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Produktbild: Gummizoo macht Kinder froh, krank und dick dann sowieso

Gummizoo macht Kinder froh, krank und dick dann sowieso Kinderernährung - was gut ist und was schädlich

2

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2017

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2391 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426425961

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Erscheinungsdatum

25.08.2017

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2391 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426425961

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Interessant und Übersichtlich

Sallys Books aus Bischofswerda am 14.03.2018

Bewertungsnummer: 1089875

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Meine Meinung Da ich so ziemlich jedes Buch des Autors gelesen habe, musste ich sein neuestes Werk natürlich auch lesen und war wieder einmal sehr überrascht. Das Cover sagt schon sehr viel über den Inhalt aus. Es geht um die richtige Kindsernährung und was davon gut und was schlecht ist. Der Schreibstil war typisch für den Autor, er nimmt kein Blatt vor den Mund und geht auch mal mit netten Ausdrücken auf die verschiedenen Konzerne los. Es war wieder sehr interessant geschrieben, auch wenn bei manchen Dingen eine Überspitzung der Tatsachen eventuell nicht nötig gewesen wäre. Ich persönlich habe für mich rausgefunden das ich bei meinem Sohn wohl bisher alles Falsch gemacht habe, was mich eher ernüchtert hat. Im Großen und Ganzen wissen wir als Eltern natürlich was gut ist und was nicht, alles was wir selbst machen ist immer das beste und das mache ich auch gerne. Doch ich gehe auch arbeiten und manchmal muss es schnell gehen, daher greife ich manchmal auch gerne mal auf ein Menü von Hipp zu. Mittlerweile ist mein Sohn auch soweit, das er bei uns am Abend mitisst und ich persönlich koche am liebsten mit frischen Zutaten. Im Allgemeinen war ich sehr erstaunt, wie schlimm angeblich die Nahrungsangebote in Kitas und Kindergärten sind, da diese oftmals von einem Großkonzern kommen. Hier bin ich froh das unsere Kita einen regionalen Anbieter hat, der alles in Bioqualität anbietet und jeden Tag ein frisches Essen für meinen kleinen Mann macht. Auch die Quetschies, die mein Sohn über alles liebt, sind nicht so gut wie man eigentlich denkt. Aber auch sowas bekommt er eben nicht jeden Tag. In so ziemlich allem sind entweder zu viele schädliche Stoffe und/oder zu wenig gute. Sei es nun ein Fruchtzwerg, ein Kinderkeks oder auch ein Fertigmenü für die kleinen. Alles in allem fand ich das Buch jedoch sehr informativ und sehe alles trotzdem nicht so streng. Ich denke hier gilt die einfache Regel: Die Dosis macht das Gift. Autor Dr. Hans-Ulrich Grimm ist Journalist und Autor, er lebt in Stuttgart. Seine jahrelangen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel bewegten ihn, sämtliche Erzeugnisse von Nestlé, Knorr & Co aus den Küchenregalen zu verbannen, zugunsten frischer Ware von Märkten und Bauern. Seine Erkenntnis: Genuss und Gesundheit gehören zusammen. Grimms Bücher sind Bestseller. Allein „Die Suppe lügt“ ist in einer Gesamtauflage von über 250.000 Exemplaren erschienen und gilt mittlerweile als Klassiker der modernen Nahrungskritik. Fazit Ein interessantes Werk, das ich immer wieder gerne zu Rate ziehe. Ich kann es Eltern empfehlen, die sehr genau auf die Ernährung ihres Kindes achten möchten.

