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Produktbild: Die Höllenfahrt des Schörgen-Toni
Band 147
Artikelbild von Die Höllenfahrt des Schörgen-Toni
Per McGraup

1. Gruselkabinett, Folge 147: Die Höllenfahrt des Schörgen-Toni

Die Höllenfahrt des Schörgen-Toni

Aus der Reihe Gruselkabinett
1
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Stephanie Kellner + weitere

Spieldauer

1 Stunde und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2019

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

46

Verlag

Titania Medien

Sprache

Deutsch

EAN

4049709943429

Beschreibung

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Gesprochen von

Spieldauer

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Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2019

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

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Anzahl Dateien

46

Verlag

Titania Medien

Sprache

Deutsch

EAN

4049709943429

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Geisternacht im Spukschloss

Bewertung am 13.03.2025

Bewertungsnummer: 2437933

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich muss gestehen, dass ich noch nicht alle „Gruselkabinett“-Folgen kenne und insofern ohne Vorkenntnisse der bisherigen Abenteuer des Ermittler-Duos Colin und Alwyne Hargreaves in dieses Hörspiel gestartet bin (was absolut kein Problem war). Erwartet hatte ich aufgrund des Covers und des Youtube-Trailers eine Art „Faust“-Geschichte, zumal ich die Sage vom „Schörgen-Toni“ oberflächlich kannte. Als absoluter Fan der Märchenverfilmung „Rumpelstilzchen“ mit der wunderbaren Katharina Thalbach hatte ich das reale Schloss Moosham, den Drehort des Films, im österreichischen Unternberg nämlich schon einmal besucht, und dort wurde ich im Rahmen einer Führung über die Sage vom Schörgen-Toni informiert. Auch die anderen Sagen in Verbindung mit dem Schloss wurden damals erzählt, hier hatte ich aber das meiste vergessen. Was gar nicht so schlecht war, denn dadurch waren die überraschenden Momente nicht vorhersehbar. Somit gebe ich allen Hörern, die die Sagen nicht kennen, sich erst nach dem Hörspiel darüber zu informieren, um die Spannung ganz unvorbereitet genießen zu können. Wobei ich umso gespannter darauf war, was Marc Gruppe aus diesen unheimlichen Vorgaben machen würde. Das Ermittler-Duo kam sehr sympathisch rüber, es wurde noch von einer sehr nervigen Tante begleitet, deren Stimme mir aus meinen Kindertagen bekannt war: Ursula Sieg war Tante Fanny in den „Fünf Freunde“-Hörspielen, außerdem hatte ich sie schon in einigen TKKG-Hörspielen gehört. Stephanie Kellners Stimme kannte ich ebenfalls, zuletzt aus dem Film „Phantastische Tierwelten und wo sie zu finden sind“, wo sie Carmen Ejogo als Seraphina synchronisierte. Benedikt Webers Stimme hatte ich vor allem aus dem ersten „Twilight“-Film in Erinnerung – hier hat Titania Medien also wirklich keine Kosten und Mühen gescheut und bekannte Synchron-Stimmen der Hollywood-Stars verpflichtet. Einer meiner Favoriten, Jacques Breuer, die Stimme von Viggo Mortensen, ist ebenfalls hier wieder dabei und auch wieder zahlreiche Titania-Ensemblesprecher wie Horst Naumann, Bodo Primus und Dagmar von Kurmin, an deren Stimmen man sich nicht satt hören kann, weil sie einfach wandlungsfähig und variantenreich sind. Was mich auch gefreut hat, ist, dass die Rolle des Kindes Pamela auch wirklich mit einer Kinderstimme (Clara Fischer) besetzt wurde. Da kenne ich von anderen Labels teilweise schaurige Experimente mit kindlich verstellten Erwachsenenstimmen. Aber auch hier merkt man wieder die Professionalität der Macher, die dann vermutlich eben geduldiger und zeitintensiver an die Regie gehen müssen. Die Geschichte selbst ist gespickt mit überraschenden Wendungen, die erst im Laufe der Zeit einen Zusammenhang erkennen lassen. Mich hat der Aufenthalt der Protagonisten auf Schloss Moosham an eine Geisterbahnfahrt erinnert, bei der man nie weiß, welche gruselige Attraktion als nächstes auf einen wartet. Da es sich in der Hörspielhandlung jedoch um eine reale Nacht handelt, können sämtliche Attraktionen tödlich für die Figuren enden, und spätestens als sich die Protagonisten aus den Augen verlieren, wird klar, dass es hier um Leben und Tod gehen wird. Zwar kompensiert Gruppe manches Gruseln durch humorvolle Einlagen (und ich muss gestehen, dass ich bei Tante Marilyn nur darauf gelauert habe, dass es sie endlich erwischt), aber der spannende und gruselige Grundtenor bleibt bestehen. Wer wie ich öfter mal Hörspiele von Titania Medien anhört, kennt auch schon Marc Gruppes Vorliebe für skurille, nervige Personen, wie es in der Sherlock Holmes-Reihe beispielsweise Mrs Hudsons Cousine Margery Mapleton ist. Man fragt sich hier manchmal, wer schrecklicher ist: Der leblose Untote oder die (viel zu) lebhafte Lebende. Wer sich für Geistergeschichten und Sagen interessiert, gerne in der Geisterbahn fährt und Untote mag,sollte sich dieses Hörspiel keinesfalls entgehen lassen. Die Idee, noch existierende Spukschlösser mit ihrer Sagenwelt in eine fiktive Handlung einzubetten, in der übersinnliche Ermittler nach Zusammenhängen fahnden, finde ich überaus gelungen umgesetzt, originell, und sie animiert mich dazu, die früheren Folgen mit den beiden Ermittlern anzuschaffen und auf kommende Folgen zu hoffen.

