Eine Prophezeiung, der sie nicht entkommt. Eine Bürde, die sie kaum tragen kann. Eine Liebe, zart, zerbrechlich und bedroht von Lügen, Intrigen sowie dem Spiel der Macht. Die junge Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens in einer düsteren Festung auf. Ihr Vater, König Pelles, ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter kurz vor ihrem Tod gehabt haben soll. Demnach wird Elayne die Mutter des größten Helden aller Zeiten. Dafür opfert der König alles: das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Buecherecken
aus Saarbrücken
5/5
03.09.2021
eBook (ePUB)
Voll Sagen und Legenden
Eine Prophezeiung, der sie nicht entkommt. Eine Bürde, die sie kaum tragen kann. Eine Liebe, zart, zerbrechlich und bedroht von Lügen, Intrigen sowie dem Spiel der Macht.
Die junge Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens in einer düsteren Festung auf. Ihr Vater, König Pelles, ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter kurz vor ihrem Tod gehabt haben soll. Demnach wird Elayne die Mutter des größten Helden aller Zeiten. Dafür opfert der König alles: das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter.
Meinung
Der erste Band einer mystischen Reihe lebt durch ihre tollen Beschreibungen der Orte und verschwörerischen Charakteren.
Das Buch beginnt mit einem sehr schönen Ereignis, nämlich die Hochzeit von Elaynes besten Freundin. Im Laufe des Buches wird es aber immer düsterer und die freudige Stimmung wird langsam überschattet.
Elayne war mir sehr sympathisch, trotz dem jungen Alter, war sie sehr reif und vorausschauend. Sie kämpft um ihr Volk und ist sehr mutig. Sie ist nicht die klassische Prinzessin und sich für keine Arbeit zu schade. Wenn man bedenkt in welcher Zeit die Geschichte spielt, ist die Protagonistin sehr authentisch dargestellt.
Auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und man möchte so viel mehr über sie erfahren. Vorallem Galahal hat es mir angetan, er ist sehr intelligent und zuvorkommend. Er will alles und jeden beschützen, trotzdem hütet er ein Geheimnis, um was es sich handelt, wird hier nicht verraten.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig und man kann sich alles genau vorstellen. Es wird nicht langweilig, trotz der eher ruhigen Atmosphäre. Man fühlt sich in der Geschichte wohl und die Mischung zwischen Fantasy und Historischer Roman funktioniert hier sehr gut.
Man erlebt die Geschichte rund um Camelot und Avalon aus einer ganz neuen Sichtweise, nämlich die von Elayne.
Man wird durch die Autorin richtig in diese Zeit katapultiert und irgendwie will man nicht mehr weg. Das Ende lässt viele Fragen unbeantwortet und es kommen neue dazu und so will man nichts sehnlichster als den zweiten Band lesen zu können.
Fazit
Hier werden alte Sagen lebendig. Durch die ruhige Stimmung hat man die Chance Elayne viel besser kennenzulernen und ich freue mich jetzt schon, sie weiter begleiten zu dürfen.
4,5
Bewertung
aus Bretten
5/5
30.08.2021
eBook (ePUB)
Artussage mal anders
Inhalt: Elayne von Corbenic lebt im Norden Britanniens in der düsteren Festungs ihres Vaters. Dieser hat seit dem Tod seiner geliebten Frau keine Aufmerksamkeit für seine Untertanen oder seine Tochter übrig. Elayne übernimmt diverse Aufgaben in der Festung, sorgt für Vorräte für den Winter und wartet darauf, dass sich ihre Zukunft entscheidet. Als eines Tages unerwartet ein Barde in die Festung kommt, beginnt sich für Elayne alles zu verändern.
Meine Meinung: Elayne, die ungewöhnliche Prinzessin aus dem Norden Britanniens ist die Verbindung des Lesers zu den Legenden von Camelot. Ritter der Tafelrunde, Artus und der größte Schatz der Geschichte finden Erwähnung in Elaynes Geschichte. Mit Hintergrundwissen lässt die Autorin die bekannten Figuren auftreten, haut ihnen Leben ein und lässt sie in unerwartetem Licht erstrahlen. Die Hauptfigur Elayne, eine junge, starke Frau führt den Leser durch ihre eigene Geschichte, die von Höhen und Tiefen geprägt ist, aber nie ins Grausame abgleitet.
Mir haben sowohl Schreibstil, als auch die Erzählung sehr gut gefallen. Trotz historischem Hintergrund fehlen die typischen Grausamkeiten, die viele historischen Romane nutzen, um die Stereotypen zu erfüllen. Elayne ist da erfrischend anders und meiner Meinung schon allein deshalb sehr lesenswert.
