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Produktbild: Anton zaubert wieder

Anton zaubert wieder Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.12.2016

Verlag

Conte Verlag

Seitenzahl

310 (Printausgabe)

Dateigröße

2021 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783956021169

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.12.2016

Verlag

Conte Verlag

Seitenzahl

310 (Printausgabe)

Dateigröße

2021 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783956021169

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  • nellsche

    5/5

    04.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Anton zaubert wieder

    Anton wird verdächtigt, eine Frau nach einem One-Night-Stand ermordet zu haben. Doch er schweigt beharrlich. Erst gegenüber der Polizistin Willa, die wie er aus Graz kommt, wird er gesprächig. Willa wurde eigens für diese Ermittlungen von der Kölner Polizei angefordert und fühlt sich sofort wieder Zuhause. Willa glaubt nicht an die Schuld von Anton, auch wenn er sich bei der Leiche aufhielt. Dann tauchen weitere Frauenleichen auf, die eine Gemeinsamkeit haben. Dies ist bereits der dritte Teil der Reihe um Willa Stark. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe, aber ich hatte keinerlei Probleme, in die Geschichte rein zu finden. Der Beginn war sehr spannend. Ein kleiner Bub muss mit ansehen, wie seine Mutter ermordet wird. Der Mörder wurde all die Jahre nicht gefasst. Ich machte mir sofort Gedanken, wie dieser Rückblick zu den Geschehnissen in der jetzigen Zeit passen könnte. Die Charaktere wurden interessant beschrieben. Willas Freude über die Rückkehr nach Köln war deutlich zu spüren. Sie hat sogar den Wunsch, wieder dauerhaft in Köln zu bleiben. Voller Elan steigt sie in die Ermittlungen ein. Ich mochte Willa. Allerdings hat sie sich auch ein wenig unprofessionell verhalten. Das konnte ich nicht nachvollziehen, denn gerade bei einer Mordermittlung sollten die Ermittler sich vernünftig verhalten und keinen Grund für Ermittlungsfehler geben. Sehr sympathisch fand ich Harro, den Leiter des rechtsmedizinischen Instituts. Seine Gefühle für Willa sind wirklich sehr schön beschrieben. Den Plot fand ich gut gelungen. Ich habe überlegt, ob Anton die Frau ermordet hat oder nicht. Ich war mir diesbezüglich wirklich unschlüssig. Dass Willa den Kontakt zu Anton suchte, fand ich daher ziemlich beunruhigend. Die weiteren Frauenleichen brachten dann noch mehr Fragezeichen. Hängen sie mit dem Tod der Frau zusammen? Hat Anton alle umgebracht? Oder gibt es einen weiteren bzw. anderen Täter? Ich wurde gut unterhalten und vergebe daher vier Sterne.

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    27.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    So a Gfrett mit den kranken Seelen

