Weihnachten 2067: Auf der Krankenstation eines halb zerstörten Raumschiffs erwacht May Knox aus der Bewusstlosigkeit. Sie scheint die letzte Überlebende einer hoffnungsvollen Mission zu sein und hat doch keine Erinnerungen an einen möglichen Unfall. Bald kämpft sie gegen eine Vielzahl von Gefahren ums Überleben. Ihre einzige Rettung ist die Funkverbindung zur NASA, vor allem zu dem Wissenschaftler Stephen, der Schiff und Auftrag kennt wie kein Zweiter. Doch Stephen ist auch Mays Ex-Mann, dessen Herz sie brach und der ihr und der Nasa den Rücken kehrte. Jetzt ist seine Stimme alles, was ihr noch Hoffnung geben könnte in der Schwärze des Alls ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Addicted2Books1
5/5
02.11.2019
eBook (ePUB)
Ein großartiges, actiongeladenes Weltraumabenteuer über Liebe und Selbstfindung
Meinung:
Irgendwo im Weltall, 2067: Maryam (Kurzform May) Knox erwacht auf dem Raumschiff Hawking 2 aus einem künstlichen Koma und muss feststellen, dass sie vollkommen allein ist und sich kaum an etwas erinnern kann. Im Laufe der Zeit kommt sie hinter die Geschehnisse auf dem Schiff und bemerkt schnell, dass sie sich in Gefahr befindet.
Erzählt wird in der 3. Person, die Kapitel sind unterteilt in verschiedene Sichtweisen und Rückblicke. Der allwissende Erzähler schildert die Geschichte mal aus der Sicht von May und dann wieder aus der Sicht von Stephen, unseren beiden Protagonisten. Außerdem gibt es zwischendrin immer wieder Kapitel mit Rückblenden, welche dem Leser mehr Hintergrundwissen geben und die Gefühle der Charaktere beschreiben. So entsteht nach und nach aus 3 verschiedenen Handlungssträngen eine komplette und komplexe Geschichte.
Die Charaktere des Buchs haben mir außerordentlich gut gefallen. Sie haben alle so viel Tiefe und waren vollkommen authentisch. May, die draufgängerische Kommandantin und Stephen, der introvertierte Ingenieur bilden ein außerordentliches Gespann und auch alle anderen Charaktere sind großartig ausgearbeitet und nehmen großen Einfluss auf die Geschichte.
Einen Charakter - wenn man diesen überhaupt so nennen kann - muss ich hier auf jeden Fall erwähnen. KIs (Künstliche Intelligenzen) sind zu dieser Zeit anscheinend in jedem Haushalt vertreten. Die KI des Raumschiffs, deren Name A.N.N.I ist (Die Abkürzung für Artificial Neural Network Inference / Künstliche neuronale Netzwerk-Inferenz) ist Mays einzige Kommunikationspartnerin nach dem Aufwachen aus dem Koma und unterstützt und unterhält May während ihrer Reise. May tauft die KI auf den Namen ihrer Mutter "Eve" und bittet sie zum Beispiel, nicht so ganz wie ein Roboter zu sprechen, sondern sich ihrer Sprache anzupassen und Eve entwickelt nach und nach einen eigenen Charakter. Die beiden werden richtige Freunde und es hat wirklich Spaß gemacht, den beiden zuzuhören.
"Ich glaube, deine "natürliche" Stimme ist mir lieber - aber vielleicht könntest Du ein bisschen relaxter sprechen."
"Null Problemo, Schwester. Alles im grünen Bereich."
(Pos. 519, 7)
Eve hat mir richtig gut gefallen, die KI besteht aus organischen Stoffen (den Technikteil habe ich leider nicht wirklich behalten können, aber dazu gleich mehr) und kommt nicht wie ein Roboter sondern fast menschlich rüber. Sie kann lernen, reflektieren und sich in andere hineinversetzen. Und sie setzt sich sogar mit dem Tod bzw. dem Nicht-Existieren auseinander:
"May, haben Sie jemals daran gedacht, aufzuhören zu existieren? Ich schon. Es ist fast unmöglich, das zu verarbeiten. Ich bin eine Maschine, aber selbst ich möchte das erleben, was ich Leben nennen würde."