Der erste Teil ist nur der Anfang von Elaynes Geschichte und zeigt doch schon so viele ihrer Facetten und man fiebert mit der Hauptfigur, die vor so große Herausforderungen gestellt wird. Ich freue mich, Elayne auf ihrem Abenteuer durch die weiteren Bände der Reihe zu begleiten.
Jennifer R.
aus Karlsruhe
5/5
29.08.2021
eBook (ePUB)
Ein neuer Blick auf die Artussage
Elayne von Cobernic lebt mit ihrem Vater, König Pelles, im Norden Britanniens. Der König ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter kurz vor ihrem Tod hatte: Elayne soll einmal die Mutter des größten Helden aller Zeiten werden. Doch Elayne will vor allem eins: selbst ein aufregendes Leben und vor allem nicht ihr Leben lang unter dem Pantoffel ihres Vaters stehen. Als ein junger Barde auftaucht und den Winter bei Elayne und ihr verbringen wird, gerä ihr sonst so friedliches Leben langsam aus den Fugen …
„Rabenkind“ ist der Auftakt der Reihe um Elayne, eine Nebenfigur aus der Artussage, der Jessica Bernett mit ihren Büchern eine ganz eigene Geschichte schenkt.
Elayne ist eine tapfere junge Frau. Einerseits ist sie Prinzessin und weiß, wie sie sich als solche zu verhalten hat. Andererseits ist sie kein verzogenes Gör und in der Lage, sich selbst zu retten – zumindest meistens. Ihr Verhalten ist jederzeit stimmig und ihre generelle Lebenseinstellung macht sie zu einer gleichzeitig liebenswerten und ebenso bewundernswerten Hauptfigur. Ebenso liebevoll gestaltet sind die anderen Figuren, sie alle haben Stärken und Schwächen und wirken dadurch durch und durch realistisch.
Der Stil ist bildhaft, sodass man sich beim Lesen die gesamte Umgebung gut vorstellen kann – eine kleine Reise weit in die Vergangenheit. Besonders die Beschreibungen der alten und zugigen Burg sind sehr gut gelungen. Aber auch die Szenen im Wald beinhalten wunderschöne Beschreibungen. Darüber hinaus lässt sich der Stil flüssig lesen, ohne dass man ins Stocken gerät.
Die Handlung plätschert meist friedlich vor sich hin, was nicht bedeutet, dass nicht auch Spannung darin steckt. Diese liegt aber weniger in schnellen Actionszenen – wobei es diese durchaus auch gibt – als den Geheimnissen, die gelüftet werden wollen. Die eingewobene Liebesgeschichte ist zuckersüß und wird mit einer bitteren Note garniert, doch jedes Wort mehr dazu, wäre ein heftiger Spoiler.
„Elayne – Rabenkind“ ist eine wundervolle Mischung aus Liebesgeschichte, Fantasy und Historischem. Die Artussage selbst mag inzwischen irgendwie ausgelutscht sein, doch Jessica Bernett hat einen gelungenen neuen Ansatz gefunden, Bezug dazu zu nehmen. Ein großartiger Auftakt einer Reihe, die ich definitiv weiter verfolgen werde!
Bewertung
5/5
13.03.2021
eBook (ePUB)
Elayne von Corbenic, Galahad, mystisches England
Vorab sei gesagt: Wer Action und Schlachten erwartet, für den ist dieses zauberhafte Buch nichts. Wie das Cover schon erahnen lässt, befinden wir uns eher in keltisch-mystischen Gefilden. Im Mittelpunkt steht Elayne von Corbenic, die meiner Meinung nach in den klassischen Legenden immer viel zu schlecht weg kam. Damit räumt die Autorin nun auf und das auf eine sehr zarte und doch fesselnde Weise.
Wie kam es dazu, dass Elayne von Corbenic die Mutter von Galahad wurde, der einst als Gralsritter in die Legenden eintritt?
Doch es ist nicht nur eine Geschichte über eine faszinierende Figur der Weltliteratur, es ist auch die Geschichte einer jungen Frau, die ihren Weg sucht und über eine Welt, die sich im Umbruch befindet. Die Römer haben Britannien sich selbst überlassen, die (Klein-) Könige versuchen, das beste daraus zu machen.
Dabei liest sich dieses Buch so leicht und locker! (Meiner Meinung nach sogar besser als die berühmten Nebel von Avalon, die irgendwie doch recht zäh sind).
Wer eine neue Seite der Grals- und Artussage erleben will, ist hier sehr gut aufgehoben.
Auch, wer sich noch nie an historische Geschichten oder die Artussage herangetraut hat, wird positiv überrascht werden, wie schön die Geschichte ist.
