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Produktbild: Mordkapelle
Band 4

Mordkapelle Kriminalroman

Aus der Reihe Wittekind
5

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.04.2017

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

4981 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641196936

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Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

10.04.2017

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

4981 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641196936

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  • Bewertung

    5/5

    17.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Mord in Bad Oeynhausen

    Carla Berling schreibt seit vielen Jahren Krimis im Selbstverlag. Nun ist endlich ihr neuer Krimi erschienen, welcher wie seine Vorgänger in Bad Oeynhausen spielt. Auch die älteren ihrer Werke sollen nach und nach bei Heyne neu aufgelegt werden. In "Mordkapelle" kommt es zu einem grausamen Mord in der Friedhofskapelle am Mooskamp. Ira Wittekind steht einem neuen spannenden Fall gegenüber. Die Geschichte ist spannend geschrieben und als ortskundiger Leser entdeckt man viele bekannte Straßen und Örtlichkeiten wieder. Doch auch für Nicht-Bad Oeynhausener ist dieser Krimi absolut empfehlenswert. Wer eine gute Krimigeschichte und sympathische Figuren sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Dieser Krimi lässt sich gut lesen und ist perfekt für einen gemütlichen Tag.

  • World of books and dreams

    5/5

    07.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Überzeugend

    Ira Wittekind ist Reporterin bei der Zeitung von Bad Oeynhausen. Während der Kirmes im Ort erhält sie einen Anruf: in der kleinen Kapelle brennt es und wie es aussieht, scheint dort jemand in der Kirche gewesen zu sein. Ira fährt kurzerhand zum Tatort und erfährt hier, dass es tatsächlich ein Opfer gab: den schönen Ludwig, so nannte ganz Bad Oeynhausen den Apotheker Ludwig Hahnwald. Dieser wurde bei lebendigem Leibe in seinem Rollstuhl angezündet. Doch wer sollte etwas gegen den bei allen beliebten Mann gehabt haben? Ira beginnt in Hahnwalds Kreisen zu forschen und zu interviewen und so langsam scheint es, als hätte der schöne Ludwig mehr als ein Geheimnis gehabt. Und wer ist dieser neue Blogschreiber, der scheinbar Insiderwissen der Polizei über das Internet verbreitet und Ira immer einen Schritt voraus zu haben scheint? Meine Meinung: Mordkapelle ist der erste Krimi aus der Ira Wittekind Reihe, der im Heyne Verlag herauskam, allerdings gab es zuvor schon Bücher über die sympathische Reporterin. Trotzdem gibt es hier im persönlichen Bereich der Journalistin und auch bei diesem Fall keinerlei Verständnisprobleme. Ganz im Gegenteil, denn schon der Einstieg in den Krimi gelingt rasant und mitreißend und der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, verständlich, flüssig und klar. Innerhalb kürzester Zeit war ich gebannt von den Ereignisse und begab mich gemeinsam mit Ira auf Spurensuche, die auch zum Teil in die Vergangenheit des Opfers führte. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und ich persönlich mag es auch sehr gerne, wenn ein Krimi nicht immer aus der klassischen Sicht eines Polizeiermittlers erzählt wird. Carla Berling versteht es ausgezeichnet, immer wieder einzelne Spuren zu streuen und kleinere Puzzlestücke zu offenbaren, so dass der Leser nicht nur mitfiebern, sondern auch sehr gut miträtseln kann. Dieser Fall hier hat es dann auch ganz schön in sich und je mehr Ira herausfindet, desto brenzliger wird es hier. Spannung und Nervenkitzel steigern sich hier permanent und halten den Leser einfach gefangen. Was mir hier sehr gut gefallen hat, waren die Nachforschungen in der Vergangenheit des Opfers, bei dem so einiges zu Tage kam und mich immer wieder aufs Neue überraschen konnte, ein wirklich gelungenes Versteckspiel, mit geschickten Wendungen, bei dem die Autorin zu keiner Zeit den roten Faden verliert. Ganz im Gegenteil, jedes Ereignis war sehr glaubhaft und authentisch dargestellt. Erzählt wird hier in erster Linie durch einen personellen Erzähler in der dritten Person, der die Perspektive der Protagonistin Ira Wittekind einnimmt. Als Leser verfolgt man die Ereignisse dabei gleich aus der ersten Reihe und das Buch liest sich, wie ein spannender Fernsehkrimi sich anschauen läßt. Ira Wittekind ist eine sehr authenische Protagonistin, die mir richtig gut gefallen hat und von der ich hoffe, dass ich noch so einige Ermittlungen mit ihr erleben darf. Sie ist eine gestandene Frau Mitte fünfzig, der man so schnell nichts mehr vormachen kann und genau das macht sie hier auch sehr glaubwürdig. Sie tritt meistens sehr resolut auf und einschüchtern kann man sie auch nicht so leicht. Neben Ira gibt es dann noch ihren Lebensgefährten, deren beiden betagten Tanten mich so einige Male schmunzeln ließen. Auch Iras beste Freundin Coco wirkte sympathisch und passte hier perfekt hinein. Die komplette Riege der Verdächtigen sind gut ausgearbeitet, so dass man bei jedem so ein kleines bisschen grübeln und überlegen kann, doch am Ende kommt es dann eh anders, als man bis dahin dachte. Mein Fazit: Ein rundum gelungener Krimi, der von der ersten Seite in die Geschichte zieht und permanent Spannung halten kann. Geschickte Wendungen, viele Geheimnisse und kleine Puzzlestücke lassen den Leser mitgrübeln und fesseln, dabei bleibt der rote Faden durchweg erhalten, was die Glaubwürdigkeit unterstreicht. Eine sympathische Ermittlerin, mit einer tollen Familie und interessanter Freundin runden das Gesamtbild ab. Für Krimifans eine klare Leseempfehlung!

