Als die fünfzehnjährige Mayssam eines Nachts nicht schlafen kann, hört sie, wie ihr Vater der Mutter ein Versprechen gibt: ”Wir gehen hier nicht weg. Niemals!“ Sie wollen bleiben – trotz des Krieges, trotz der Angst. Doch als die Familie von IS-Kämpfern bedroht wird, haben sie keine Wahl: Sie müssen Syrien verlassen.
Mayssam bricht gemeinsam mit ihrem Vater, den Brüdern und ihrer Cousine auf. Aber noch bevor sie die Grenze erreichen, werden sie getrennt. Die beiden Mädchen sind von nun an auf sich gestellt. Entschlossen machen sie sich auf den beschwerlichen Weg in Richtung Europa.
Eindringlich und mit viel Feingefühl erzählt die Autorin von einem Mädchen, das nie den Mut verliert und sich den Weg in ein besseres Leben erkämpft.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Kaindorf
5/5
03.04.2021
Schulbuch (Taschenbuch)
Einfühlsames, authentisches Buch zum Thema Flucht
Trotz der ruhigen, unaufgeregten Art, in der Sie Mayssam ihre Geschichte
erzählen lassen, entwickelt der Text einen enormen Sog, dem ich mich nicht
entziehen konnte. Selbst ein kleiner Satz wie "Wimmern ist ein gutes
Zeichen" hat für einen dicken Kloß im Hals gesorgt. Immer hatte ich den
Eindruck, es nicht mit einer fiktiven, sondern mit einer absolut
authentischen Erzählung zu tun zu haben. Die Empathie, mit der Sie sich in
Ihre Hauptfigur hineinversetzt haben, überträgt sich auf den Leser. Die
Intention, all den namenlosen Flüchtlingen, die wir tagtäglich in den Medien
erleben, eine Stimme zu geben, ist damit voll und ganz aufgegangen. Wer
Mayssams Geschichte gelesen hat, wird jedem Flüchtling mit anderen Augen
begegnen.
Stefan Wendel, Autorenberater
Auf der Flucht hat mich vor allem wegen der realitätsnahen Beschreibung der Flucht aus Syrien zutiefst berührt. Es war mir nicht möglich, nachdem ich zu lesen begonnen habe, aufzuhören. Auf der Flucht fesselte und berührte mich auf eine Art, wie es selten ein Buch tat.
Anna-Lena Massing, 18 Jahre, Schülerin
Das Buch spiegelt in eindrucksvoller Weise die traurige Realität einer Flüchtlingsfamilie und deren waghalsige Flucht in ein sicheres Land sowie ihre Hoffnung auf ein besseres wider. Dieses Werk hat mich mitgerissen, mich zu Tränen gerührt, einfach berührt.
Ewald Ammerer, Buchhändler
Das Beste, was ich seit langem gelesen habe! Gefühlvoll, beeindruckend, authentisch! Besonders schön finde ich die Sprüche als Einleitung für jedes Kapitel.
Anna Götz, Rentnerin
Als Vielleserin lese ich gerne und viel quer durch alle Genres. Auf der Flucht ist grandios,
eine bewegende Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat.
Karin Jelinek, Dipl. Berufs- und Sozialpädagogin
Hervorragend! Man fühlt sich von der Autorin an der Hand genommen und ist von der ersten Seite an in der Geschichte. Die Charaktere sind so eindrucksvoll beschrieben, dass man sich mit Mayssam und ihrer Familie auf der Flucht wähnt, mit den Figuren mitlebt, -hofft und bangt.
OSR Heinrich Götz, pensionierter Hauptschuldirektor, Leiter der Öffentlichen Bücherei Kaindorf
Ich habe selten ein Buch an einem Tag ausgelesen. Bei diesem habe ich es gern getan. Es war mir nicht möglich, es aus der Hand zu legen. Der Text liest sich in einem Fluss und man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Jedes Kapitel endet so spannend, dass man gleich mit dem nächsten weitermachen möchte auch, wenn es schon weit nach Mitternacht ist.
Martin Götz, Flüchtlingsbetreuer (Caritas)
Ich finde, dass die Geschichte einen sehr guten Einblick in das Erlebte der Hauptrolle Mayssam gibt und wie es Flüchtlingen ergehen muss, welche Schrecken sie erleben müssen. Es wirkt eins zu eins realistisch und ist sehr berührend. Es war sehr spannend zu lesen, ich habe es auch in einem Zug durchgelesen. Sehr schön empfand ich die Zitate am Anfang eines jeden Kapitels, die sehr treffend waren. Ich denke eine 14-Jährige kann sich gut mit der Rolle der Mayssam identifizieren. Es werden viele verschiedene Aspekte des ganzen Kriegs- und Fluchtszenarios berührt, was uns als Leser die dahinterliegenden Tragödien bzw. Schicksale näher bringt. Ich finde das Buch sehr empfehlenswert!
Daniela Pelz, Dipl. Berufs- und Sozialpädagogin
leise, eindringlich, aber hoffnungsvoll Wie kann es gelingen, erklärende Worte zu finden, obwohl man selbst kaum versteht? Wie erklärt man die Tyranneien eines Krieges und der Flucht, ohne mit Massen an Informationen zu überbelasten? Der Autorin ist es gelungen, die weltpolitische Situation anhand des Schicksals einer einzelnen Familie darzustellen. Trotz der Schwere des Themas eine großartige Geschichte voller Hoffnung und Empathie!
Danja Hutz, Dipl. Berufs- und Sozialpädagogin
Da ich selber 4 Asylwerberfamilien begleite, eine davon aus Syrien, kann ich mich absolut gut in all das geschriebene hineinversetzen ... Ich frage mich immer wieder was die Menschen alles durchgemacht haben, bis sie in Deutschland angekommen sind und das Buch erzählt bewegend eine Geschichte davon, ohne sich mit vielen detailierten Sensationsgrausamkeiten zu schmücken.
Eine Geschichte die hoffen lässt, Hoffnung macht, dass alles gut wird weil jeder Krieg auch ein Ende haben muss und bis dahin sollten wir die Menschen, die unsere Hilfe brauchen so gut wie möglich begleiten, denn niemand ist freiwillig auf der Flucht.
Waltraud Pappesch, Ingenieurin
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