Sie hat keine Fahrkarte, dieses Mädchen, das ihm im Zug gegenübersitzt, dessen ist sich Ben sofort sicher. Er selbst hat nämlich auch keine. Aber im Gegensatz zu ihr weiß er, wie man beim Schwarzfahren unentdeckt bleibt. Schließlich hängt vom Unentdecktbleiben momentan buchstäblich sein Leben ab, seit er mit einem Rucksack voll geklautem Haschisch vor einer Dealerbande fliehen musste.
Marieke ist ratlos. Vor Kurzem hat sie herausgefunden, wieso ihre Mutter ihren Vater selbst Jahre nach der Scheidung noch hasst. Nun traut sie sich nicht zu dem geplanten Vater-Besuch und ist kurzerhand in den falschen Zug gestiegen. Aber was passiert, wenn sie erwischt wird?
Die Zugfahrt endet für beide auf einem einsamen Bahnsteig mitten im Nirgendwo, und an eine Weiterfahrt ist vorerst nicht zu denken. Widerwillig beginnen Ben und Marieke, gemeinsam nach einem Ausweg zu suchen - und lernen dabei, sowohl einander als auch sich selbst zu vertrauen. Ein Buch über Freundschaft und Liebe, die selbst auf Trümmerfeldern zersplitterter Familien gedeiht.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
aus Oschersleben
5/5
06.10.2018
eBook (ePUB)
Authentisch
Marieke und Ben lerne sich im Zug beim Schwarzfahren kennen. Marieke macht gerade einen schwere Zeit durch und muss sich Probleme und Fragen in ihrem Leben stellen. Ben steht ihr zur Seite und so entwickeln sich langsam auch tiefere Gefühle bei den Beiden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Botschaft, die das Buch vermitteln soll, ist sehr schön und jeder kann daraus etwas für sich mitnehmen. Das Cover passt dazu ganz wunderbar und ist ein schöner Hingucker. Die Figuren hatten Tiefe und wurden sehr authentisch und lebensnah dargestellt. Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Einen kleinen Abzug gibt es von mir dafür, dass es in den letzten Abschnitten etwas zu sehr drunter und drüber ging. Dennoch kann ich das Buch nur empfehlen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
booklover2011
4/5
22.10.2018
eBook (ePUB)
Liebe und Freundschaft – Jugendbuch wie mitten aus dem Leben
Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Sie hat keine Fahrkarte, dieses Mädchen, das ihm im Zug gegenübersitzt, dessen ist sich Ben sofort sicher. Er selbst hat nämlich auch keine. Aber im Gegensatz zu ihr weiß er, wie man beim Schwarzfahren unentdeckt bleibt. Schließlich hängt vom Unentdecktbleiben momentan buchstäblich sein Leben ab, seit er mit einem Rucksack voll geklautem Haschisch vor einer Dealerbande fliehen musste.
Marieke ist ratlos. Vor Kurzem hat sie herausgefunden, wieso ihre Mutter ihren Vater selbst Jahre nach der Scheidung noch hasst. Nun traut sie sich nicht zu dem geplanten Vater-Besuch und ist kurzerhand in den falschen Zug gestiegen. Aber was passiert, wenn sie erwischt wird?
Die Zugfahrt endet für beide auf einem einsamen Bahnsteig mitten im Nirgendwo, und an eine Weiterfahrt ist vorerst nicht zu denken. Widerwillig beginnen Ben und Marieke, gemeinsam nach einem Ausweg zu suchen – und lernen dabei, sowohl einander als auch sich selbst zu vertrauen. Ein Buch über Freundschaft und Liebe, die selbst auf Trümmerfeldern zersplitterter Familien gedeiht.
Meinung:
Der jugendliche Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Marieke und Ben geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle miterleben kann.
Die realistischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen, auch wenn zu Beginn ihre Geschichte eher distanziert erzählt worden ist. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem hat mir Malou Beck sehr gefallen, ebenso wie Mariekes beste Freundin Suleima.
Marieke und Ben haben es beide nicht leicht, beide aus unterschiedlichen Gründen. Als sie im Zug aufeinandertreffen, entsteht eine besondere Bindung zwischen den beiden, jedoch hätte ich mir ab und zu ein paar mehr Seiten bzw. mehr Zeit, wo sie sich kennenlernen, gewünscht, denn manchmal ging alles sehr schnell.
