Produktbild: Libertys Lächeln

Libertys Lächeln

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.02.2019

Verlag

Pendragon

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

736 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783865326522

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.02.2019

Verlag

Pendragon

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

736 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783865326522

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  • Bewertung

    5/5

    15.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an das spannende...

    Eine Hommage an das spannende und abenteuerliche Leben von Carl Schurz, einen fast vergessenen Märzrevolutionär der es bis zum US-Innnenminister schaffte ! Lesenswert...

  • dorli

    aus Berlin

    4/5

    27.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Libertys Lächeln

    New York, im Spätsommer 1901. Auf einer Bank im Battery Park vis-à-vis der Freiheitsstatue sitzt Carl Schurz, deutscher Ex-Revolutionär und ehemaliger Innenminister der Vereinigten Staaten. Die Anfeindungen zweier junger Männer animieren den 72-jährigen Schurz, die bedeutsamsten Stationen seines ereignisreichen Lebens Revue passieren zu lassen. Carl Schurz war Journalist, Rechtsanwalt, Soldat, Politiker und brillanter Redner. Zeit seines Lebens hat er für die Freiheit aller Menschen gekämpft. Ein rastloser Mann, der sich unermüdlich für Gleichheit, Demokratie und Gerechtigkeit eingesetzt hat. In mehreren Rückblicken berichtet der Freiheitskämpfer von seinen vielfältigen Erlebnissen während der Märzrevolution und des Amerikanischen Bürgerkriegs; er macht den Leser mit seiner Frau Margarethe bekannt und stellt ihm Weggefährten wie Gottfried Kinkel, Abraham Lincoln und Mark Twain vor; und er schildert seine während einer furchtbaren Reise in die Südstaaten gemachten Erfahrungen. Außerdem hinterfragt Schurz sehr kritisch, ob Freiheit um jeden Preis wirklich erstrebenswert ist. Ob das viele Leid und die unzähligen Opfer, die die Kämpfe gefordert haben, gerechtfertigt waren. Andreas Kollender lässt seinen Protagonisten in kurzen, klaren Sätzen erzählen. Kaum Umschreibungen, wenig Adjektive, keine Abschweifungen, keine Schnörkel. Obwohl ich eigentlich ein Freund von detaillierten und farbenfrohen Beschreibungen bin, hat mir dieser Schreibstil gut gefallen. Er passt zu dem ruhelosen Menschen, den ich in diesem Buch kennengelernt habe. Ich habe mich durchweg von Carl Schurz und seinen Schilderungen mitgenommen gefühlt und konnte seinen Erlebnissen und Gedanken prima folgen. „Libertys Lächeln“ hat mir sehr gut gefallen – ein Roman, der mir neben einem Blick in die Politik des 19. Jahrhunderts vor allen Dingen eine spannende Reise durch das Leben und die Karriere eines prominenten „Forty-Eighters“ ermöglicht hat.

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    4/5

    19.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freiheit in Amerika?

    Wie viele deutsche Auswanderer zu seiner Zeit, suchte auch der freiheitsliebende Visionär und Revolutionär Carl Schutz sein Glück über dem großen Teich. In Amerika wollte er, gemeinsam mit seiner Frau, vielen Freunden und Gleichgesinnten, diesen Traum verwirklichen. Doch der Weg dorthin war sehr steinig, auch blutig und getränkt mit Tränen. Fast jeder musste dafür auch sein persönliches Opfer bringen. Befreundet mit Marc Twain, Abraham Lincoln und einigen anderen berühmten Persönlichkeiten, versucht Carl, ein neues Land mit neuen Werten modernen Ansichten aufzubauen. Er macht Karriere, hat eine glückliche Familie und eine erfolgreiche, fortschrittliche Frau an seiner Seite. Nicht alles gelingt im Leben, wie bei jedem. Aber für Carl hat sich der Schritt Richtung Amerika gelohnt.

  • stefanb

    4/5

    18.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    im Kampf für die Freiheit