(Pos. 6045, 84)
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm zu lesen und man konnte der Handlung gut folgen. Alles war detailliert beschrieben, die technischen Aspekte für mich manchmal zu detailliert. Bei vielen Begriffen oder technischen Beschreibungen konnte ich nicht ganz folgen und ich könnte auch nicht sagen, ob das jetzt richtig ist oder nicht ;) Das hat mich beim Lesen aber nicht wirklich gestört, denn die Handlung war einfach spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, musste immer weiter lesen, wie May und Stephen jedes Hindernis begangen haben. Die Dreiecksgeschichte, die Verschwörungstheorien und die Geschehnisse, die während und für Mays Rettung geschehen machen das Buch zu einem echten Page-Turner, ich hatte das Gefühl einen Blockbuster zu schauen und hätte nichts dagegen, wenn "Die Astronautin" verfilmt würde.
Die Liebesgeschichte fand ich sehr passend und gut dosiert, durch den Zusatz des Buchs hat man ja schon eine Ahnung davon bekommen können, aber es keine reine Liebesgeschichte geworden. Die Beziehung - oder Nicht-Beziehung der beiden Protagonisten ist echt und überzeugend dargestellt.
"Deine Stimme", sagte sie zitternd. "Alles war so dunkel. Aber ich habe sie gehört. Ich habe sie gehört."
(Pos. 4620, 60)
Fazit:
Eins meiner Highlights 2019. Ich mag Sci-Fi Geschichten, und wer sich von technischen Details und vielen Seiten nicht abhalten lässt, findet sich in einem großartigen, actiongeladenen Weltraumabenteuer über Liebe und auch Selbstfindung - inklusive Drama- und Krimi/Thiller-Elementen - wieder. Eine klare Leseempfehlung.
Dark Rose
aus NRW
5/5
02.08.2019
eBook (ePUB)
Eine perfekte Mischung aus…
Eine perfekte Mischung aus Science Fiction, Liebesroman, Thriller und Krimi! Absolute Leseempfehlung! 25. Dezember 2067: Als May Knox auf der Krankenstation des Forschungsraumschiffes Stephen Hawking II erwacht, stellt sie schnell fest, dass hier nichts ist, wie es sein sollte. Sie hatte offenbar im Koma gelegen. Die Krankenstation ist verwüstet und die künstliche Intelligenz des Raumschiffes nennt sie Commander. Doch sie kann sich an nichts erinnern. Was war passiert? Die KI teilt ihr mit sie sei stark dehydriert, unterernährt und leide scheinbar unter retrograder Amnesie. Relativ schnell kommen erste Erinnerungen zurück: Sie waren auf dem Rückweg vom Planeten Europa zurück zur Erde und sie war definitiv der Commander der Mission, doch was war dann passiert? Mays Hoffnung von ihrer Crew Antworten zu bekommen bekommt schnell einen Dämpfer: es ist niemand mehr da, sie findet nur jede Menge Leichen. Sie ist ganz allein und ein Kontakt zur NASA nicht möglich. Die einzige „Person“ die noch übrig ist, ist die künstliche Intelligenz, die sie Eve nennt, so hieß auch ihre Mutter. Die beiden müssen zusammenarbeiten, wenn May überleben soll. Alles deutet auf Sabotage hin, aber wer sollte so etwas tun? Ein Crewmitglied? May im Fieberwahn oder ähnlichem? Jemand aus dem Kontrollzentrum der NASA? Oder gar Eve? Zeitgleich sucht Eves Noch-Ehemann Stephen nach Hinweisen auf den Verbleib von Mays Schiff. Eines steht für ihn fest: sollte May noch Leben, wird er alles tun, um sie zu retten. Das Buch hat mich stark an „Der Marsianer“ – eines meiner Lieblingsbücher – erinnert, wobei May nicht ganz allein ist, sie hat immerhin die KI, die zwar kein Mensch ist, aber mit der sie dennoch