Der neue Thriller von Emelie Schepp, Schwedens bester Spannungsautorin!
An einem warmen Sommerabend ruft ein sechsjähriger Junge seinen Papa an. Zutiefst verängstigt berichtet er, dass ein Mann ins Haus eingedrungen sei und Mama niedergeschlagen habe. Diese Worte sind die letzten, die Sam seinen Jungen sagen hört, bevor der Kleine spurlos verschwindet ... Die unnahbare Staatsanwältin Jana Berzelius leitet die Ermittlung. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr entgleitet ihr der Fall. Als die Entscheidung über Leben und Tod allein in Janas Händen liegt, beginnt ein Kampf gegen die Zeit.
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Jana Berzelius - eine Bereicherung für die Krimilandschaft
Elchi130 am 15.10.2018
Bewertungsnummer: 1139959
Bewertet: eBook (ePUB)
Jana Berzelius bekommt es in diesem Buch direkt mit zwei Fällen zu tun. Zum einen ist sie die beauftragte Staatsanwältin bei den Ermittlungen zur Entführung des Kleinen Jonathan Witell, dessen Mutter zudem bei dessen Verschwinden getötet worden ist. Zum anderen wird ihr Kollege und Freund Staatsanwalt Per Aström von Danilo Pena bedroht, für dessen Fall er zuständig ist…
„Im Namen des Sohnes“ von Emelie Schepp ist der vierte Band der Reihe um Staatsanwältin Jana Berzelius. Doch für mich ist es der erste Band, den ich gelesen habe. Vorweg, das Buch hat mir sehr gut gefallen. Da sich jedoch sehr vieles aufeinander aufbaut, empfiehlt es sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Jana Berzelius ist eine sehr interessante Persönlichkeit und so, wie ich es in diesem Buch verstanden habe, lernt der Leser sie und ihre Geheimnisse im Laufe der Bücher immer weiter kennen. Sie ist eine sehr ungewöhnliche Frau. Besonders in Bezug auf die Tätigkeit, die sie ausübt, in Verbindung mit ihrer Vergangenheit; und es gibt sehr viel an ihr zu entdecken. Ich denke, um alles korrekt zu verstehen und richtig einordnen zu können, empfiehlt es sich, alle Bücher zu lesen. Und genau das werde ich jetzt auch tun! Denn es lohnt sich!
Doch nun zu „Im Namen des Sohnes“. Die einzelnen Abschnitte sind recht kurz, sodass oft nach ein paar Sätzen ein Personenwechsel bzw. ein Szenenwechsel stattfindet. Es hat dadurch ein wenig länger gedauert, bis ich mich in die Geschichte eingefunden hatte. Längere Abschnitte, die sich mit einer Szene beschäftigt hätten, wären zu Beginn des Buches zur Orientierung hilfreicher gewesen. Nachdem ich in der Geschichte war, war es kein Problem mehr und die schnellen Wechsel haben die Geschichte vorangetrieben; so konnte keine Langeweile aufkommen.
Beim Fall um die Entführung wird, durch die Hinweise, die Emelie Schepp streut, schon recht früh deutlich, worauf es hinausläuft. Das fand ich jedoch gar nicht schlimm, da der Fall spannend gelöst ist. Zumal ja immer zwei Handlungen parallel laufen - die Entführung des Kindes und die Drohungen von Danilo Pena.
So sympathisch ich Jana Berzelius fand, so unsympathisch war mir die Ermittlerin Mia. Sie wirkte auf mich den Großteil der Zeit wie ein quengeliges, verzogenes Kind. Obwohl sie schon erwachsen ist, benimmt sie sich unreif, launisch und sprunghaft. Wenn nicht alle nach ihrer Pfeife tanzen und springen, wenn sie pfeift, wird sie sofort ungehalten. Vielleicht erklärt sich ihr Verhalten aus den vorhergehenden Teilen. Aber für sich genommen in diesem Band war ich oft ein wenig ratlos, was ich mit ihr anfangen soll und warum die anderen im Team sie gewähren lassen.
Jana dagegen ist richtig tough. Sie lässt sich nichts gefallen. Sie wehrt sich, so gut sie kann, obwohl ihre Vergangenheit sie immer wieder einholt. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Büchern mit ihr weitergeht und finde, dass sie eine Bereicherung der Krimiszene ist!
Spannend, aber man muss erst reinfinden
Bewertung aus Altusried am 09.10.2018
Bewertungsnummer: 1138818
Bewertet: eBook (ePUB)
Ich muss ehrlich sagen, dass ich einige Seiten gebraucht habe, um mit dem Schreibstil klar zu kommen. Ich bin es ja gewohnt, dass es in einem Buch mehrere Handlungsstränge gibt, aber hier übertreibt es die Autorin in meinen Augen ein bisschen. Manchmal springt sie schon nach ein paar Sätzen wieder in einen anderen Handlungsstrang. Da braucht es gerade am Anfang schon eine gewisse Eingewöhnung. Ich wusste die ersten paar Seiten zum Teil überhaupt nicht, was das alles mit der Hauptgeschichte zu tun hat und wer die Protagonisten alle sind, was wahrscheinlich daran liegt, dass dieses Buch das vierte aus einer Reihe ist, die ich bisher nicht gelesen habe. Hat man sich aber erstmal an den Schreibstil gewöhnt und an die schwedischen Namen, liest es sich recht gut. Die Autorin hält die Spannung bis zum Schluss gut oben. Einzig das Ende war für mich nicht in allen Aspekten zufriedenstellend und hat mich an manchen Stellen mit einem Fragezeichen allein gelassen. Alles in allem ist es aber ein guter Krimi der sehr kurzweilig zu lesen ist.
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