Ein Leuchtturm ist ein Ort zwischen den Welten. Zwischen Land und Meer. Zwischen Feste und Wasser. Ein Ort, an dem sich das Endliche und das Unendliche berühren.»Komm ... Wasser ... weg ...« Eine flehende Stimme am aufgewühlten Meer und ein berstender Leuchtturm verfolgen die sechzehnjährige Rebecca im Traum. Als sie kurz darauf von Leuchtturmwärtern kontaktiert wird, glaubt sie nicht an einen Zufall. Doch nichts kann sie auf die erschütternden Dinge vorbereiten, in die sie nun eingeweiht wird. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war - denn das Schicksal hat Rebecca eine ganz besondere Rolle zugedacht ...
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Sonja
aus Freiburg
5/5
06.02.2025
eBook (ePUB 3)
Jugendbuch / urbane Fantasy / Seele
Seit zehn Jahren lebt die 16jährige Rebecca nun bei ihrer Pflegefamilie, wurde aber nie mit Karin und Lothar warm. Nur ihre beste Freundin Mareike gibt ihr ein Gefühl von zu Hause. Aber als sie anfängt Stimmen zu hören, verändert sich alles. Ihre Pflegeeltern stecken sie in die Psychiatrie von Dr. Rothermund, aus der sie von Wächtern befreit wird. Und es stellt sich heraus, dass sie eins von vier Asylen für den weißen Passagier ist. Aber was hat das zu bedeuten? Und sind die Wächter wirklich die Guten? Und was hat es mit ihrem Verfolger Finn auf sich?
Wir folgen nur Rebecca und sind daher auch immer nur auf ihrem Wissenstand. Sie ist zwar mutig, aber einsam und verunsichert. Daher ist es für sie leicht in die wohlige Vertrautheit der Wächter einzutauchen. Alle Wächter wurden gut eingeführt und in sich schlüssig. Finn ist zielstrebig und verbissen und obwohl er ein netter Kerl zu sein scheint, nutzt er merkwürdige Methoden.
Die Idee ist spannend und hat auch eine philosophischen Ansatz, mit der dunklen Stimme in einem, der einen zweifeln lässt und Entscheidungen hinterfrägt.
Oliver Schlick setzt seine Ideen immer sehr gekonnt und spannend um. Die Sprache ist teilweise etwas düster, aber jung. Und man merkt, dass er Jugendliche ernst nimmt und ihnen auch komplexere Zusammenhänge und Fragen zutraut. Nicht nur für jüngere Leser ein Spaß und es ist clever gemacht, wie man im Unterbewussten eigentlich die ganze Zeit wusste, wer der Verräter ist.
Bewertung
5/5
21.09.2023
eBook (ePUB 3)
Bestes Buch
Das Buch ist wirklich richtig cool, es macht viel Spaß es zu lesen und die Abenteuer von Rebecxa und den Wächtern mitzuerleben bzw. zu lesen.
Ich würde das Buch jedoch erst ab 12 frühstens lesen da es sehr gewalttätig ist.
Trozdem super Buch
Bewertung
5/5
11.05.2018
eBook (ePUB 3)
Einfach nur lesenswert!
Ein wunderbares Buch über Zusammenhalt und den Wert des freien Geistes!
Oliver Schlick enttäuscht auch mit seinem neuem Buch nicht, es ist sogar noch besser.
Interessanter Plot und leicht skurrile Charaktere, die wirklich liebenswert sind. Besonders der rheinische Akzent von Helios bringt einen nicht nur einmal zum Schmunzeln.
Das Buch ist sehr fließend geschrieben und reisst einen von Anfang an mit. Für alle Fans von Jugendfantasy bestens geeignet - bitte mehr davon
Nicole
aus Nürnberg
5/5
13.08.2017
eBook (ePUB 3)
Leuchttürme
Meine Meinung zum Jugendbuch:
Wächter der Meere, Hüter des Lichts
Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr auf meine Blog :)
Inhalt in meinen Worten:
Stell dir vor, deine Welt ist nicht so wie du sie dir vorstellst. Deine Eltern sind nicht deine Eltern, und überhaupt sind es keine Eltern, sie verfolgen nur ein Ziel, dich zu kontrollieren.
Wenn du dann auch noch in die Gefangenschaft von einem verrückten Arzt gerätst und dann auch noch von fremden Menschen mehr oder weniger gekidnappt wirst, dann ist eines klar, nichts ist wie es eigentlich sein sollte.
Wirst du dich stellen, dem was da vor dir liegt oder läufst du schreiend davon.
Nebenbei, wie wirst du dich fühlen, wenn du auf einmal Gespräche anderer Menschen in deinem Kopf verfolgen kannst, ohne das du diese wirklich kennst?
Diese Fragen muss sich Rebecca stellen.
Wie ich das gelesene empfand?
Oliver Schlick du Wicht, bis zum Ende lässt du mich mitfiebern und mitfühlen. Immer wieder die Zähne vor Spannung zusammenbeißen und zum Ende hin lässt du mich miträtseln. Das schaffen ja nicht viele Autoren, so wie du es in diesem Buch geschafft hast! Danke dafür.