reden kann und die ihr hilft am Leben zu bleiben. Ich fand May, Eve und Stephen sehr sympathisch. Mein Liebling ist aber definitiv Eve. Aber auch die Nebencharaktere sind richtig interessant und toll ausgearbeitet. Ich fühlte mich May sehr nah, auch wenn ich einige ihrer Taten in der Vergangenheit nicht nachvollziehen kann, aber sie sagt ja von sich selbst, dass sie nicht einfach ist und damit hat sie recht. Ich mag ihren Humor und wie sie es immer wieder schafft sich Problemen zu stellen und sie anzugehen. Die Handlung findet auf mehreren Ebenen und aus mehreren Sichtweisen statt: May in der Gegenwart also auf dem Raumschiff, Mays Vergangenheit mit Stephen – hier versucht sie über Erinnerungen die Lücken in ihrem Gedächtnis zu stopfen, Stephen in der Gegenwart und Stephen in der Vergangenheit. Diese Aufteilung in Verbindung mit den relativ kurzen Kapiteln empfand ich als sehr angenehm. Zu Beginn des Buches, weiß man nur das, was May weiß und die Rückblenden erlauben einem Stück für Stück das Puzzle zusammen zu fügen. Trotzdem schafft man es nicht, dem Ende einen Schritt voraus zu sein und bekommt noch einige Überraschungen geliefert. Fazit: Das Buch ist eine Mischung aus Science Fiction, Liebesroman, Thriller und Krimi. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es wurde von Seite zu Seite spannender. Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen und taucht auch zwischenzeitlich nicht mehr auf. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass irgendwann absolut jeder verdächtig erschien und man trotz angestrengtem Nachdenken, nicht bei jedem Charakter die Motive oder die wahren Absichten erkennen konnte. Ich liebe es überrascht zu werden und das hat dieses Buch wirklich geschafft – im positiven Sinne. Mir hat das Buch so richtig, richtig gut gefallen! Ich werde es bestimmt noch mehrmals lesen. Jetzt bin ich allerdings emotional ziemlich am Ende – es war einfach so spannend und das so lange. Ich kann das Buch aus vollem Herzen empfehlen! Nicht nur Science Fiction Fans werden hier auf ihre Kosten kommen. Das Buch ist eine perfekte Mischung aus Science Fiction, Liebesroman, Thriller und Krimi.
Dark Rose
aus Troisdorf
5/5
02.08.2019
eBook (ePUB)
Eine perfekte Mischung aus Science Fiction, Liebesroman, Thriller und Krimi! Absolute Leseempfehlung!
25. Dezember 2067: Als May Knox auf der Krankenstation des Forschungsraumschiffes Stephen Hawking II erwacht, stellt sie schnell fest, dass hier nichts ist, wie es sein sollte. Sie hatte offenbar im Koma gelegen. Die Krankenstation ist verwüstet und die künstliche Intelligenz des Raumschiffes nennt sie Commander. Doch sie kann sich an nichts erinnern. Was war passiert? Die KI teilt ihr mit sie sei stark dehydriert, unterernährt und leide scheinbar unter retrograder Amnesie. Relativ schnell kommen erste Erinnerungen zurück: Sie waren auf dem Rückweg vom Planeten Europa zurück zur Erde und sie war definitiv der Commander der Mission, doch was war dann passiert?
Mays Hoffnung von ihrer Crew Antworten zu bekommen bekommt schnell einen Dämpfer: es ist niemand mehr da, sie findet nur jede Menge Leichen. Sie ist ganz allein und ein Kontakt zur NASA nicht möglich. Die einzige „Person“ die noch übrig ist, ist die künstliche Intelligenz, die sie Eve nennt, so hieß auch ihre Mutter. Die beiden müssen zusammenarbeiten, wenn May überleben soll.