Geisternacht im Spukschloss

Bewertung am 13.03.2025
Bewertungsnummer: 2437933
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich muss gestehen, dass ich noch nicht alle „Gruselkabinett“-Folgen kenne und insofern ohne Vorkenntnisse der bisherigen Abenteuer des Ermittler-Duos Colin und Alwyne Hargreaves in dieses Hörspiel gestartet bin (was absolut kein Problem war). Erwartet hatte ich aufgrund des Covers und des Youtube-Trailers eine Art „Faust“-Geschichte, zumal ich die Sage vom „Schörgen-Toni“ oberflächlich kannte. Als absoluter Fan der Märchenverfilmung „Rumpelstilzchen“ mit der wunderbaren Katharina Thalbach hatte ich das reale Schloss Moosham, den Drehort des Films, im österreichischen Unternberg nämlich schon einmal besucht, und dort wurde ich im Rahmen einer Führung über die Sage vom Schörgen-Toni informiert. Auch die anderen Sagen in Verbindung mit dem Schloss wurden damals erzählt, hier hatte ich aber das meiste vergessen. Was gar nicht so schlecht war, denn dadurch waren die überraschenden Momente nicht vorhersehbar. Somit gebe ich allen Hörern, die die Sagen nicht kennen, sich erst nach dem Hörspiel darüber zu informieren, um die Spannung ganz unvorbereitet genießen zu können. Wobei ich umso gespannter darauf war, was Marc Gruppe aus diesen unheimlichen Vorgaben machen würde. Das Ermittler-Duo kam sehr sympathisch rüber, es wurde noch von einer sehr nervigen Tante begleitet, deren Stimme mir aus meinen Kindertagen bekannt war: Ursula Sieg war Tante Fanny in den „Fünf Freunde“-Hörspielen, außerdem hatte ich sie schon in einigen TKKG-Hörspielen gehört. Stephanie Kellners Stimme kannte ich ebenfalls, zuletzt aus dem Film „Phantastische Tierwelten und wo sie zu finden sind“, wo sie Carmen Ejogo als Seraphina synchronisierte. Benedikt Webers Stimme hatte ich vor allem aus dem ersten „Twilight“-Film in Erinnerung – hier hat Titania Medien also wirklich keine Kosten und Mühen gescheut und bekannte Synchron-Stimmen der Hollywood-Stars verpflichtet. Einer meiner Favoriten, Jacques Breuer, die Stimme von Viggo Mortensen, ist ebenfalls hier wieder dabei und auch wieder zahlreiche Titania-Ensemblesprecher wie Horst Naumann, Bodo Primus und Dagmar von Kurmin, an deren Stimmen man sich nicht satt hören kann, weil sie einfach wandlungsfähig und variantenreich sind. Was mich auch gefreut hat, ist, dass die Rolle des Kindes Pamela auch wirklich mit einer Kinderstimme (Clara Fischer) besetzt wurde. Da kenne ich von anderen Labels teilweise schaurige Experimente mit kindlich verstellten Erwachsenenstimmen. Aber auch hier merkt man wieder die Professionalität der Macher, die dann vermutlich eben geduldiger und zeitintensiver an die Regie gehen müssen. Die Geschichte selbst ist gespickt mit überraschenden Wendungen, die erst im Laufe der Zeit einen Zusammenhang erkennen lassen. Mich hat der Aufenthalt der Protagonisten auf Schloss Moosham an eine Geisterbahnfahrt erinnert, bei der man nie weiß, welche gruselige Attraktion als nächstes auf einen wartet. Da es sich in der Hörspielhandlung jedoch um eine reale Nacht handelt, können sämtliche Attraktionen tödlich für die Figuren enden, und spätestens als sich die Protagonisten aus den Augen verlieren, wird klar, dass es hier um Leben und Tod gehen wird. Zwar kompensiert Gruppe manches Gruseln durch humorvolle Einlagen (und ich muss gestehen, dass ich bei Tante Marilyn nur darauf gelauert habe, dass es sie endlich erwischt), aber der spannende und gruselige Grundtenor bleibt bestehen. Wer wie ich öfter mal Hörspiele von Titania Medien anhört, kennt auch schon Marc Gruppes Vorliebe für skurille, nervige Personen, wie es in der Sherlock Holmes-Reihe beispielsweise Mrs Hudsons Cousine Margery Mapleton ist. Man fragt sich hier manchmal, wer schrecklicher ist: Der leblose Untote oder die (viel zu) lebhafte Lebende. Wer sich für Geistergeschichten und Sagen interessiert, gerne in der Geisterbahn fährt und Untote mag,sollte sich dieses Hörspiel keinesfalls entgehen lassen. Die Idee, noch existierende Spukschlösser mit ihrer Sagenwelt in eine fiktive Handlung einzubetten, in der übersinnliche Ermittler nach Zusammenhängen fahnden, finde ich überaus gelungen umgesetzt, originell, und sie animiert mich dazu, die früheren Folgen mit den beiden Ermittlern anzuschaffen und auf kommende Folgen zu hoffen.

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