Interessant und Übersichtlich

Sallys Books aus Bischofswerda am 14.03.2018
Bewertungsnummer: 1089875
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Meine Meinung Da ich so ziemlich jedes Buch des Autors gelesen habe, musste ich sein neuestes Werk natürlich auch lesen und war wieder einmal sehr überrascht. Das Cover sagt schon sehr viel über den Inhalt aus. Es geht um die richtige Kindsernährung und was davon gut und was schlecht ist. Der Schreibstil war typisch für den Autor, er nimmt kein Blatt vor den Mund und geht auch mal mit netten Ausdrücken auf die verschiedenen Konzerne los. Es war wieder sehr interessant geschrieben, auch wenn bei manchen Dingen eine Überspitzung der Tatsachen eventuell nicht nötig gewesen wäre. Ich persönlich habe für mich rausgefunden das ich bei meinem Sohn wohl bisher alles Falsch gemacht habe, was mich eher ernüchtert hat. Im Großen und Ganzen wissen wir als Eltern natürlich was gut ist und was nicht, alles was wir selbst machen ist immer das beste und das mache ich auch gerne. Doch ich gehe auch arbeiten und manchmal muss es schnell gehen, daher greife ich manchmal auch gerne mal auf ein Menü von Hipp zu. Mittlerweile ist mein Sohn auch soweit, das er bei uns am Abend mitisst und ich persönlich koche am liebsten mit frischen Zutaten. Im Allgemeinen war ich sehr erstaunt, wie schlimm angeblich die Nahrungsangebote in Kitas und Kindergärten sind, da diese oftmals von einem Großkonzern kommen. Hier bin ich froh das unsere Kita einen regionalen Anbieter hat, der alles in Bioqualität anbietet und jeden Tag ein frisches Essen für meinen kleinen Mann macht. Auch die Quetschies, die mein Sohn über alles liebt, sind nicht so gut wie man eigentlich denkt. Aber auch sowas bekommt er eben nicht jeden Tag. In so ziemlich allem sind entweder zu viele schädliche Stoffe und/oder zu wenig gute. Sei es nun ein Fruchtzwerg, ein Kinderkeks oder auch ein Fertigmenü für die kleinen. Alles in allem fand ich das Buch jedoch sehr informativ und sehe alles trotzdem nicht so streng. Ich denke hier gilt die einfache Regel: Die Dosis macht das Gift. Autor Dr. Hans-Ulrich Grimm ist Journalist und Autor, er lebt in Stuttgart. Seine jahrelangen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel bewegten ihn, sämtliche Erzeugnisse von Nestlé, Knorr & Co aus den Küchenregalen zu verbannen, zugunsten frischer Ware von Märkten und Bauern. Seine Erkenntnis: Genuss und Gesundheit gehören zusammen. Grimms Bücher sind Bestseller. Allein „Die Suppe lügt“ ist in einer Gesamtauflage von über 250.000 Exemplaren erschienen und gilt mittlerweile als Klassiker der modernen Nahrungskritik. Fazit Ein interessantes Werk, das ich immer wieder gerne zu Rate ziehe. Ich kann es Eltern empfehlen, die sehr genau auf die Ernährung ihres Kindes achten möchten.

Konserven, Zuckerbomben, sterile Nahrung und Nervengifte – nur das Beste fürs Kind