    „Das Gespenst der Freiheit geht um. Es wird sie alle vernichten. Menschen sind nicht für Freiheit gemacht. Es wird in Chaos und Elend enden. Es wird ein Blutvergießen.“ [135] Lincoln schätzte ihn als Berater, Mark Twain zählte zu seinem Freund: Der deutsche Revolutionär Carl Schurz war ein großer Transatlantiker – und wurde vergessen. Zumindest bis zum Erscheinen von „Libertys Lächeln“ des Autors Andreas Kollender. Der Roman aus dem Pendragon Verlag handelt vom deutschen Revolutionär, der einen Wandel zum amerikanischen Staatsmann vollzog. „Ich war Revolutionär in Deutschland, ich war mit Lincoln befreundet, ich war Generalmajor im Bürgerkrieg, ich habe eine entsetzliche Reise in die Südstaaten gemacht. Ich habe Menschen zu Grabe getragen. Ich bin Vater.“ [285] „Libertys Lächeln“ ist fast wie ein Geschichtsbuch auf Romanbasis. Geschickt verwebt Kollender geschichtliche Fakten rund um das Leben des freiheitsliebenden Protagonisten zu einem interessanten Plot. Dieser ist gut recherchiert, wird vor allem durch diverse Zeitsprünge sehr interessant, da Schurz ein ereignisreiches Leben hatte. Mit dem Beginn des Amerikanischen Bürgerkrieges startet auch Schurz zu einer steilen Karriere, welche ihn bis in das Amt des Innenministers in den USA bringen wird. „Freiheit durch Störung? […] wird es jetzt philosophisch?“ [280] „Die Freiheit ist kein Gespenst. Sie ist ein Monster.“ [204] Ja, Schurz war freiheitsliebend. Dies wird auch an diversen Stellen im Roman sichtbar und teils sogar philosophisch. Er ist ein Getriebener im Kampf für Freiheit. Kommt niemals zur Ruhe. Das Cover ist minimalistisch gestaltet, die Farbgestaltung sehr harmonisch. Haptisch liegt das Buch gut in der Hand, der Schutzumschlag ist etwas Feines. Es kommt sehr edel daher. Alles perfekt. Könnte man meinen. Wäre da nicht der Schreibstil. Für mich persönlich ist dieser zu holprig, zu gekürzt. Bei dem jeweiligen Kapitelbeginn gibt es immer einen einleitenden Satz, der auch die Atmosphäre rüberbringt, dann folgt ein kurzer Satz und dann ein Dialog. Stilistisch durchaus machbar das Ganze – das Lesetempo muss reduziert werden – bleiben aber auch die gezeichneten Figuren etwas blass zurück. Fazit: Ein Roman über ein aufregendes Leben bei dem der Leser seine Gedanken spielen lassen muss, damit die literarische Freiheit vollends zur Geltung kommt.

  • Aischa

    aus Kissing

    3/5

    15.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freiheit - ein Monster?

    Ich gestehe: Carl Schurz, Protagonist des vorliegenden Romans, war mir bislang kein Begriff. Und dies, obwohl er als Revolutionär der deutschen Märzrevolution 1849 aktiv war und er nach seiner Auswanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika eine beachtliche politische Karriere machte, bis hin zum Innenminister. Autor Andreas Kollender hat mit "Libertys Lächeln" einen intelligenten, fundiert recherchierten Plot geschaffen, der dem Leser quasi nebenbei zahlreiche historische Fakten rund um das Leben seines Romanhelden liefert, zum Sezessionskrieg, der amerikanischen Innen- und Außenpolitik u.v.m. Dies ist durchaus interessant, und dennoch bin ich enttäuscht. Denn die Geschichte hätte so viel mehr sein können: Schurz führte ein spannendes, abenteuerliches, faszinierendes Leben. Er ging - wortwörtlich - bei den Präsidenten von Lincoln bis Hayes ein und aus, Schriftsteller Mark Twain zählte zu seinen engen Freunden. Auch Schurzs Ehefrau Margarethe war eine Persönlichkeit mit großem Einfluss, so gründete sie etwa Amerikas ersten Kindergarten. Viel Stoff also für einen großartigen Roman. Ein solcher ist es allerdings - in meinen Augen - nicht geworden: Fesseln konnten mich nur einzelne Abschnitte, die Figuren bleiben meist blass, skizzenhaft, der Funke sprang für mich nicht über. Ich empfand über weite Strecken beim Lesen kaum mehr Emotionen als ein entsprechender Lexikon-Eintrag über die jeweilige Person bei mir hervorruft. Dies liegt vor allem an der Sprache Kollenders. Sie ist sehr einfach, kommt mit wenig Adjektiven und Nebensätzen aus. Vor allem in der direkten Rede gibt es viele Zwei-Wort-Sätze. Das wirkt auf mich abgehackt, zu reduziert und (etwa im Fall von Mark Twain) nicht immer zu den Personen passend. Sehr gut hingegen gefällt mir die Aufmachung des hochwertigen Hardcovers. Das hochwertige Umschlagpapier fühlt sich edel an, das Layout des Covers ist sehr gelungen, die Schriftgröße des Fließtexts ist angenehm. Ein farblich abgestimmtes Lesebändchen rundet die fabelhafte Gestaltung ab. Fazit: Ein ungewöhnlicher, anspruchsvoller Historienroman, sprachlich leider nicht mein Fall. Dies ist aber eine sehr persönliche Einschätzung, ich empfehle bei Interesse, sich die Leseprobe anzusehen.

Kundinnen und Kunden meinen

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