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Produktbild: Junktown

Junktown Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

60285

Erscheinungsdatum

09.05.2017

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1476 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641197179

Beschreibung

Rezension

»[…] Auch deshalb wird das Buch in unterrichteten Kreisen inzwischen als bester deutschsprachiger Sci-Fi-Roman seit Dietmar Daths "Pulsarnacht" gehandelt.«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

60285

Erscheinungsdatum

09.05.2017

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1476 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641197179

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Wenn der Konsum Pflicht ist.

Bewertung am 15.11.2017

Bewertungsnummer: 283185

Bewertet: eBook (ePUB)

Junktown ist eine Stadt des Konsums. Die Menschen bestellen sich Müll, um ihn in ihren Gärten und Häusern zu verteilen, der regelmäßige Konsum von Drogen ist staatlich verordnet und wird kontrolliert. Nur wer konsumiert ist ein linientreuer Bürger, wer nicht linientreu ist wird recycled. Menschen leben Seite an Seite mit sogenannten HMWs (Höher entwickelte Maschinenwesen), die die gleichen Bürgerrechte besitzen wie Menschen. Wer sich jetzt in einer hochentwickelten Zukunft wähnt, wird allerdings enttäuscht. Junktown ist eher eine etwas futuristisch anmutende Version der DDR. Solomon Cain ist Inspektor bei der “GEMAPO”, der geheimen Maschinenpolizei, und wird deswegen zu einem Mord an einer “Brutmutter”, einer etwa sechs Stockwerke großen Maschine, gerufen. Er beginnt sofort mit den Ermittlungen, rennt aber von einer Sackgasse in die nächste. Zeugen gibt es keine und alle seine Handlungen werden von einer höhergestellten Institution beobachtet. Was anfänglich als Mordfall startet, wird im Laufe der Handlung immer mehr zu einer Verschwörung... Problematisch für die Handlung ist allerdings der Hauptcharakter selbst. Man erfährt praktisch nichts über ihn, was es enorm erschwert mit ihm mitzufühlen. Es wird ein seelisches Problem eingeführt, das immer nur angeschnitten wird, dann aber doch wieder in der Versenkung verschwindet. Er hat eine Vergangenheit vor der “Konsumrevolution”, die ist aber anscheinend irrelevant, genauso wie die Revolution selbst und auch sonst ist seine Person nicht sehr zugänglich. Auch die anderen Charaktere befinden sich am Rande des Ertragbaren. Es ist schwierig Personen sympathisch zu finden, die nicht einmal ansatzweise irgendetwas am vorherrschenden System hinterfragen oder gleich Laufburschen für dieses sind. Die Welt, in der Junktown spielt ist auch sehr eigenwillig. Mensch-Maschine-Beziehungen sind Normalität, egal wie groß die Maschine ist, man ist in der Lage Menschen durch Maschinen in die Welt zu setzen und anhand von Hirnwellen zu verfolgen, kommuniziert aber immer noch durch Lochkarten. Man sollte meinen, wenn man Leben künstlich erzeugen und klassifizieren kann, dass eine Sprachausgabe für eine Maschine kein Hexenwerk ist. Auch wird man regelmäßig vom Autor mit irgendwelchen Abkürzungen bombardiert, die man glücklicherweise im Glossar nachschlagen kann, wenn man sie mal wieder vergessen hat. Die Rahmenhandlung ist an sich sehr schlüssig und auch die Auflösung des Falls ist nicht unlogisch, allerdings ist es etwas mühselig der Handlung zu folgen, wenn man den Fall lange vor dem Inspektor gelöst hat. Ein Ausflug in die Historie Junktowns wäre wünschenswert gewesen, um die Welt besser zu verstehen.

Wenn der Konsum Pflicht ist.

Bewertung am 15.11.2017
Bewertungsnummer: 283185
Bewertet: eBook (ePUB)

Junktown ist eine Stadt des Konsums. Die Menschen bestellen sich Müll, um ihn in ihren Gärten und Häusern zu verteilen, der regelmäßige Konsum von Drogen ist staatlich verordnet und wird kontrolliert. Nur wer konsumiert ist ein linientreuer Bürger, wer nicht linientreu ist wird recycled. Menschen leben Seite an Seite mit sogenannten HMWs (Höher entwickelte Maschinenwesen), die die gleichen Bürgerrechte besitzen wie Menschen. Wer sich jetzt in einer hochentwickelten Zukunft wähnt, wird allerdings enttäuscht. Junktown ist eher eine etwas futuristisch anmutende Version der DDR. Solomon Cain ist Inspektor bei der “GEMAPO”, der geheimen Maschinenpolizei, und wird deswegen zu einem Mord an einer “Brutmutter”, einer etwa sechs Stockwerke großen Maschine, gerufen. Er beginnt sofort mit den Ermittlungen, rennt aber von einer Sackgasse in die nächste. Zeugen gibt es keine und alle seine Handlungen werden von einer höhergestellten Institution beobachtet. Was anfänglich als Mordfall startet, wird im Laufe der Handlung immer mehr zu einer Verschwörung... Problematisch für die Handlung ist allerdings der Hauptcharakter selbst. Man erfährt praktisch nichts über ihn, was es enorm erschwert mit ihm mitzufühlen. Es wird ein seelisches Problem eingeführt, das immer nur angeschnitten wird, dann aber doch wieder in der Versenkung verschwindet. Er hat eine Vergangenheit vor der “Konsumrevolution”, die ist aber anscheinend irrelevant, genauso wie die Revolution selbst und auch sonst ist seine Person nicht sehr zugänglich. Auch die anderen Charaktere befinden sich am Rande des Ertragbaren. Es ist schwierig Personen sympathisch zu finden, die nicht einmal ansatzweise irgendetwas am vorherrschenden System hinterfragen oder gleich Laufburschen für dieses sind. Die Welt, in der Junktown spielt ist auch sehr eigenwillig. Mensch-Maschine-Beziehungen sind Normalität, egal wie groß die Maschine ist, man ist in der Lage Menschen durch Maschinen in die Welt zu setzen und anhand von Hirnwellen zu verfolgen, kommuniziert aber immer noch durch Lochkarten. Man sollte meinen, wenn man Leben künstlich erzeugen und klassifizieren kann, dass eine Sprachausgabe für eine Maschine kein Hexenwerk ist. Auch wird man regelmäßig vom Autor mit irgendwelchen Abkürzungen bombardiert, die man glücklicherweise im Glossar nachschlagen kann, wenn man sie mal wieder vergessen hat. Die Rahmenhandlung ist an sich sehr schlüssig und auch die Auflösung des Falls ist nicht unlogisch, allerdings ist es etwas mühselig der Handlung zu folgen, wenn man den Fall lange vor dem Inspektor gelöst hat. Ein Ausflug in die Historie Junktowns wäre wünschenswert gewesen, um die Welt besser zu verstehen.

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Junktown

von Matthias Oden

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