    Die Autorin hat mich schon mit „Tote haben kein Zahnweh“ und „Schere 9“ auf außergewöhnliche Art richtig gelungen unterhalten. Ihre Willa Stark Reihe kannte ich bisher nicht und war deshalb sehr gespannt. Ich war als Neueinsteiger auch ohne Vorkenntnisse sofort mitten im Geschehen, bin aber so begeistert, dass „Helene geht baden und „Marie spiegelt sich“ schon auf meiner Einkaufsliste stehen. Es geht mit einem ergreifenden Prolog los, in dem man Zeuge wird, wie der kleine Anton beobachten muss, wie seine Mutter ermordet wird. Nach einem Rückblick auf Willas Kindertage, geht es medias in res. Déjà-vu, schrecklicher Zufall oder viel mehr? Anton, inzwischen erwachsen, befindet sich in einer ganz ähnlichen Situation. Er wird schweigend in der Wohnung einer brutal ermordeten Frau, mit der er sich die vergangene Nacht vergnügt hat, aufgegriffen. Wurde er erneut zufällig Zeuge? Hat er selbst zugeschlagen? Wenn er doch nur sein Schweigen brechen würde. Das ist die Chance für die Grazerin Willa Stark die Kölner Kripo als Beraterin bei ihren Ermittlungen zu unterstützen, wünscht sie sich doch so sehr eine Festanstellung dort. Wird sie den ebenfalls aus Graz stammenden Anton zum Reden bringen? Die Autorin hat mich von der ersten Seite ab gefesselt und ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Sie hat eine ganz eigene Art von Schreibstil, den ich mit keinem anderen vergleichen kann. Kurze prägnante Sätze, Beschreibungen von Szenen mit einem Erzähler, der namenlos offen lässt, über wen er gerade spricht, Szenen, die aus der Ich Perspektive berichten und kursive Einschübe mit abstrusen Gedanken, die Autorin hat hier ihre ganz eigene Trickkiste, die mich ungemein zu fesseln vermag. Bedrückend, schaurig, zwielichtig und undurchschaubar, verwirrend, eine solche Atmosphäre herrscht beim Lesen und lässt einen nicht los. Die erste Tote lässt nicht lange auf sich warten und es bleibt auch längst nicht bei der einen. Hier ist die Autorin nicht zimperlich, Ekelleiche, brutal mit der Gardinenstange erstochen, erdrosselt oder brutale Schläge sind daher nicht selten. Ständig neue Hinweise, gekonnt gelegte Finten haben mich in meinen Theorien hin und her geworfen und für mich war der Krimi spannend bis zur allerletzten Seite. Richtig gut gefallen mir auch ihre treffenden Vergleiche. Da ist die „Wut so überwältigend und groß wie seine Ohnmacht der Situation gegenüber“, oder es ist als ob eine „Wunde aufbricht, aus der der Eiter zu rinnen beginnt.“ Willa Stark hat ihr Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen. Sie leidet sehr unter einer Enttäuschung in Kindheitstagen und ihr Liebesleben könnte man als traurig beschreiben. Stark ist vor allem ihre Fassade, was man beim tiefen, ehrlichen Einblick in ihre Gedankenwelt schnell erkennt. Sie ist nicht perfekt, gibt aber stets ihr Bestes, was sie sympathisch macht. Richtig ins Herz geschlossen habe ich Harro de Närtens, den Gerichtsmediziner, der nicht nur ein Auge auf Willa geworfen hat, sondern ihr auch als guter Freund zur Seite steht. Anton, der auf die Frauenwelt, trotzdem nicht absoluter Adonis, eine magische Anziehungskraft ausübt, wird überzeugend glaubwürdig dargestellt. Es scheint fast so, als ob diese Anziehungskraft auch auf den Leser übergeht, obwohl er mit seinen One-Night-Stands und seiner manipulativen Art alles andere als sympathisch und liebenswert rüber kommt. Durch „Fräulein Ösi“, wie die in Graz „Pseudopiefke“ betitelte Willa in Köln genannt wird, bekommt die Geschichte ein bisschen österreichisches Schmäh. Auch wenn sich Willa sehr um korrekte hochdeutsche Aussprache bemüht, kommen immer wieder Ausdrücke wie damisch, Gfrett oder Gogger über ihre Lippen, was mir sehr gut gefallen hat. Auch der eine oder andere Kölsche Ausspruch ist zu finden. Alles in allem ein Krimi, der den Leser wie ein Sog mitnimmt auf eine verworren, fesselnde Mördersuche und tiefe Einblicke auf zahlreiche kranke Seelen zulässt. Für mich fast ein Psychothriller, den man unbedingt gelesen haben muss.

  • MissBookReads

    aus Hessen

    5/5

    13.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Fall 3 der spannenden Serie