  • Mikka Liest

    aus Hilter am Teutoburger Wald

    4/5

    30.04.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der schöne Ludwig brennt

    Gleichzeitig ein Debütroman und ein vierter Band? Möglich gemacht wird das scheinbare Paradoxon von der einfachen Tatsache, dass Carla Berling. die ihre schriftstellerische Karriere als Lokalreporterin und Pressefotografin begann, die ersten drei Bände ihrer erfolgreichen Krimireihe in eigener Regie als Selfpublisherin herausgab. In "Sonntagstod", "Königstöchter" und "Tunnelspiel" ließ die Autorin eine starke Heldin mittleren Alters ermitteln: Ira Wittekind, mit der sie mehr gemeinsam hat also nur den Beruf, und der sie daher eine überzeugende Authentizität verleihen konnte. Vielleicht war es das, was die Aufmerksamkeit des Heyne-Verlags erregte? Jedenfalls trudelte im November 2014 eine Mail bei Carla Berling ein, die Interesse an einer Zusammenarbeit bekundete – und das Ergebnis steht nun unter dem Titel "Mordkapelle" in den Buchhandlungen. Ein Verlagsdebüt also, und dennoch eine Krimireihe, deren Hauptcharaktere schon eine gewisse Hintergrundgeschichte mitbringen. Das merkt man auch, denn sie wirken sehr lebendig und vielschichtig, mit all den familiären und freundschaftlichen Querverbindungen, die aus langer Bekanntschaft eben entstehen! Das Buch enthält eine kleine Übersicht der wichtigsten Personen, aber sie sind in meinen Augen ohnehin unverwechselbar genug, um als Leser nicht durcheinander zu kommen. Ira Wittekind ist schon in sofern eine eher ungewöhnliche Krimi-Heldin, dass sie Mitte fünfzig ist – und das ist wunderbar. Warum sollen es immer nur die Mittzwanzigerinnen sein, die Abenteuer erleben? Wenn ich sie in wenigen Worten beschreiben müsste, dann wären es wohl: 'hartnäckig', 'entschlossen', 'intelligent', 'integer'... Und 'Tunnelblick'. Denn sie kann sich ganz schön verbeißen in einen Fall, und manchmal sieht sie dann den Wald vor lauter Bäumen nicht! Manchmal konnte ich ihr Verhalten nicht hundertprozentig nachvollziehen, meist war ich aber ganz "bei ihr" und fand ihre Ermittlungsmethoden schlüssig und hochspannend. Das Buch ist ein klassischer Krimi im Stile eines "Whodunits". Nicht ausufernde Gewalt steht im Mittelpunkt, sondern das große Rätsel: Wer hat es getan? Und warum? Ira ermittelt, was der Polizei oft ein Dorn im Auge ist, und fördert dabei nach und nach einiges zu Tage: mehr als eine Person im Umfeld des ermordeten Apothekers Ludwig Hahnwald hat Dreck am Stecken und/oder ein mögliches Motiv. Außerdem stößt sie auf ein altes Geheimnis, das mehr als 40 Jahre nicht aufgedeckt wurde. Der Leser kann fleißig miträtseln, der Fall ist interessant konstruiert, es gibt zahlreiche Winkelzüge und versteckte Motive. Die Auflösung ereilt die Guten wie die Bösen überraschend, im Rückblick konnte ich mich aber an genug Hinweise erinnern, dass sie nicht aus heiterem Himmel kam. Ein wenig enttäuscht hat mich, dass Ira im Finale eine zwar dramatische, aber eher passive Rolle spielt! Statt aktiv das letzte Rätsel zu lösen, widerfährt ihr die Lösung eher, als dass sie sie triumphierend präsentiert. Gelegentlich fand ich auch etwas zweifelhaft, wie mühelos sie Verdächtige und Zeugen zum Reden bringt – und das zum Teil mit sehr offensichtlich strategischen Fragen. Die Spannung ist meist eher eine unterschwellige, statt vor Action nur so zu strotzen, aber sie hält sich durchweg auf hohem Niveau. Es sind nicht nur der Mordfall und das alte Geheimnis, die für Verwirrung sorgen: genauso brisant ist das plötzliche Auftauchen eines selbsternannten Enthüllungsjournalisten, der auf seiner Webseite mit geschmacklosen Schlagzeilen ganz tief im Dreck wühlt. Außerdem verfügt er über Informationen, die die Polizei noch gar nicht herausgegeben hat... Er war ein interessanter, zwiespältiger Charakter, allerdings erschien mir eine bestimmte Entwicklung gegen Ende ein wenig konstruiert. Der Schreibstil ist flüssig und locker; die Autorin lässt ein wenig Lokalkolorit und Humor einfließen, was der Krimi-Atmosphäre und der Ernsthaftigkeit des Falls aber keinen Abbruch tut. Fazit: In der ausgebrannten Friedhofskapelle wird ein Rollstuhl mit der verkohlten Leiche von Ludwig Hahnwald entdeckt. Der alte Apotheker war im Ort allseits bekannt und beliebt, aber als Lokalreporterin Ira Wittekind sich mit dem Leben des "schönen Ludwig" beschäftigt, stellt sie schnell fest, dass sich hinter der Fassade viel Unschönes verbirgt. Ein klassischer Krimi, in dem es mehr um Ermittlungsarbeit geht als um literweise Blut und Ekelfaktor! Das Buch hat mich – trotz kleinerer Kritikpunkte – mit glaubhaften Charakteren, falschen Fährten und einem angenehmen Schreibstil gut unterhalten.