Dr_ M aus Sachsen am 20.06.2018

Bewertungsnummer: 1112172

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während früher Mütter noch wussten, wie sie ihre sehr kleinen Kinder selbst ernähren können, so scheint dieses Wissen irgendwie innerhalb von zwei oder drei Generationen verlorengegangen zu sein. Mütter greifen heute instinktiv zum Gläschen mit Babynahrung oder zu Milchpulver von Großkonzernen. Rätselhafterweise wächst auch das Vertrauen in diese Produkte. Jeder einigermaßen vernünftige Zeitgenosse würde den Kopf schütteln, wenn ihm erklärt werden würde, dass er sich künftig nur noch aus Konserven ernähren sollte. Bei Babys hingegen nimmt man das hin und findet es praktisch und fortschrittlich. Viele Mütter haben offensichtlich akzeptiert, dass sie von der Industrie für unmündig erklärt werden, ihre Kinder selbst zu versorgen. Nur Experten wüssten schließlich – so der Glaube -, was Kindern gut tut und was sie brauchen würden. Viele solcher Experten sitzen an bekannten Universitäten und pflegen enge Beziehungen zur Lebensmittelindustrie. Sie sind geradezu das ideale Transportmittel eines gehobenen Marketings. Wer wissen möchte, was dabei herauskommt, wenn man auf dieses Gerede hereinfällt, der wird beim Lesen dieses Buches sein blaues Wunder erleben. Der Text beruht auf Fakten, und die sind alles andere als beruhigend. Obwohl es hier hauptsächlich um Baby- und Kindernahrung geht, treffen viele der aufgezählten Tatsachen auch auf die Ernährung von Erwachsenen zu. Jedes industriell hergestellte Nahrungsmittel, insbesondere natürlich Konserven wie die Baby-Gläschen, müssen für eine gewisse Zeit haltbar gemacht werden. In der Regel werden sie dazu erhitzt. In diesem Prozess gehen viele Nährstoffe verloren. Und leider kommt es dabei auch zu chemischen Reaktionen, die ungewollte Ergebnisse produzieren, wie man seit einiger Zeit weiß. Der kindliche Körper wird mit Giften angereichert, mit denen er nicht umgehen kann. Frische Lebensmittel transportieren immer auch Reize für das kindliche Immunsystem, das so trainieren kann. Doch Müttern wird eingeredet, dass so etwas sehr gefährlich ist und sterile Lebensmittel zu bevorzugen seien. Ein untrainiertes Immunsystem greift jedoch, so lernt man auch beim Autor, früher oder später den eigenen Körper an. Allergien und Autoimmunerkrankungen zeugen davon. Kinder, die auf Bauernhöfen groß werden, so zitiert Grimm eine Untersuchung, haben solche Probleme nicht. Und mit dieser auch intuitiv gut erklärbaren Erkenntnis kann man alles, was Grimm in diesem Buch beschreibt, irgendwie vorausahnen. Über die vielen Jahrtausende der Evolution hat sich der menschliche Körper an eine bestimmte Versorgung mit natürlichen Nahrungsmitteln gewöhnt und sich darauf eingestellt. Nun plötzlich, innerhalb von noch nicht einmal hundert Jahren, wird er plötzlich mit Stoffen traktiert, die er nicht kennt und nicht zu verarbeiten weiß (weil sie zum Teil in der Natur überhaupt nicht vorkommen). Grimm macht diesen ganzen Wahnsinn unter anderem an der ADHS-Problematik deutlich. Statt den Ursachen dieser angeblichen Verhaltensstörung auf den Grund zu gehen, werden die betroffenen Kinder mit Ritalin, also einer Droge, ruhiggestellt. In Freiburg, so liest man in diesem Buch, hat man in einer Klinik die Ernährung von ADHS-Kindern völlig umgestellt. Und das mit faszinierenden Resultaten. Inzwischen weiß man zum Beispiel, dass die Unmengen von Zucker und Säuren, mit denen die kindliche Ernährung verseucht ist, zur Überwindung der Blut-Hirnschranke beiträgt. Wenn also der Firewall des Gehirns überwunden werden kann, dann muss man sich nicht wundern, wenn der entsprechende Mensch durchdreht. Eltern fallen oft auf die sogenannte Wissenschaftlichkeit von irgendwelchen Ernährungstipps herein. Scheinbar hat die Wissenschaft inzwischen die Rolle von Gottes Wort übernommen. Und leider wissen die meisten Menschen nicht, dass es sich bei einem wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht immer um die Wahrheit handelt, sondern nur um das, was man zurzeit dafür hält. Das Buch enthält dafür ein geradezu klassisches Beispiel. Schwangere, so hieß es einmal, müssen unbedingt Folsäure zu sich nehmen. Was einmal als gut und wichtig erkannt wurde, führte zu enormen Dosierungsempfehlungen, die inzwischen drastisch zurückgenommen wurden. 2015 entdeckten Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen einer hohen Konzentration von Folsäure im mütterlichen Blut und Fehlprogrammierungen ihrer Kinder in der Schwangerschaft, etwa eine Neigung zu Diabetes und Übergewicht. Ebenso zweifelhaft sind künstlich zugesetzte Vitamindosen in allen möglichen Nahrungsmitteln, die insbesondere Kinder gerne zu sich nehmen. Sie helfen nicht, sondern schaden eher, weil sie so nicht in der Natur vorkommen. Zu diesem Thema gibt es ein spezielles Kapitel im Buch. Kinder, so kann man das Buch zusammenfassen, werden durch industrielle Nahrung krankgemacht und für ihr späteres Leben falsch programmiert. Wer dem für seine Kinder aus dem Weg gehen möchte, sollte seine durch geschicktes Marketing anerzogene Unmündigkeit bei der Ernährung des Nachwuchses einfach beenden, denn frühere Generationen bekamen ihre Kinder auch ohne Konservennahrung und Zuckerzeug groß. Unmengen von Zucker findet man übrigens besonders auch in modernen Fruchtkonzentraten, die manche Eltern für besonders gesund halten. Das Buch liest sich gut, wenngleich sich der Autor nicht immer unbedingt kurz fasst. Sowohl die grundsätzliche Logik hinter seiner Argumentation als auch die im Buch angeführten zahlreichen konkreten Fakten erweisen sich als sehr überzeugend. Man kann dieses Buch jungen Eltern nur wärmstens empfehlen.