    Mit diesem Band, legt die Autorin Isabella Archan, den dritten Fall der Grazer Ermittlerin Willa Stark vor, die extra dafür wieder zurück nach Köln beordert wird. Sie hofft, aber noch im Geheimen, das sie für immer in der Domstadt bleiben kann. Ob ihr dieser Fall hilft, dem Traum näher zu kommen? Das Buch beginnt mit einem Rückblick und bis ich das geschnallt hatte, hat es bis zum Ende dieses Abschnitts gedauert. Die Kapitelüberschrift "Neunziger" hatte ich nicht mit der Jahreszahl verbunden. Dachte nur beim Lesen, wieso haben die Handy´s die so groß wie ein Pflasterstein sind und ist das DIE Willa, da diese hier erst mit 10 Jahren angegeben wurde. Aber dann habe auch ich es geschnallt. Dann kommt ein zeitlicher Sprung und Willa wird aus Graz mal wieder nach Köln geholt, zu einem mysteriösen Mordfall, in den ein Mann verwickelt sein soll, der ein paar Jahre seiner Kindheit in Graz verbrachte. Er, Anton, wurde an einem Tatort neben einer Leiche aufgefunden und schweigt seitdem. Willa soll mit ihrem Grazer Dialekt eine Verbindung zu Anton aufbauen und seine Mauer aus Schweigen durchbrechen, was ihr auch gelingt. Leider gelingt es ihr zu gut und zu intensiv, was später noch zu Verwicklungen führen wird. In den ersten Kapiteln werden kaum Namen genannt, so das man beim Lesen schon etwas aufpassen muss, da es schwer zuzuordnen ist, wer gerade was denkt und fühlt. Aber das macht es zusätzlich irgendwie noch unheimlicher. Sehr gelungen finde ich, das Willa mir begegnete wie eine Freundin, sie legt ihre Gefühle offen, ihre Meinung, ihr trauriges Liebesleben und gibt einen tiefen Einblick in ihre Gedankenwelt. So kam der Charakter echt, ehrlich und sehr nah an mich heran als Leserin. Ohne zuviel zu verraten, der Fall und Willa´s Privatleben werden sich extrem nah kommen und die Probleme werden dadurch nicht kleiner. Zum Ende hin wird es nochmal spektakulär und ich hoffe, das sich alles zum Guten wenden wird. Ein trauriger Schluss mit ungewissem Ausgang, ungewöhnlich, aber diesmal sehr passend. Der Fall wird geklärt, aber das traurige Ende bezieht sich nur auf Willa als Privatperson. Isabella Archan gelingt es irgendwie so verwirrend und spannend zu schreiben, oftmals so undurchsichtig, das ich beim Lesen dachte, wie will sie das später bloß zusammenführen oder logisch erklären können. Ich kann bestätigen, sie schafft es. Zudem finde ich es bewundernswert, das hier in der Serie Willa Stark ein ganz anderer Schreibstil zustande kommt, als wie z.B. beim Thriller "Schere 9", den ich kurz zuvor gelesen hatte. Man könnte denken, es wären zwei verschiedene Autorinnen die dort schreiben. Isabella Archan konnte mich mit diesem Krimi wieder vollends überzeugen, sehr gut unterhalten und ich hoffe auf einen weiteren Band der Willa Stark(en) Serie.

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    4/5

    06.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein toller Krimi

    Willa Stark, die eigenwillige österreichische Polizistin, hat sehr ungern das Europol – Austauschprogramm beendet und die Kölner Kollegen verlassen. Umso erfreuter ist, dass sie als Beraterin angefordert wird, als in Köln ein Mordverdächtiger aus Graz sich jeder Vernehmung verweigert. Man hofft, dass Willa einen Zugang zu diesem jungen Mann findet. Anton ist Hauptverdächtiger, er saß traumatisiert mit der Leiche im Zimmer, einer Frau, die er am Abend zuvor in einer Bar kennenlernte und mit der er die Nacht verbrachte. Die Szene erinnert fatal an den Mord seiner Mutter, den er als kleiner Bub mitansehen musste. Willa findet tatsächlich Zugang zu Anton, er spricht mit ihr und sie fühlt eine ganz besondere Verbindung und Anziehungskraft. Doch sie hält ihn nicht für den Mörder und als weitere Frauenleichen auftauchen, wird schnell klar, dass Anton als Täter nicht in Frage kommt. Dieser spannende Krimi wird ganz von der Persönlichkeit der Ermittlerin getragen. Sie wird als vielschichtiger Charakter sehr menschlich dargestellt, mit ihren privaten Nöten und ihren Stärken. Willas Arbeitsweise ist unkonventionell, das macht es dem Leser leicht, sich mit ihr zu identifizieren und mit an der Lösung zu raten. Sie scheut vor Gefahren nicht zurück und wenn sie sich in brenzlige Situationen bringt, steht das Kölner Team fest hinter ihr. Figuren in Extremsituationen beschreibt die Autorin immer mit besonderer Tiefe und Sorgfalt. Wenn „Frl. Ösi“ sich über bundesdeutsche Regeln hinwegsetzt, ist ein hintergründiger Witz garantiert. Die Handlung ist raffiniert aufgebaut, immer wieder gibt es Wendungen, die die Spannung durchgehend hoch halten. Aber am besten gefallen mir die Protagonisten dieses Krimis, bis zu den Nebenfiguren sind sie gut portraitiert und tragen zur psychologischen Tiefe bei. Das ist der dritte Band um Willa Stark, aber auch ohne Vorkenntnis kann man diesen Krimi lesen, man wird sich danach wohl die Vorgängerbände auf die Leseliste setzen.

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