Das Ende des Buches deutet darauf hin, dass es weiter geht und ich bin sehr gespannt, was die Autorin uns in Camelot liefert :-)
Bewertung
aus Limburg
5/5
12.03.2018
eBook (ePUB)
Fantastischer historischer Roman, der mich begeistert zurücklässt
Die Charaktere:
Elayne - Die Protagonistin. Aufgewachsen zwischen dem Glauben des Christentums und des Heidentums wird sie mit gerade einmal 15 Jahren Heldin einer Geschichte, die viel zu schwer für ihre kleinen Schultern scheint. Sie verliert früh ihre Mutter und ihren Vater schnell an den Wahnsinn und so ist das Mädchen dazu gezwungen, viel zu früh erwachsen zu werden. Auch wenn sie gelegentlich wie ein Kind wirkt, sie ist ja auch 15, hat man nie das Gefühl, dass die kindisch ist. Sie ist eine unglaublich starke junge Frau, die sicherlich viele von uns inspirieren kann. Ihr Schicksal will ich jedenfalls nicht teilen. Und auch nicht ihre Liebe, die zum Scheitern veruteilt ist.
Galahad - Als Fremder kommt er auf die Burg Corbenic. Er ist ein reisender Barde, der eigentlich nur einen Unterschlupf für die Nacht wollte. Elayne aber geht ihm direkt ans Herz mit ihrer reifen, aber dennoch unschuldigen Art. Galahad scheint ein Mann von Ehre zu sein. Ein mutiger Mann, der zugleich auch selbstlos und aufopferungsvoll wirkt.
Meine Meinung:
Ich wusste lange nicht, wie ich meine Meinung über diese Geschichte in Worte fassen soll. Ich weiß es immer noch nicht genau, aber ich will es versuchen. Die Geschichte um König Artus ist eine der ersten Sagen, die ich bewusst aufgenommen habe. Jeder von uns kennt einen der Namen Lancelot, Merlin oder Morgaine. Inwieweit diese Charaktere zueinander stehen, behandelt aber fast jede Geschichte anders. Jessica Bernett gibt uns eine neue Perspektive, eine, die sehr gut recherchiert ist.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Für mich gab es keine Stilbrüche - das schließt auch sämtliche für manchen vielleicht unangenehm erscheinenden Begriffe, die im Mittelalter nun mal verwendet wurden. Für historische Romane ist ihre Erzählweise wirklich wie gemacht. Die Geschichte selbst erfahren wir aus einer Beobachter-Perspektive, die sich in den Kapiteln aber immer ausschließlich auf die Gedanken von Elayne oder Galahad beschränkt.
Die Charaktere sind sehr konsistent. Elayne, die durch ihre starke, aber gleichzeitig unschuldige Art bezaubert und deren Familiensituation jeden von uns berühren dürfte. Und der geheimnisvolle Barde Galahad, der schon halb Britannien gesehen haben muss. Jeder im Buch erwähnte Charakter spielt seine eigene signifikante Rolle und bleibt sich selbst treu.
Die Geschichte ist atemberaubend. Jedenfalls für mich. Der Klappentext lässt Drama erwarten, trotzdem hatte ich ein wenig Angst, dass die Autorin die Geschichte so wendet, dass sie dem Leser gefällt und nicht der Geschichte treu bleibt. Meine Angst war unbegründet :) Die Geschichte nimmt genau den Lauf, den sie nehmen muss, um authentisch zu bleiben. Und was mich viel mehr begeistert hat: Auch wenn es sich um eine Artus-Adaption handelt, spielt hier ein wesentlich wichtigerer historischer Charakter die Hauptrolle, der in vielen Filmen und Büchern schlichtweg heruntergespielt wurde.
Die Geschichte mag nicht vor Action strotzen (aber sie enthält ein paar Actionszenen), sie mag keine epischen Schlachten um Artus und Excalibur abhandeln, aber sie hat mich so sehr gefesselt, dass ich sie nach nur wenigen Stunden beendet hatte. Die Gefühle, die das Buch vermittelt, waren einfach zu berauschend. Die Unschuld und die Liebe, die Elayne ausmachen, war zu ergreifend. Und ihr Schicksal zu tragisch.
Rabenkind hat mein Herz gebrochen. Es hat es notdürftig wieder zusammengeflickt, nur um im nächsten Buch der Geschichte wahrscheinlich wieder gebrochen zu werden.
5 von 5 Sternen. Definitiv ein Must-Read und eines meiner bisherigen Jahreshighlights.
Eure Caro
PS: Es ist sicherlich kein Roman für Leser, die nicht mit der mittelalterlichen Sprechweise umgehen können, denn das Buch ist wirklich SEHR gut recherchiert, aber ich kann es jedem wärmstens ans Herz legen, der damit keinerlei Probleme hat.
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