Alles deutet auf Sabotage hin, aber wer sollte so etwas tun? Ein Crewmitglied? May im Fieberwahn oder ähnlichem? Jemand aus dem Kontrollzentrum der NASA? Oder gar Eve?
Zeitgleich sucht Eves Noch-Ehemann Stephen nach Hinweisen auf den Verbleib von Mays Schiff. Eines steht für ihn fest: sollte May noch Leben, wird er alles tun, um sie zu retten.
Das Buch hat mich stark an „Der Marsianer“ – eines meiner Lieblingsbücher – erinnert, wobei May nicht ganz allein ist, sie hat immerhin die KI, die zwar kein Mensch ist, aber mit der sie dennoch reden kann und die ihr hilft am Leben zu bleiben.
Ich fand May, Eve und Stephen sehr sympathisch. Mein Liebling ist aber definitiv Eve. Aber auch die Nebencharaktere sind richtig interessant und toll ausgearbeitet. Ich fühlte mich May sehr nah, auch wenn ich einige ihrer Taten in der Vergangenheit nicht nachvollziehen kann, aber sie sagt ja von sich selbst, dass sie nicht einfach ist und damit hat sie recht. Ich mag ihren Humor und wie sie es immer wieder schafft sich Problemen zu stellen und sie anzugehen.
Die Handlung findet auf mehreren Ebenen und aus mehreren Sichtweisen statt: May in der Gegenwart also auf dem Raumschiff, Mays Vergangenheit mit Stephen – hier versucht sie über Erinnerungen die Lücken in ihrem Gedächtnis zu stopfen, Stephen in der Gegenwart und Stephen in der Vergangenheit.
Diese Aufteilung in Verbindung mit den relativ kurzen Kapiteln empfand ich als sehr angenehm. Zu Beginn des Buches, weiß man nur das, was May weiß und die Rückblenden erlauben einem Stück für Stück das Puzzle zusammen zu fügen. Trotzdem schafft man es nicht, dem Ende einen Schritt voraus zu sein und bekommt noch einige Überraschungen geliefert.
Fazit: Das Buch ist eine Mischung aus Science Fiction, Liebesroman, Thriller und Krimi. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es wurde von Seite zu Seite spannender. Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen und taucht auch zwischenzeitlich nicht mehr auf. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass irgendwann absolut jeder verdächtig erschien und man trotz angestrengtem Nachdenken, nicht bei jedem Charakter die Motive oder die wahren Absichten erkennen konnte. Ich liebe es überrascht zu werden und das hat dieses Buch wirklich geschafft – im positiven Sinne.
Mir hat das Buch so richtig, richtig gut gefallen! Ich werde es bestimmt noch mehrmals lesen. Jetzt bin ich allerdings emotional ziemlich am Ende – es war einfach so spannend und das so lange.
Ich kann das Buch aus vollem Herzen empfehlen! Nicht nur Science Fiction Fans werden hier auf ihre Kosten kommen. Das Buch ist eine perfekte Mischung aus Science Fiction, Liebesroman, Thriller und Krimi.
X.
aus Y.
3/5
01.06.2025
eBook (ePUB)
Jupitermond Europa ein Planet???
Das Buch hat mich nicht wirklich gepackt und auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es gab zwar immer mal wieder fesselnde Abschnitte aber eben auch andere. Insgesamt war es jedoch ganz OK für zwischendurch - erst recht wenn es aus dem E-Book-Deal der Woche kam.
Sehr irritiert hat mich das der Jupitermond Europa hier ständig als Planet bezeichnet wird?!? Auch unter einer Raumfähre stelle ich mir was anderes vor als ein Raumschiff für die Reise zum Jupiter...
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