Konserven, Zuckerbomben, sterile Nahrung und Nervengifte – nur das Beste fürs Kind

Dr_ M aus Sachsen am 20.06.2018
Bewertungsnummer: 1112172
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während früher Mütter noch wussten, wie sie ihre sehr kleinen Kinder selbst ernähren können, so scheint dieses Wissen irgendwie innerhalb von zwei oder drei Generationen verlorengegangen zu sein. Mütter greifen heute instinktiv zum Gläschen mit Babynahrung oder zu Milchpulver von Großkonzernen. Rätselhafterweise wächst auch das Vertrauen in diese Produkte. Jeder einigermaßen vernünftige Zeitgenosse würde den Kopf schütteln, wenn ihm erklärt werden würde, dass er sich künftig nur noch aus Konserven ernähren sollte. Bei Babys hingegen nimmt man das hin und findet es praktisch und fortschrittlich. Viele Mütter haben offensichtlich akzeptiert, dass sie von der Industrie für unmündig erklärt werden, ihre Kinder selbst zu versorgen. Nur Experten wüssten schließlich – so der Glaube -, was Kindern gut tut und was sie brauchen würden. Viele solcher Experten sitzen an bekannten Universitäten und pflegen enge Beziehungen zur Lebensmittelindustrie. Sie sind geradezu das ideale Transportmittel eines gehobenen Marketings. Wer wissen möchte, was dabei herauskommt, wenn man auf dieses Gerede hereinfällt, der wird beim Lesen dieses Buches sein blaues Wunder erleben. Der Text beruht auf Fakten, und die sind alles andere als beruhigend. Obwohl es hier hauptsächlich um Baby- und Kindernahrung geht, treffen viele der aufgezählten Tatsachen auch auf die Ernährung von Erwachsenen zu. Jedes industriell hergestellte Nahrungsmittel, insbesondere natürlich Konserven wie die Baby-Gläschen, müssen für eine gewisse Zeit haltbar gemacht werden. In der Regel werden sie dazu erhitzt. In diesem Prozess gehen viele Nährstoffe verloren. Und leider kommt es dabei auch zu chemischen Reaktionen, die ungewollte Ergebnisse produzieren, wie man seit einiger Zeit weiß. Der kindliche Körper wird mit Giften angereichert, mit denen er nicht umgehen kann. Frische Lebensmittel transportieren immer auch Reize für das kindliche Immunsystem, das so trainieren kann. Doch Müttern wird eingeredet, dass so etwas sehr gefährlich ist und sterile Lebensmittel zu bevorzugen seien. Ein untrainiertes Immunsystem greift jedoch, so lernt man auch beim Autor, früher oder später den eigenen Körper an. Allergien und Autoimmunerkrankungen zeugen davon. Kinder, die auf Bauernhöfen groß werden, so zitiert Grimm eine Untersuchung, haben solche Probleme nicht. Und mit dieser auch intuitiv gut erklärbaren Erkenntnis kann man alles, was Grimm in diesem Buch beschreibt, irgendwie vorausahnen. Über die vielen Jahrtausende der Evolution hat sich der menschliche Körper an eine bestimmte Versorgung mit natürlichen Nahrungsmitteln gewöhnt und sich darauf eingestellt. Nun plötzlich, innerhalb von noch nicht einmal hundert Jahren, wird er plötzlich mit Stoffen traktiert, die er nicht kennt und nicht zu