Die Geschichte von Marieke und Ben ist echt, sie ist schmerzhaft, hat aber auch Humor und Hoffnung. Zudem spielt Freundschaft eine wichtige Rolle. Aufgrund der ca. 150 Seiten hat mir manchmal der Tiefgang gefehlt, da es einfach sehr schnell voranging mit der Handlung und ein paar kleine Szenen hätten mehr ausgeschmückt sein können, so dass es wunderbare 4 von 5 Sternen gibt.
Fazit:
Ein tolles Jugendbuch wie mitten aus dem Leben, in dem es um das Leben, Liebe, Freundschaft und Familie geht. Trotz der ernsten Themen kommt aber auch der Humor nicht zu kurz.
Alina
4/5
15.10.2018
eBook (ePUB)
Eine Zugfahrt, die das Leben veraendert
Über das Buch:
Sie hat keine Fahrkarte, dieses Mädchen, das ihm im Zug gegenübersitzt, dessen ist sich Ben sofort sicher. Er selbst hat nämlich auch keine. Aber im Gegensatz zu ihr weiß er, wie man beim Schwarzfahren unentdeckt bleibt. Schließlich hängt vom Unentdecktbleiben momentan buchstäblich sein Leben ab, seit er mit einem Rucksack voll geklautem Haschisch vor einer Dealerbande fliehen musste.
Dieses Jugendbuch handelt von Marieke (16) und Ben (18), die sich zufaellig im Zug begegnen. Beide fahren schwarz, Marieke unabsichtlich, Ben absichtlich und muessen gemeinsam aus dem Zug fliehen. Diese Flucht schweisst die beiden eng zusammen.
Es geht weder Marieke noch Ben gut, sie wachsen beide in keinem harmonischen Elternhaus auf und haben nur ein Ziel: Dieses Leben hinter sich zu lassen und eine bessere Zukunft zu haben.
"Die Zeit ist vergangen wie im Nebel, stumpf, farblos und kalt."
Bens Mutter ist alkoholsuchtig, seinen Vater kennt er nicht. Er muss mit Drogen dealen, um zu ueberleben.
"Er ist neun Jahre alt und wuenscht sich tot zu sein."
Mariekes Eltern sind geschieden, sie lebt bei ihrer Mutter, die sie kaum beachtet und der Hass zwischen ihrer Mutter und ihrem Vater laesst Marieke nicht kalt.
"Sie lehnt ihre Stirn an die kuehle Scheibe und starrt hinaus, ohne etwas zu sehen."
Das Schicksal bringt Ben und Marieke auf ungewohnte Weise zusammen und sie muessen Wohl oder Uebel miteinander auskommen. Dabei merken sie, dass sie sich mehr zu moegen scheinen, als es den Anschein hat.
"Warum kann er ihr nicht sagen, wie weich ihre Haut sich anfuehlt und dass er ihre Augen mag? Die Worte wollen nicht ueber seine Lippen."
"(...), und sie spuerte auch, dass dieser Junge aus einer anderen Welt stammte. Einer harten Welt. Trotzdem mochte sie ihn von Anfang an und wuenschte sich, er wuerde sie auch moegen."
Schaffen es die beiden, aus ihrem tristen Leben auszubrechen?
Meinung:
Der Schreibsitil des Buches hat mir sehr gut gefallen, er ist fluessig und leicht und einfach zu lesen. Weiterhin fand ich den Perspektivwechsel (es wird aus der Sicht von Marieke und von Ben geschrieben) sehr gelungen. Er hat das Lesen spannender und packender gemacht, da man so mehr ueber die beiden Charaktere erfahren konnte. Auch die Kapitellaenge fand ich sehr angenehm, genauso wie die kurzen und knackiegn Kapitellueberschriften, die Lust auf das Kapitel machen und als Appetizer fungieren.
Auch die Charaktere fand ich sehr anschaulich und authentisch beschrieben. Sie waren sehr lebhaft, detailreich und die Sprechweise der jeweiligen Charaktere passten perfekt.
Zwischendurch werden immer mal wieder Erinnerungsfetzen eingestreut, die ich als sehr gelungen empfand.
Leider muss ich dem Buch einen Stern abziehen, da das Buch zum Ende hin schwaechelt und ich dort die Leichtigkeit des Erzaehlens vermisst habe. Die Gefuehle der Charaktere wurden nur unzureichend ausgefuehrt, die Beschreibungen blieben ziemlich an der Oberflaeche. Weiterhin haben manche Figuren merkwuerdig und fuer mich unerklaerlich gehandlt, was ich nicht nachvollziehen konnte, was ungeklaerte Fragen aufwarf und was auch die Erzaehlung gestoppt hat.
Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen, ich habe mich sehr gut unterhalten gefuehlt und die Schicksale von Marieke und Ben haben mich nachdenklich gestimmt. Ich koennte mir auch vorstellen, dass sich dieses Buch als Lektuere fuer die Schule eignet, unter dem Gesichtspunkt der Selbstfindung und auch, was Probleme im Elternhaus angeht. Ich finde das Buch empfehlenswert und rate jedem, es zu lesen.
Lucy Kreschnak
aus Selb
4/5
10.10.2018
eBook (ePUB)
Ein Zug nach Hause
Inhalt:
Sie hat keine Fahrkarte, dieses Mädchen, das ihm im Zug gegenübersitzt, dessen ist sich Ben sofort sicher. Er selbst hat nämlich auch keine. Aber im Gegensatz zu ihr weiß er, wie man beim Schwarzfahren unentdeckt bleibt. Schließlich hängt vom Unentdecktbleiben momentan buchstäblich sein Leben ab, seit er mit einem Rucksack voll geklautem Haschisch vor einer Dealerbande fliehen musste.
Marieke ist ratlos. Vor Kurzem hat sie herausgefunden, wieso ihre Mutter ihren Vater selbst Jahre nach der Scheidung noch hasst. Nun traut sie sich nicht zu dem geplanten Vater-Besuch und ist kurzerhand in den falschen Zug gestiegen. Aber was passiert, wenn sie erwischt wird?
Die Zugfahrt endet für beide auf einem einsamen Bahnsteig mitten im Nirgendwo, und an eine Weiterfahrt ist vorerst nicht zu denken. Widerwillig beginnen Ben und Marieke, gemeinsam nach einem Ausweg zu suchen – und lernen dabei, sowohl einander als auch sich selbst zu vertrauen. Ein Buch über Freundschaft und Liebe, die selbst auf Trümmerfeldern zersplitterter Familien gedeiht.
Meine Meinung:
Nach der Inahltsangabe hatte ich erwartet, dass sich der Hauptteil des Buches im Zug abspielen wird. Darauf wird aber nur am Anfang kurz eingegangen. Die Geschichte der Beiden spielt sich mehr danach ab und wie ihre Welten aufeinanderprallen.
Es gibt viele Personen, die die zwei unterstützen und ein paar die es ihnen schwer machen... wie im realen Leben auch.
Eine tolle Story über Freundschaft, Familie und die erste Liebe.
Ich finde die Geschichte ist sehr schön geschrieben, hätte aber gerne mehr Emotionen übermitteln und ausführlicher sein können.
MadVi
4/5
02.10.2018
eBook (ePUB)
Über das gute Gefühl, Freunde zu haben
Marieke und Ben sind zwei Teenager, die es beide schwer im Leben haben. Sie ist ein Scheidungskind und sieht ihren Vater wenn nur am Wochenende. Er hat nochmal geheiratet und ist erneut Vater geworden. Eigentlich mag Marieke ihren kleinen Stiefbruder sehr gern, dennoch fühlt sie sich manchmal nicht dazugehörig. Ihre Mutter lässt ihr oft freie Hand und das interpetiert Marieke als Desinteresse. Ben hingegen lebt zusammen mit seiner alkoholkranken Mutter. Sie kümmert sich nicht um ihn und er arbeitet nebenei in einer Autowerkstatt. Wie das Leben so spielt, finden sie sich gemeinsam in einem Zug wieder und steigen ebenso gemeinsam aus, ohne zu wissen, wo sie sind oder wohin sie gehen sollen. Dadurch kommen sie sich langsam näher...
Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Durch den flüssigen Schreibstil kommt man als Leser schnell in die Geschichte hinein und lernt die Figuren und deren Leben kennen. Die Situationen, in denen die beiden sich befinden, sind für einige vielleicht selbst Alltag und dadurch wirkt es schon realistisch. Auch ihr Verhalten, vor allem bei Ben, der oft unsicher ist und dadurch eher grob rüberkommt, finde ich gut dargestellt. Der Verlauf der Geschichte hat mich manches Mal überrascht und war daher nicht langweilig. Für mich lautet die Kernaussage des Buches, dass es sich mit Freunden leichter leben lässt und dass es keine Schande ist, Hilfe anzunehmen. Gern empfehle ich das Buch für Freunde dieses Genres weiter.
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