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[identität]

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.07.2014

Verlag

Midnight

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3829 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783958190016

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

11.07.2014

Verlag

Midnight

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3829 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783958190016

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  • LesesüchtigeMama

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB)

    Lasst euch ein, auf dieses Buch und ihr werdet überrascht sein!

    Vorab muss ich zugeben, dass ich mich zuerst mit dem Einstieg in das Buch etwas schwer tat. Leider hatte ich den alten Klappentext und wusste nicht, dass es sich hier um einen Thriller handelt, der in der nahen Zukunft spielt. Doch nachdem ich dies erkannt hatte, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Es ist eine Geschichte, die langsam Fahrt aufnimmt, passend zu der ländlichen Gegend, in der sie spielt. Nachdem ich vor knapp 15 Jahren schwedische Krimis, fast schon süchtig verschlungen hatte, dachte ich nicht noch einmal jemanden zu finden, der ähnlich mitreißend schreibt, ohne reißerisch alle Klischees eines blutrünstigen Mörders abzuhandeln. Leider ist dieser ruhige, eindringliche Schreibstil eher selten und kaum einer schafft es durch solch leise Worte eine Atmosphäre zu schaffen, die einen packt. Christian Lorenz zählt zu den Könnern seines Fachs. Elemente des klassischen Kriminalromans (Minkes Recherchearbeit), linke Gesellschaftskritik (Aussteigermillieu und Untergrundgruppen) und ein menschlicher Erzählstil, der seine Figuren entwickelt, vereinen sich in diesem Buch. Christian Lorenz kann den politischen Hintergrund ausleuchten wie kaum ein anderer, was bei seiner Vita kaum verwunderlich ist. Lasst euch ein auf diesen Erzählstil und ihr werdet positiv überrascht werden. So wie ich.

  • Angi

    aus Ansbach

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB)

    Toller Schreibstil!

    Zunächst muss man sich an die veränderte Welt gewöhnen, in der die Handlung angesiedelt ist. Es ist quasi eine Zukunftsvision, doch in manchen Dingen scheint sie gar nicht mehr so weit entfernt zu sein von der Realität. Der Euro wurde zugunsten der D-Mark wieder abgeschafft, Sozialsysteme sind zusammengebrochen, Selbstversorger auf dem Land müssen um ihre Vorräte fürchten und sich gegen Plünderer schützen. Minke ist eine Frau, die sehr einsam lebt und nur wenige gute Freunde hat, denen sie vertraut. Als eines Tages plötzlich Thomas auftaucht, weiht sie nur den Förster Herzel ein, der ihr daraufhin hilft, den Fremden zu verstecken. Die drei Personen sind eigentlich die Hauptfiguren in diesem Buch und wirken allesamt sehr authentisch und sympathisch. Aber auch die Nebenfiguren bleiben nicht blass und es sind stellenweise wundervoll skurrile Typen darunter. Es ist kaum zu glauben, wie ein manchmal fast poetischer Schreibstil, wie zum Beispiel dieser Satz: "Nachdem der Januar zur Monatsmitte vorzeitigen Frühling verheißen hatte, kassierte der Februar dieses Versprechen mit eisigem Lächeln." zu so einer politisch-verschwörerischen Story passen mag. Aber das rührt daher, dass sich ein großer Teil des Buches ausführlicher Beschreibungen der wunderschönen mecklenburgischen Landschaft widmet. Das macht richtig Lust auf einen Urlaub in der Gegend. Die Story ist sehr gut durchdacht und erst nach und nach kommt die ganze Wahrheit ans Licht. So richtig actionreiche Szenen bleiben allerdings aus und auch Leser, die es absolut nicht blutig mögen, können bedenkenlos zu diesem Buch greifen. Mir hat es etwas an thrillertypischer Spannung gefehlt, aber das Buch liest sich sehr fesselnd. Relativ kurze Abschnitte mit häufigen Szenenwechseln lassen auch niemals Längen aufkommen. Fazit: Der wundervolle Schreibstil, gepaart mit sympathischen Charakteren und einer gut durchdachten Story machen dieses Buch zu einer echten Leseempfehlung. Einzig noch etwas mehr Spannung hat mir für einen Thriller gefehlt.

  • Kerstin

    aus Rheinland Pfalz

    5/5

    12.12.2014

    eBook (ePUB)

