Produktbild: Die Herberge von Ivy Hill
Band 1

Die Herberge von Ivy Hill

Aus der Reihe Ivy Hill
5

7,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.05.2017

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3073 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783775173872

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

29.05.2017

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3073 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783775173872

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  • LEXI

    5/5

    18.09.2017

    eBook (ePUB)

    Ich kann immer noch nicht glauben, dass die „Belle“ des Belle zurück ist!

    Die Herberge „The Bell“ war der Mittelpunkt des Dorfes Ivy Hill in Wiltshire, England. Sämtliche Kutschen machten in dem Familienbetrieb Halt, die Kutscher wechselten die Pferde, ihre Gäste stärkten sich oder buchten eine Übernachtung. Mit dem tragischen Unfalltod des jungen Inhabers John Franklin Bell wurde die Herberge jedoch an dessen Ehefrau Jane vererbt. Jane Fairmont Bell litt sehr unter Johns Tod, ihr charmanter und erfolgreicher Ehemann war ihr stets in inniger Verbundenheit zugetan gewesen. Als Tochter aus vornehmem Haus, die weit unter ihrem Stand geheiratet hatte, war Jane zwar eine intelligente und gebildete vollendete Dame, hatte als Geschäftsfrau und Gastwirtin jedoch keinerlei Erfahrungen aufzuweisen. Der Besuch ihrer Schwiegermutter Thora Stonehouse Bell stellte einerseits eine Erleichterung und eine Hoffnung auf eine Weiterführung des Betriebes dar, war jedoch andererseits berechtigter Grund zur Besorgnis. Thoras dominante Persönlichkeit, ihr herrisches, missbilligendes und schroffes Wesen sorgten bereits in der Vergangenheit für Unstimmigkeiten. Den beiden Frauen blieb jedoch keine andere Wahl, als miteinander an ihrem großen Ziel zu arbeiten: den Familienbetrieb zu retten und das „Belle“ wieder als beliebte Station auf dem Weg der Reisenden zu etablieren. Julie Klassen erzählt im vorliegenden Roman eine interessante Familiengeschichte, in dessen Zentrum die Herberge „The Bell“ steht. In einnehmendem Schreibstil schildert die Autorin die Geschichte dieses Betriebes und der Familie Bell. Bei den beiden Protagonisten handelt es sich um zwei Frauen, die zwar einerseits sehr unterschiedlich sind, beide jedoch eine große innere Stärke aufweisen. Sowohl Jane als auch Thora leiden unter dem Verlust des geliebten Ehemannes und Sohnes und müssen nun gemeinsam eine Strategie festlegen. Die beiden Frauen wurden sehr gut dargestellt, auch ihre charakterliche Entwicklung war meiner Meinung nach besonders bei der reizbaren und grimmigen Thora sehr gut ausgearbeitet. Julie Klassen stellt ihren Protagonisten stets sympathische und einnehmende Nebenfiguren zur Seite, so auch in diesem Buch. Mein besonderes Augenmerk lag auf Walter Talbot, den ehemaligen Geschäftsführer der Herberge, sowie Janes Freundin Mercy Grove. Mercys Verwirklichung ihres Lebenstraumes entgegen aller Hindernisse und ihre tief unter der Oberfläche wirkende Schönheit sowie ihr inneres Strahlen machten sie zu einer meiner favorisierten Figuren dieser Handlung. Ein wenig enttäuschend empfand ich die Tatsache, dass Colin McFarland, der als Nachfolger die Geschäfte von „The Bell“ führte, für meinen Geschmack zu wenig Aufmerksamkeit zuteilwurde. Sein interessanter Hintergrund und seine Familiengeschichte hätten durchaus zusätzlichen Stoff für diese Handlung geliefert, er blieb jedoch weitgehend im Hintergrund. Zu gerne hätte ich auch mehr über Rachel Ashford gelesen, die ebenfalls nur eine kleine Rolle im Buch einnimmt. Ausgezeichnet gefallen haben mir hingegen der geheimnisumwitterte Gabriel Locke sowie Charlie Frazer, der gut aussehende Kutscher der Royal Mail mit dem charmanten schottischen Akzent. Die einzige Person, deren Handlungsmotive ich bis zuletzt nicht einschätzen konnte, war Janes charmanter Schwager Patrick. Der attraktive und selbstsichere junge Mann mit dem üblen Ruf, der in seiner Vergangenheit stets in Schwierigkeiten steckte, schien seiner Mutter und seiner Schwägerin gegenüber die besten Absichten zu hegen… Mein besonders Augenmerk galt dem wunderschönen Coverfoto dieses Buches, auf dem eine im Regency/Empire-Modestil gekleidete Frau zwischen idyllisch wirkenden Cottages wandelt. Das Bild wurde mit einem Weichzeichner aufgenommen, die Cottages sind umgeben von grünen Hecken, malerischem Efeu und leuchtenden Blumen. Besonders beeindruckend fand ich das Gedicht auf der ersten Buchseite, das meiner Meinung nach perfekt zur optischen Aufmachung des Buchcovers passt: „Der Efeu deckt zu und klettert empor, trotzt immergrün dem Blick. Die Wände, die er kriechend umrankt, ducken sich willig in ihn zurück. Was ist es wohl, das er verdeckt? Schatz und Geheimnisse im Grünen versteckt?“ Fazit: „Die Herberge von Ivy Hill“ ist eine ausgezeichnete Lektüre, um sich tief ins England des Jahres 1820 hinein zu versetzen. Die lebhafte Schilderung der beeindruckenden Landschaft, die einnehmenden Figuren und eine mit etlichen Spannungselementen bereicherte Handlung sorgen für sehr gute Unterhaltung. Leider wurde dem Glauben nur sehr wenig Aufmerksamkeit zuteil, was ich bei einem Buch aus einem christlichen Verlag wirklich bedaure. Ansonsten kann ich „Die Herberge von Ivy Hill“ jedem Leser mit einem Faible für historische Romane aus der Zeit Jane Austens ans Herz legen.

