutter hat sie das Vertrauen in ihren Vater verloren. Es gibt auch keinen anderen Erwachsenen, der ihr dieses Vertrauen zurückgegeben hat. Damit war sie ein leichtes Opfer für einen jungen, charmanten Drogendealer. Sie verliebt sich in ihn und würde alles für ihn tun. Erst als sie in der Einsamkeit des Schwarzwaldes ohne Handy leben muss, schafft sie es, ihr bisheriges Leben zu überdenken. Beate Rygiert versteht es sehr gut, sich in die Psyche der Heranwachsenden hineinzudenken. Sie zeigt uns, wie anders junge Menschen kommunizieren und wie leicht es deshalb zu Missverständnissen mit Erwachsenen kommen kann.
Zoe und Elke sind zwei Menschen, die ähnliche Verluste erlitten haben. Beide sind starke Persönlichkeiten, die hauptsächlich an sich selbst glauben. Doch mit der Zeit kommen die beiden einander in Gesprächen näher und es scheint, als ob die alten Wunden doch heilen könnten. Das Buch wechselt zwischen den beiden Frauen hin und her.
Natürlich kommt in diesem Buch auch die Liebe nicht zu kurz. Schließlich steht schon im Klappentext, dass Elkes große Liebe Chris zurückkommt. Am Ende des Buches wird es sowohl bei Elke als auch bei Zoe noch einmal richtig dramatisch!
Dieses Buch zeigt einmal mehr, dass es sehr schade ist, wenn die Verlage einen durch Cover, Titel und Klappentext in die Irre führen. Es ist nämlich ein sehr schöner Unterhaltungsroman, der aber mehr als nur unterhält!
nellsche
5/5
07.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Wunderschön
Elke ist Schäferin und führt leidenschaftlich den "Lämmerhof" in dritter Generation. Nur die finanziellen Schwierigkeiten machen ihr Sorgen. Dann kehrt Chris, Elkes große Liebe und damaliger Herzensbrecher, zurück. Auch ihre Schwester Julia steht plötzlich vor der Tür, im Schlepptau das Mädchen Zoe, um die sie sich als Sozialarbeiterin kümmert. Zoe ist in die falschen Kreise geraten und soll auf dem Hof unterkommen - gegen Bezahlung natürlich.
Auf diesen Roman habe ich mich eher gefreut, weil er einfach super schön klang. Und auch das Cover war mehr als gelungen.
Der Schreibstil war sehr angenehm und ich konnte ganz schnell in die Geschichte eintauchen. Ich war sofort gefesselt von der schönen Story.
Die Charaktere wurden sehr liebevoll und vielschichtig gezeichnet und besaßen Individualität und Tiefe. Ich war in der Lage, mich in die Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen. Ihre Entwicklungen haben mir sehr gut gefallen, insbesondere Zoe fand ich diesbezüglich sehr gelungen und glaubhaft.
Die Story konnte mich sofort fesseln. Die Beschreibungen des Hofes, der Natur, der Schafe, der Hütehunde und der Aufgaben einer Schäferin fand ich wahnsinnig toll und interessant. Alles wurde unglaublich liebevoll und echt beschrieben. Den Lämmerhof würde ich sofort besuchen wollen.
Ein wundervoller und tiefgreifender Roman, den ich sehr genossen habe. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
Monice
aus Kirchhain
5/5
06.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Schäfchenwolken
"Schäfchensommer" von Beate Rygiert,
ist ein wirklich tolles Buch. Die Autorin nimmt uns auf eine sehr spezielle Art mit in den Schwarzwald, wo wir tolle Menschen und ein Leben kennenlernen dürfen, dass so nur noch sehr wenigen vorbehalten ist. Der Schreibstil in diesem Buch ist einfach super, ich konnte die das Buch einfach nicht mehr weg legen. Das Buch hat sich sehr fließend und ohne Unterbrechung lesen lassen. Der Schreibstil bleibt in einer Zeit und wechselt mit jeweiliger Überschrift die Ansichten zwischen Zoe und Elke. So schafft es die Autorin, dass wir als Leser bei beiden auf dem neusten Stand bleiben und nie den Faden in der Geschichte verlieren. Die Geschichte an sich hat mich auch sehr berührt, Gefühle wurden sehr gut eingebracht, beschrieben und man kann sie regelrecht selbst fühlen. Die Personen werden uns als Leser auch gut vermittelt.
Besonders gut hat mir in diesem Buch gefallen, dass wir an dem Leben als Wanderschäferin teilhaben durften. Die Landschaft und die Passagen ihrer Wanderung wurden so schön beschrieben, dass ich mehr als einmal das Gefühl hatte dabei zu sein, oder Lust bekommen habe, meine Sachen zu packen und genau so einen Sommer zu verbringen.
Alles in allem ein wirklich tolles Buch mit viel Gefühl und Lebensmut.
Zum Inhalt:
Elke macht gerade ihre Hunde fit und auch die Herde, da reist Pascal aus heiterem Himmel ab nach Kanada und sie weiß plötzlich nicht wie sie die Herze durch die Grinden bringen soll in diesem Sommer. Dazu kommt, dass es finanziell nicht gut um den Lämmerhof steht. Als ihre Schwester mit der jungen Zoe auf ihrer Weide auftaucht und sie ihr da lässt, bringt das alles durcheinander für Elke. Erst nach einiger Zeit merken Elke und Zoe, das sie sich sehr ähnlich sind und das jede für sich in ihrem Leben anderen eine neue Chance geben muss um weiter zu kommen.
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