Der Cop Remy Boudreaux liebt seinen Job: Unbestechlich und knallhart sorgt er in den dunkelsten Ecken von New Orleans für Recht und Ordnung. Seine Fähigkeiten als Gestaltwandler kommen ihm da nur zugute. Noch mehr liebt Remy allerdings die Bayous, die üppig wuchernde Sump andschaft rund um New Orleans. Nur hier kann er dem Leoparden in sich ungehindert freien Lauf lassen. Doch dann wird Remy beauftragt, im Fall einer mysteriösen Mordserie zu ermitteln, die das legendäre French Quarter in New Orleans erschüttert. Dort begegnet er eines Abends in einem Club der Jazzsängerin Bijou, einer Frau von geradezu betörender Sinnlichkeit. Bijou erweckt eine bisher unbekannte Leidenschaft in Remy, und kopfüber stürzt er sich in eine heiße Affäre mit ihr. Was er jedoch nicht weiß: Bijou verbirgt ein dunkles Geheimnis, das ihn die Karriere und das Leben kosten könnte . . .
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
aus Linz
5/5
12.02.2018
eBook (ePUB)
Sehr gutes Buch
das Buch ist wie alle Bücher der Autorin sehr gut.
Die Figuren haben ein Charakter mit Tiefgang. Der Inhalt ist sehr liebevoll und spannend zu gleich.
Kurzum eine definitive Lese- und Kaufempfehlung
Bewertung
aus Bamberg
5/5
15.12.2017
Buch (Taschenbuch)
Leidenschafltich
Remy Boudreaux ist nicht nur ein Cop, sondern auch ein Gestaltwandler. Als in New Orleans die mysteriösen Mordserie wieder auftaucht. Macht sich Remy sorgen um die Bewohner von Bayous, vor allem um Bijou. Schon als Jugendlicher hat er sich begehrt. Jetzt stürzt er sich in eine Affäre mit ihr, dabei merkt er das sie ein dunkles Geheimnis vor ihm hat.
Meine Liste mit Orten die ich besuchen will, wird immer länger allein durch dieses Buch. New Orleans wird schillernd, bunt und voller Leben beschrieben. Auch Bayous wird beschrieben, das man das Gefühl hat dort zu sein. Bijou und Remy sind wie Feuer und Wasser. Sobald Sie aufeinander treffen spürt man die Spannung und die Funken. Viele alte Bekannte tauchen auf und auch ein paar neue lernt man kennen. Von der ersten Seite an bis zur letzten Seite ist man gefesselt. Plötzliche Wendungen steigern noch die Spannung, dass man auf keinen Fall das Buch aus der Hand legen kann.
Meinung:
Als Bijou, wie sie Saria und Remy erleben, ist sie scheu und zurückhaltend, als Sängerin dagegen selbstsicher und lässig. Im Verlaufe der Geschichte durchlaufen wir ihre Entwicklung, erleben sie ungezwungen, losgelöst und das mit einer Natürlichkeit, die auch den Menschen mit Vorbehalten ihr gegenüber, jeden Wind aus den Segeln nimmt.
Beständigkeit ist etwas, was Bijou in ihrer Kindheit nicht erfahren hat und sie als junge Frau umso mehr sucht. Zu singen erfüllt sie, doch das Leben auf Tour, bietet ihr ebenfalls keinen Halt. Viele suchen ihre Nähe und Freundschaft meist nur aufgrund ihres Namens, geben sich nicht die Mühe die Sängerin kennen zu lernen. Ihr Agent sieht sie nur als Mittel zum Zweck, doch wie weit würde er gehen um sich einen Profit zu sichern, denn sie nun zu versagen droht?