  • smillas_bookworld

    aus Rheinland Pfalz

    5/5

    21.06.2017

    eBook (ePUB)

    Ein schöner Regency à la "Cranford" (Band 1 der Ivy Hill Trilogie)

    Jane, 29 Jahre alt, erfährt ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes, dass sie nicht nur die Herberge, sondern auch eine Menge Schulden vererbt bekam. Bislang hat sie sich aus den Geschäften rausgehalten und ihrem Mann, ihrer Vergangenheit in der gehobenen Gesellschaft nachgetrauert. Doch dann steht plötzlich Thora, ihre Schwiegermutter, vor der Herbergstür. Sie möchte nach dem Rechten sehen. Jane tut sich schwer mit der Entscheidung, ob sie die Herberge weiterführen oder verkaufen soll. Hat diese trotz der Schulden eine Überlebenschance? Und wie geht es mit ihr weiter, verwitwet und ohne Kinder? Thora dagegen möchte die Herberge ungern aufgeben. Sie verbindet damit viele Erinnerungen an ihren verstorbenen Ehemann. Warum hat ihr Sohn ausgerechnt der unfähigen Jane die Herberge vermacht? Die beiden Frauen müssen sich wohl oder übel zusammenraufen. Allen Vorurteilen zum Trotz! Mit diesem Buch beschreitet Julie Klassen neue Wege: Sie hat damit nicht nur den ersten Teil einer Trilogie geschrieben, sondern sie beschreibt auch mehr das gesellschaftliche Umfeld. Somit ebnet sie den folgenden Romanprotagonistinnen den Weg. In diesem Fall handelt es sich um die unverheiratete Rachel, eine »alte Jungfer« Mitte 20. Die Handlungsebenen wechseln sich ab, manchmal fließen sie ineinander über. Hauptsächlich natürlich mit Jane und Thora. Aber auch Rachel tritt mit der Zeit mehr und mehr in den Fokus des Lesers. Romantik und Liebe sind eher schmückendes Beiwerk. Eine Romanfigur darf ihr Glück finden, alle anderen werden wohl noch etwas warten müssen. Das ist mal sicher, doch Julie Klassen lässt sich diesmal schwer in die Karten gucken, welche Partner sie für die Damen auserwählt hat. Es stehen meist mehrere Kandidaten zur Auswahl. Insgesamt hatte ich viel Freude, in das gesellschaftliche Leben des fiktiven Dörfchens Ivy Hill einzutauchen. Es gibt einige Geheimnisse aufzudecken, kleine Intrigen, und die Höhen und Tiefen, die Jane mit ihrer Herberge hat. Ich fand es spannend und interessant zugleich, wie Leben und Arbeiten in einer Herberge im Jahre 1820 ausgesehen haben. Am Ende bleibt noch manches offen, was in meinem Fall die Vorfreude auf den zweiten Teil schürt. Ich freue mich auf Rachel und hoffe, dass Jane und Thora nicht so sehr von der Bühne verschwinden, da sie mir sehr ans Herz gewachsen sind.