    [identität] von Christian…

    [identität] von Christian Lorenz ist ein außergewöhnliches Debüt. Es fällt zwar in das Genre des Thrillers, aber erwarten Sie keine Blut besudelten Mordschauplätze oder das Profil eines Serienkillers. Zur Story: Irgendwann in der Zukunft, in Deutschland wurde wieder die DM eingeführt. Das Leben ist zwar moderner aber doch auch deutlich schwieriger. Minke, eine junge Computerspezialistin und Hackerin hat sich in ihr Elternhaus auf dem Land zurückgezogen. Dort begegnet ihr Thomas, roboterhaft, kaum sprechend, irgendwie geheimnisvoll. Minke nimmt sich, zusammen mit dem befreundeten Förster Herzel, seiner an. Vor Neugierde getrieben macht sich Minke an die Recherchen, wer ist Thomas und welches Geheimnis hütet er? Es ist wichtig genug, denn Thomas wird gesucht und ein Killer ist auf seiner Spur. Meine Eindrücke und Meinung : Mir hat dieses Debüt gut gefallen und würde es als Ökothriller bezeichnen. Der Autor bringt viel Wissen aus dem ländlichen Bereich mit und zeichnet sehr schön die Gegend, Flora und Fauna, die dort lebenden Menschen, die Vorzüge aber auch die Nachteile ohne in irgendeiner Art ironisch zu wirken oder langatmig zu werden. Die Spannung wird langsam aufgebaut und hält sich dann aber bis zum Schluß. Das Geheimnis um Thomas ist der rote Faden von Anfang an bis zum Ende dieses Buches und machte mich total neugierig. Durch die Sprünge zwischen den einzelnen Protagonisten hat man einen guten Eindruck über deren Empfinden und Gefühle. Sehr interessant fand ich die Zukunftsvisionen von Christian Lorenz, wie es in einigen Jahren (Jahrzehnten) aussehen könnte, als Beispiel: Leitschienen für Elektroautos, hochmoderne Smartphones, die Möglichkeit die Identität zu wechseln. Aber auch die etwas beängstigende Darstellung von Anarchie, Überwachungsstaat und zusammengebrochenen sozialen Strukturen kam gut rüber. Guten Gewissens kann ich dieses Buch an all diejeniegen weiterempfehlen, die eine spannende, informative und vor allem interresante Geschichte einem üblichen Thriller vorziehen. Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen, da viele der beschrieben Umstände und Situationen gar nicht so abwegig sind. c)K.B.

  • Bewertung

    4/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB)

    Anders...

    ...ist dieses Buch auf jeden Fall. Anfänglich wusste ich so gar nicht, wo ich Identität einordnen soll. Das liegt erstens daran, dass es wenig verrät. Über die Protagonistin zwar, aber in der Umgebung musste ich mich erst einmal zurechtfinden. Die nicht allzuferne Zukunft hebt sich nämlich nicht so wesentlich von der Gegenwart ab. Generell verschwimmt Vieles. Die Landschaft, die Handlung, die Figuren...das lässt es teilweise etwas ungreifbar oder unwirklich werden. Ich halte das für Absicht. Die Figuren, speziell Minke, haben mir gut gefallen. Die Story als Ganzes fand ich interessant und gut aufbereitet. Für fünf Sterne ist es mir aber doch eine Spur zu harmlos.

  • Baerbel82

    3/5

    26.12.2014

    eBook (ePUB)

    Nichts Neues unter der Sonne…

    Nichts Neues unter der Sonne Die Inhaltsangabe ließ auf einen spannenden (Polit-)Thriller hoffen. Leider wurden meine Erwartungen diesbezüglich nicht erfüllt: zu wenig „thrill“ für einen Thriller und Spannung kam auch erst in der zweiten Hälfte auf. Doch worum geht es? [identität] spielt in Berlin und dem ländlichen MeckPomm in der nahen Zukunft. Minke Böckenhauer, eine Ex-Polizistin, bewirtschaftet einen Erbhof in Suckow. Ihr Geld verdient sie mit Recherchen im allwissenden Datennetz. Minke ist befreundet mit dem Förster Herzel. Er hat viel Empathie und ein großes Herz, doch sie merkt es nicht. Eines Tages taucht der ominöse Thomas im Dorf auf. Er wirkt etwas verloren, kann oder will sich nicht erinnern und bewegt sich wie ein Roboter. Wer ist dieser Mann? Minke entdeckt, wer Thomas wirklich ist. Zu spät merkt sie, in welche Gefahr sie sich und Herzel dadurch bringt... Hacker, Zocker, die Geheimdienste und andere bizarre Besucher, das sind die Hauptakteure in [identität], dem Debütroman von Christian Lorenz. Es geht um die Rückkehr zur D-Mark, Bewusstseinsmanipulation und Drogen, totale Überwachung und Kontrolle, Identitätswechsel, Macht und Gier. Die Geschichte ließ sich flott und flüssig lesen. Aber die Beschreibung des Landlebens war mir doch etwas „too much“. Auch hätte der Plot für meinen Geschmack etwas spannender sein können. Die Figurenzeichnung ist plausibel, auch wenn ich persönlich mich nicht mit der Protagonistin identifizieren und ihr Verhalten oft nicht nachvollziehen konnte. Förster Herzel ist mir dagegen sehr sympathisch, Thomas finde ich authentisch - eine tragische Figur. Die Idee ist gut, aber für einen visionären Thriller haben mir ein bisschen die Innovationen gefehlt. Fazit: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Gute Idee, bestenfalls durchschnittlich umgesetzt. Wenn man das Landleben liebt, kann [identität] einen dennoch ganz passabel unterhalten.

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