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Produktbild: Auf der Suche nach Indien

Auf der Suche nach Indien

1

8,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32292

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.10.2015

Verlag

Eder & Bach

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

777 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Wolfgang von Einsiedel

Sprache

Deutsch

EAN

9783945386187

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

32292

Erscheinungsdatum

15.10.2015

Verlag

Eder & Bach

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

777 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Wolfgang von Einsiedel

Sprache

Deutsch

EAN

9783945386187

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Lesenswerter Klassiker

Lisega am 08.04.2026

Bewertungsnummer: 3102860

Bewertet: eBook (ePUB)

E. M. Forsters "Auf der Suche nach Indien" ist wohl der berühmteste Indien-Roman des 20. Jahrhunderts und stand als einer der Klassiker der englischen Literatur schon lange auf meiner Leseliste. Die Geschichte spielt in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts: Zwei Britinnen - Miss Quested und Mrs. Moore - reisen ins indische Tschandrapur, um den dortigen Richter Mr. Heaslop, ihren Verlobten bzw. Sohn, zu besuchen. Die beiden Frauen wollen unbedingt das "echte" Indien kennenlernen, was aber so gut wie unmöglich scheint - die Briten in Tschandrapur leben abgeschottet von den Einheimischen in ihrem eigenen Viertel, wo sie ihren gewohnten britischen Lebensstil samt Klubabenden etc. pflegen. Umso mehr stürzen die beiden sich auf die Zufallsbekanntschaft mit dem indischen Arzt Dr. Aziz. Doch als dieser einen Ausflug für die Damen organisiert, endet die Bekanntschaft in einem katastrophalen Missverständnis. Forster versteht es wirklich meisterlich, in seinem Roman die Konflikte zwischen den englischen Kolonialherren und den Einheimischen, aber auch die Konflikte zwischen den indischen Ethnien untereinander zu beschreiben. Außer dem Lehrer Mr. Fielding zeigt kein Vertreter der britischen Verwaltung wirkliches Interesse an den Menschen in ihrer Kolonie. In Forsters Roman, der 1924 erschien, deutet sich hier schon der spätere Bruch an. Auch die großen kulturellen Unterschiede, die zwischen Christen, Parsen, Mohammedanern und Hindus, welche u.a. die vielen indischen Ethnien ausmachen, und die Aggressionen, die hier schlummern und in den letzten Jahrzehnten immer wieder offen ausgebrochen sind, macht Forster in seinem Roman deutlich. Ein überaus lesenswertes Buch, nicht nur für Indien-Interessierte!

Lesenswerter Klassiker

Lisega am 08.04.2026
Bewertungsnummer: 3102860
Bewertet: eBook (ePUB)

E. M. Forsters "Auf der Suche nach Indien" ist wohl der berühmteste Indien-Roman des 20. Jahrhunderts und stand als einer der Klassiker der englischen Literatur schon lange auf meiner Leseliste. Die Geschichte spielt in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts: Zwei Britinnen - Miss Quested und Mrs. Moore - reisen ins indische Tschandrapur, um den dortigen Richter Mr. Heaslop, ihren Verlobten bzw. Sohn, zu besuchen. Die beiden Frauen wollen unbedingt das "echte" Indien kennenlernen, was aber so gut wie unmöglich scheint - die Briten in Tschandrapur leben abgeschottet von den Einheimischen in ihrem eigenen Viertel, wo sie ihren gewohnten britischen Lebensstil samt Klubabenden etc. pflegen. Umso mehr stürzen die beiden sich auf die Zufallsbekanntschaft mit dem indischen Arzt Dr. Aziz. Doch als dieser einen Ausflug für die Damen organisiert, endet die Bekanntschaft in einem katastrophalen Missverständnis. Forster versteht es wirklich meisterlich, in seinem Roman die Konflikte zwischen den englischen Kolonialherren und den Einheimischen, aber auch die Konflikte zwischen den indischen Ethnien untereinander zu beschreiben. Außer dem Lehrer Mr. Fielding zeigt kein Vertreter der britischen Verwaltung wirkliches Interesse an den Menschen in ihrer Kolonie. In Forsters Roman, der 1924 erschien, deutet sich hier schon der spätere Bruch an. Auch die großen kulturellen Unterschiede, die zwischen Christen, Parsen, Mohammedanern und Hindus, welche u.a. die vielen indischen Ethnien ausmachen, und die Aggressionen, die hier schlummern und in den letzten Jahrzehnten immer wieder offen ausgebrochen sind, macht Forster in seinem Roman deutlich. Ein überaus lesenswertes Buch, nicht nur für Indien-Interessierte!

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Auf der Suche nach Indien

von E. M. Forster

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