  • Bewertung

    4/5

    23.05.2022

    eBook (ePUB)

    Mut, neues zu wagen

    Jane Fairmont Bell hat vor einem Jahr ihren Ehemann verloren und ist jetzt nun Besitzerin einer Herberge. Allerdings war das nie ihr Traum gewesen, eine Herberge zu leiten, da es immer mehr die Arbeit ihres Mannes war. Nun sitzt sie da und braucht Hilfe. Und die bekommt sie von Ihrer Schwiergermutter, obwohl beide Frauen davon ausgehen dass die jeweilige andere sie nicht mag. So arbeiten sie erst nicht miteinander sonder fast schon gegeneinander, bis nach und nach die einfühlsameren und verletztbaren Seiten und einzelnen Geschichten der Frauen hervor kommen und beide anfangen, einander zu zuhören und zu verstehen. Eine Geschichte, wie Gott sich in Mut, Trauer, Neuanfang, Vergebung und Freude zeigt und wie er an Menschen arbeitet und sie verändern kann.

  • Bewertung

    aus Hahnenbach

    3/5

    10.08.2017

    eBook (ePUB)

    Auch Frauen konnten früher schon eine Herberge führen

    Als ich das Cover des Buches "Die Herberge von Ivy Hill" betrachtete, fühlte ich mich ich in die Zeit von Jane Austen oder Charles Dickens versetzt. Mir war, als müsste jeden Moment der kleine Lord Fauntleroy sein Pferd am Zügel führend, den Weg entlag kommen. "The Bell", einst eine profitable Herberge, die regelmäßig von Kutschen angefahren wurde und Gäste beherbergte, hat die besten Zeiten hinter sich, als die junge Witwe Jane dieses ungewollte Erbe ihres viel zu früh verstorbenen Ehemannes antritt. Zuerst überlegt sie, so schnell wie möglich das ganze Anwesen zu verkaufen und ein ruhiges, aber sicheres Leben einer Witwe zu führen. Sie hatte gelernt Klavier zu spielen und reizvolle Stickarbeiten herzustellen, aber nicht eine Herberge zu führen. Doch die Ereignisse überschlagen sich und fordern von ihr Entscheidungen, die sie nicht fällen will. Von der Bank wird ein Darlehn, das an ihren verstorbenen Ehemann ausgezahlt wurde, eingefordert. Es ist ihr unmöglich, diese Forderung zu begleichen. Als ob das nicht genug wäre, kommt auch noch ihre ungeliebte Schwiegermutter Thora für einige Tage und sieht mit einem Blick, wie es um die Herberge steht. Jane und Thora, das passte in der Vergangenheit gar nicht. Doch nun, da der Verkauf droht, überwinden beide Frauen die gegenseitige Abneigung und arbeiten zusammen um das Anwesen zu retten. Jane erwacht aus ihrer Lethargie, die sie seit dem Tode ihres Mannes umfängt. Sie wird nach und nach zu einer zupackenden Frau, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht und dem Schicksal die Stirn bietet. Aber meine Bewunderung gilt auch Thora, die mehr als einmal über ihren Schatten springt und in Notsituationen ihren Mitmenschen die Hand reicht und hilft. Ich denke da an die verschenkte Pastete. Obwohl sie gegen diese Familie eine große Abneigung hegt, verschenkt sie an deren Kinder diese Leckerei, als sie sieht wie hungrig diese sind. Das ist großherzig. Bei diesem Buch handelt sich im Grunde um einen Unterhaltungsroman den ich dem Genre "Frauen" zuordnen würde, was im Grunde nicht so meine bevorzugte Lektüre ist. Doch der Roman ist flüssig geschrieben, was mir wiederum gefiel. Wir treffen auf Nebenfiguren, die richtig gut angelegt sind. Frauen hatten zu der damaligen Zeit in ihrer Lebensgestaltung keine große Wahl. Wurde Besitz vererbt, wurden die Männer der Familien berücksichtigt. Selbst die eigenen Töchter gingen nahezu leer aus. Ihr Lebensziel sollte sein, eine gute Partie zu heiraten. Was wohl auch einigen gelang. Was mich an diesem Buch nervte, verschiedene Personen agierten mir zu selbstlos und edel, was auf mich unnatürlich wirkte. Das wurde mir auf Dauer etwas zuviel des Guten und hatte für meine Begriffe etwas Unwahrscheinliches und Übertriebenes. Trotzdem hat dieses Buch etwas, was mich bis zum Ende durchlesen ließ. Vier Sternchen sind mir zuviel, drei zu wenig. Im Grunde würde ich 3,5 Sternchen verteilen, was aber nicht geht. Ich könnte mir vorstellen, dass Leserinnen, die auf Frauenromane stehen, von diesem Buch begeistert sind.

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