In Remy vereinen sich Scharfsinn, Stärke, Verbissenheit und Mut, die durch seine tierischen Instinkte um ein vielfaches verstärkt werden. Der Leoparden Clan ist friedlich, doch wagt es einer ihre Regeln zu verletzen, werden Konsequenzen gezogen. Sie sind eine große Familie, bei der jeder jedem den Rücken stärkt. Auch wenn eine ihrer bedeutsamsten Regeln besagt, dass Frauen und Kinder zu schützen sind, ist es gerade Remy, der Bijou zu wenig zutraut.
Bijou verschenkt ihr Vertrauen nicht leichtfertig, doch hat man es sich erst einmal verdient, ist es unerschütterlich. Dass ein so misstrauischer Mensch wie sie absolutes Vertrauen anderen gegenüber empfinden kann, sagt einiges über ihre Stärke aus. Problematisch wird es bei ihr, wenn es darum geht, die Gefühle anderer richtig zu deuten, denn wie erkennt man die Liebe eines anderen, wenn man nie welche erfahren hat? In dieser Hinsicht reden Remy und Bijou einige Zeit aneinander vorbei, denn der hitzköpfige Mann ist oftmals so triebgesteuert, dass er seine Wortwahl nicht genug überdenkt.
Remy ist das Familienoberhaupt, seine Brüder haben auf seine Befehle zu hören und wendet dieses bestimmte Verhalten auch den Frauen gegenüber an, dabei liegt es in der Natur der Frau unabhängig von ihrem tierischen Wesen, sich nichts befehlen zu lassen. Das Resultat ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen das gleiche, sie tun genau das, was sie nicht sollen, dabei wäre es manchmal ganz ratsam auf andere zu hören.
Remys Welt ist düster und brutal, und er sieht meist nur ihre Schattenseiten. Er muss Mörder jagen und viel Zeit an Leichenschauplätzen verbringen. Bijou lebte augenscheinlich ganz anders, eher abgeschottet und gewissermaßen vor der Welt draußen geschützt. Der Mörder wird zum gejagten, doch welches übergeordnete Ziel verfolgt dieser und wie lange wird es dauern, bis ihm jemand zum Opfer fällt, der Remy wirklich am Herzen liegt?
Bijou durchläuft eine große und besondere Wandlung, die gar nicht ihrem Wunsch nach Beständigkeit entspricht. Ihre Pläne werden immer wieder zerstreut, denn man kann weder vor sich, noch vor seinen Gefühlen davon laufen. Wird sie den Weg zu sich selbst finden?
Charaktere:
Bijou ist nie vor irgendetwas davon gelaufen. Sie ist eine Kämpferin, die ihre Entscheidungen mit dem Kopf trifft und nicht aus dem Bauch heraus. Ihre stoische Gelassenheit, hilft ihr auch in brenzligen Situationen ein kühlen Kopf zu bewahren, doch ihr guter Glaube in die Menschen, als auch ihr Drang Entscheidungen alleine zu treffen und sich nichts vorschreiben zu lassen, bringen sie oftmals in Gefahren, derer sie sich gar nicht bewusst ist.
Remy ist Manns genug sich einzugestehen, dass er ein starker, dominanter Typ ist, der eine Frau braucht, die ihm Kontra bietet, wenn er zu herrisch ist, was Saria ihm öfters vorwirft. Seine Karriere ist ihm wichtig. Er glaubt, dass er die Welt besser machen kann. Er braucht eine unabhängige Frau, die ihr eigenes Leben führt und eine eigene Karriere verfolgt, ihn aber genauso braucht wie er sie. Kann Bijou all das für ihn sein?
Schreibstil:
Christine Feehan vereint in diesem Buch drei Genre. Fantasy-Geschichte, Liebesroman und Krimi.
Die Morde im Bayou Bay haben der Geschichte nicht nur Spannung eingehaucht, sie war ebenso präsent, wie die wachsende Verbindung der Protagonisten. Gefühle, Emotionen, dass durch die Gefahr einhergehende Abenteuer gespickt mit Witz und Charme, durch die geballte Kraft an Testosteron, welche durch die animalischen Instinkte noch verstärkt zu Tage treten, ergeben puren Lesegenuss.