  • Bewertung

    4/5

    28.04.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Morden in ostwestfälischer Provinz.

    Für alle, die schon immer wussten, dass die Provinz einiges zu bieten hat! Um es mit Carla Berlings Worten zu sagen: es ist doch ganz interessant, wenn in den Vorgärten der Rasen Millimeter genau geschnitten und vorsichtig abgebürstet ist, die Gardinen mit Stecknadeln festgesteckt sind und auf den Fensterbrettern die Messingübertöpfe gefüllt mit Usambaraveilchen stehen und sich dann vorzustellen, was da alles so abgeht. Statt sich in der Großstadt mit schnöden Rollos zufrieden zu geben. Für Fans von Gisa Pauly und Nele Neuhaus!

  • SteffiKa

    3/5

    24.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Netter Lokalkrimi

    Autorin: Carla Berling Erscheinungstag: 10. April 2017 Verlag: Heyne (Taschenbuch) Seiten: 400 Inhalt (übernommen) Ein malerischer Sommerabend auf dem Land. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind zur brennenden Friedhofskapelle in Rehme gerufen wird, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dichtes Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde. Charaktere Mit Ira Wittekind habe ich eine äußerst sympathische "Ermittlerin" kennen gelernt, die eigentlich Journalistin für die hiesige Tageszeitung ist. Sie war quirlig, spontan, selbstreflektiert und was mir besonders gefallen hat - sie hatte als Journalistin einen Respekt vor der Geschichte und vor den Opfern. Auch ihr Freund Andy war für mich als Leserin ein kleiner Gewinn: sich selbst zurücknehmend und verständnisvoll war er für Ira immer ein Fels in der Brandung. Ein kleines Wort noch zu den Tanten von Andy: Die Schwestern seiner Mutter haben der Geschichte gutgetan. Positiv schrullig haben sie den Fall aufgelockert. Schreibstil Leider muss ich sagen, dass dieser mir nicht richtig zugesagt hat. Er war mir zu einfach (und das meine ich nicht negativ), aber dadruch wurde keine Spannung aufgebaut, ich wurde nicht dazu gebracht, unbedingt weiterlesen zu wollen. Auch die ständingen Wiederholungen, wenn Ira ihre neuesten Ermittlungsergebnisse mit Andy, dann mit dem Tanten und vielleicht noch mit ihrer Freundin Coco ausgetauscht hat, waren zuviel. Überrascht hat mich dann aber doch die Auflösung. Mit diesem Täter hätte ich nicht gerechnet. Fazit Ein netter Krimi mit viel Lokalkolorit und sympathischen Charkateren. Leider hat mir die Spannung gefehlt.

Kundinnen und Kunden meinen

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