Geschichte:
Ich finde die Geschichte um Rebecca irre spannend und zugleich herausfordernd, denn es werden nicht nur Rebecca Fragen gestellt, letztlich werden sie mir als Leserin auch gestellt, und eine Schwarz-Weiß Antwort gibt es einfach nicht auf die Fragen, es geht an die Substanz und fordert heraus, das finde ich gut.
Irgendwie fühlte ich mit Rebecca aber auch sehr mit. Denn wenn ich mir vorstelle, das ich von null auf hundert erfahren würde, das alles was ich annahm das ist, doch nicht ist, sondern alles völlig anders ist, ich weiß nicht ob ich die Stärke von Rebecca hätte.
Umso blauäugiger empfand ich sie aber auch, einfach mit irren Menschen mitzugehen, die man einfach nicht einsortieren kann. Hätte ja auch schief gehen können, doch zum Glück fand Rebecca letztlich die Antworten auf ihre noch nicht gestellten Fragen.
Das Leuchttürme eine wichtige Rolle im Buch spielen fand ich auch toll. Denn ich glaube wenn man vor so einem Turm steht, merkt man erst mal, wie klein man ist, und wie klein manches Problem ist, wenn man sich der Größe eines Bauwerkes bewusst wird.
Auch finde ich es sehr passend, dass die Geschichte über Wächter, Jäger, und anderem mit einem Leuchtturm verbunden wird. Denn Leuchtturmwärter sind ja wirklich irgendwie Wächter, um darauf zu achten, dass Schiffe nicht ungewollt untergehen oder auf ein Riff auflaufen.
Spannung:
Für mich war die Spannung ab der ersten Seite gegeben, und das kenne ich von Oliver Schlick, jedes Buch was ich bisher von diesem Autor gelesen habe, war spannend und forderte mich heraus, so eben auch in diesem Buch.
Schreibstil:
Die Geschichte spielt aus den Augen von Rebecca, und somit bin ich in einer ICH-Perspektive, die ich aber sehr angenehm und spannend finde. Nur am Ende, als Rebecca rausrückt, wer was warum wie gemacht hat, musste ich manchmal schmunzeln, wie Oliver es versuchte herauszuzögern die klare Antwort zu geben.
Auch frage ich mich, wenn Oliver manche Wendung ganz anders geschrieben hätte, wohin diese Geschichte hätte noch gehen können. Einfach klasse und ich will mehr solche Bücher!
Zitate aus dem eBook:
Auf Seite 92: "Was, wenn deine Entscheidungen gar nicht immer so frei sind, wie du glaubst? Was, wenn du nur denkst, dass deine Gedanken so frei sind, wie du denkst? Was, wenn deine Gedanken gar nicht immer deine Gedanken sind?"
Auf Seite 101: "Wer nur unaufhörlich darüber nachdenkt, wie ungerecht es ist, dass gerade ihm eine schlimme Krankheit zuteilwurde, wer in Selbstmitleid versinkt, wer nicht verzeihen kann und sich selbst nur als Opfer sieht, dessen Hülle wird immer durchlässiger. In den Geist solcher Menschen kann der schwarze Passagier tief eindringen." (Anmerkung meinerseits, im Buch wird deutlich erklärt was der Passagier ist, ich selbst setzte ihn aber als Dämon in mir um.)
Beide Zitaten haben mich sehr berührt, weil sie gerade auch in eine wirklich wichtige Zeit, die ich gerade durchmache, gesprochen haben.
Die Art des Buches:
Einerseits ist es eine leichte Verschwörungsgeschichte, ein Thriller und zugleich ein Buch, dass philosophische Gedanken dem Lesser mitgeben möchte, die einladen, über das eigene Leben doch einfach mal aus einem anderen Blickwinkel nachzudenken. Gleichzeitig ist das Buch eine total schöne Jugendgeschichte mit ganz viel Herzwärme und einer dicken Ermutigung für Menschen, die ihre Träume irgendwie verloren haben.
Empfehlung:
Wenn ihr mich jetzt fragt, ob ihr dieses Buch lesen solltet, kann ich nur sagen: JA!!! nicht nur das ich vom Autor überzeugt bin, nein es ist eine total schöne Geschichte, die lohnenswert ist, entdeckt zu werden, und zugleich wenn ihr der Geschichte die Erlaubnis gebt, zu euch zu sprechen, wird diese es tun. Ich vermute das jeder Leser, der dieses Buch lesen wird, mindestens einen Punkt findet, der ihn prägt, erinnert oder auch ermutigt.
Bewertung:
Wenn mich ein Buch so faszinierend unterhält, wie es hier der Fall ist, muss ich dem Buch definitiv eine Benotung mit 1* geben, nach dem es Sterne bei mir gibt, gebe ich fünf Sterne, ich würde aber gerne mehr vergeben, denn das Buch hat mich wirklich gefordert, berührt und abgelenkt. Ein Monatshighlight.
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