verarbeiten weiß (weil sie zum Teil in der Natur überhaupt nicht vorkommen). Grimm macht diesen ganzen Wahnsinn unter anderem an der ADHS-Problematik deutlich. Statt den Ursachen dieser angeblichen Verhaltensstörung auf den Grund zu gehen, werden die betroffenen Kinder mit Ritalin, also einer Droge, ruhiggestellt. In Freiburg, so liest man in diesem Buch, hat man in einer Klinik die Ernährung von ADHS-Kindern völlig umgestellt. Und das mit faszinierenden Resultaten. Inzwischen weiß man zum Beispiel, dass die Unmengen von Zucker und Säuren, mit denen die kindliche Ernährung verseucht ist, zur Überwindung der Blut-Hirnschranke beiträgt. Wenn also der Firewall des Gehirns überwunden werden kann, dann muss man sich nicht wundern, wenn der entsprechende Mensch durchdreht. Eltern fallen oft auf die sogenannte Wissenschaftlichkeit von irgendwelchen Ernährungstipps herein. Scheinbar hat die Wissenschaft inzwischen die Rolle von Gottes Wort übernommen. Und leider wissen die meisten Menschen nicht, dass es sich bei einem wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht immer um die Wahrheit handelt, sondern nur um das, was man zurzeit dafür hält. Das Buch enthält dafür ein geradezu klassisches Beispiel. Schwangere, so hieß es einmal, müssen unbedingt Folsäure zu sich nehmen. Was einmal als gut und wichtig erkannt wurde, führte zu enormen Dosierungsempfehlungen, die inzwischen drastisch zurückgenommen wurden. 2015 entdeckten Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen einer hohen Konzentration von Folsäure im mütterlichen Blut und Fehlprogrammierungen ihrer Kinder in der Schwangerschaft, etwa eine Neigung zu Diabetes und Übergewicht. Ebenso zweifelhaft sind künstlich zugesetzte Vitamindosen in allen möglichen Nahrungsmitteln, die insbesondere Kinder gerne zu sich nehmen. Sie helfen nicht, sondern schaden eher, weil sie so nicht in der Natur vorkommen. Zu diesem Thema gibt es ein spezielles Kapitel im Buch. Kinder, so kann man das Buch zusammenfassen, werden durch industrielle Nahrung krankgemacht und für ihr späteres Leben falsch programmiert. Wer dem für seine Kinder aus dem Weg gehen möchte, sollte seine durch geschicktes Marketing anerzogene Unmündigkeit bei der Ernährung des Nachwuchses einfach beenden, denn frühere Generationen bekamen ihre Kinder auch ohne Konservennahrung und Zuckerzeug groß. Unmengen von Zucker findet man übrigens besonders auch in modernen Fruchtkonzentraten, die manche Eltern für besonders gesund halten. Das Buch liest sich gut, wenngleich sich der Autor nicht immer unbedingt kurz fasst. Sowohl die grundsätzliche Logik hinter seiner Argumentation als auch die im Buch angeführten zahlreichen konkreten Fakten erweisen sich als sehr überzeugend. Man kann dieses Buch jungen Eltern nur wärmstens empfehlen.

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Gummizoo macht Kinder froh, krank und dick dann sowieso

von Hans-Ulrich Grimm

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