Die Charakterzeichnung ist der Autorin sehr gut gelungen, denn die tierische und menschliche Seite, tritt bei den Gestaltwandlern immer in voller Bandbreite zu Tage. Einerseits bilden Leopard und Mensch eine Einheit und trotzdem kann man sie auch losgelöst voneinander betrachten und erkennt, welche Seite gerade in den Vordergrund rückt. Bei ihren Frauen werden die männlichen Gestaltwandler zu Schmusekatze, doch wenn es um die Sicherheit derer geht, die sie lieben werden sie zu fauchenden Raubtieren, die ihr Revier mit aller Macht verteidigen.
Christine Feehan hält das Gleichgewicht für ihre Leser, schafft Wendepunkte an der richtigen Stelle und wahrt uns gegenüber ebenfalls das perfekte Verhältnis aus Unwissenheit und dem Streuen der Informationen, die es einem ermöglichen den Täter einordnen zu können. Besonders in diesem Zusammenhang ist der Autorin ein besonderes Schauspiel gelungen, denn betrachtet man die Eigenschaften des Mörders losgelöst vom Sachverhalt und ausschließlich die beschreibenden Adjektive, war es offensichtlich, wer hinter dem ganzen steckt. Das (vermeintliche) Wissen, wer der Täter ist, hat der Geschichte allerdings keinesfalls an Spannung genommen, im Gegenteil, denn zu beobachten, wie nah derjenige ist und wie unwissend alle in seiner Nähe sind, hat den Spannungspegel noch steigen lassen.
Allerdings liefen in diesem Zusammenhang auch einige Unstimmigkeiten, die zumindest für mich keinen Sinn ergeben haben, denn letztendlich stellt sich mir die Frage, warum die Gestaltwandler mit ihren ausgeprägten Instinkten, keine Fährte aufnehmen konnten. Warum die Tatorte immer mit den Aufenthaltsorten einer anderen Person übereingestimmt haben. Warum der Täter zwischenzeitlich pausiert hat und noch einige andere Fragen, bei denen leider kein Licht ins Dunkel gekommen ist.
Tintenschwester
3/5
06.08.2018
Buch (Taschenbuch)
Ein Treffen mit alten Bekannten und neuen Freunden.
Den fünften Teil der Leopardenmensch-Saga kann man durchaus einzeln lesen, auch wenn sich viele bekannte Charaktere aus den vorherigen Büchern wiederfinden lassen. Ich fand es besonders schön, dass ich einen kleinen Einblick von der Zukunft von Jake und Emma (Band 2: Magisches Feuer) und Drake und Saria (Band 4: Feuer der Wildnis) gewinnen konnte. Ich bin ein großer Fan von lang und ausführlich erzählten Geschichten. Am liebsten würde ich jeden Charakter bis zu seinem Lebensende begleiten können und jedes Detail kennenlernen. Daher fand ich es bei diesem Teil schade, dass so viel, gerade aus Bijous Familienverhältnissen, ungeklärt blieb.
Neben Remys und Bijous Liebesgeschichte steht noch die Mordserie im Mittelpunkt, welche sich schon seit Jahren ereignet und in deren Ermittlungen Remy sich verbissen hat. An Verdächtigen mangelt es nicht und viele Erklärungen scheinen wahrscheinlich. Für mich stand der Täter jedoch relativ zeitnah fest und so wurde auch das Ende absehbar. Die Story kann man leicht nebenher lesen und Christine Feehan weiß wie immer mit Wortneuschöpfungen gut umzugehen. Mein Lieblings- Neu-Wort war Lavendelhonig. Und nein, es handelt sich dabei um keine Speise.
Dieses Buch macht mich vor allem auf die Zukunft aller Charaktere neugierig. Für Krimi-Fans wird die Lösung des Mordfalls eine Enttäuschung, aber alle Romance-Fans kommen auf ihre Kosten.
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