• Produktbild: Die Frau in mir

Die Frau in mir Ein Mann wagt ein Experiment

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.01.2014

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2071 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641113421

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

13.01.2014

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2071 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641113421

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    11.06.2025

    eBook (ePUB)

    Romantisiertes Frau-Sein

    Christian Seidel beschreibt in seinen Selbstversuch, als Frau zu leben. Seidels Beobachtungen zur unterschiedlichen Behandlung der Geschlechter im Alltag sind zwar stellenweise eindrucksvoll beschrieben, bleiben jedoch oft an der Oberfläche. Er beschreibt etwa, wie sein Umfeld auf seine feminisierte Erscheinung mit weniger Respekt, mit Belächelt-Werden und mit Reduzierung auf Äusserlichkeiten reagiert. Doch statt diese Erfahrungen zu vertiefen, Romantisiert er das Frau-Seins. Weiblichkeit erscheint bei ihm oft als Projektionsfläche für Empfindsamkeit, Schönheit und Intuition. Besonders problematisch wird es, wenn Seidel nach einer einzelnen, als bedrohlichen Erfahrung aufhört, als Frau aufzutreten. Diese Entscheidung ist individuell verständlich, doch unterstreicht sie auch sein Bezug zum romantisierten Frau-Sein: Denn Frauen können nicht einfach “aussteigen”, wenn sie Diskriminierung, Übergriffigkeit oder Bedrohung erfahren. Dieser Asymmetrie misst Seidel zu wenig Bedeutung bei, obwohl sie zentral ist, um das Ausmass gesellschaftlicher Ungleichheit wirklich zu erfassen. Auch die Rolle von Männlichkeit und männlicher Mitschuld an den Strukturen wird nur am Rande thematisiert. Zwar lässt der Autor Selbstkritik durchscheinen, doch oft bleibt es bei persönlichen Anekdoten. Eine strukturelle Auseinandersetzung mit der Verantwortung von Männern sucht man weitgehend vergeblich. So bleibt es ein interessantes, aufrichtiges, aber letztlich unvollständiges Selbstexperiment. Christian Seidel eröffnet einen Blick in die Erfahrung von Geschlechterrollen, mit einem stark gefilterten, männlich geprägten Blickwinkel.

  • Bewertung

    aus Uckerland

    4/5

    15.06.2015

    eBook (ePUB)

    Was kommt eigentlich danach?

    Für mich war dieses Buch unglaublich spannend. Und ich fand es auch gut geschrieben. Aber den entscheidenden Ausschlag gibt, dass ich mich in vielem wiedererkannt habe. Das beginnt schon mit der kleinen Rechtfertigung am Anfang, warum Nylons so viel praktischer sind als lange Männerunterhosen. All die Fragen über die Männerwelt und deren enge Grenzen und Einschränkungen stelle ich mir selbst auch so oft. Für mich ist die Welt der Frauen auch so viel bunter, ehrlicher, ästhetischer, lebendiger und toleranter. Und doch – genau diese Verallgemeinerung reizt mich auch zum Widerspruch. Es ist des Autors Sehnsucht und es ist auch meine Sehnsucht, aber es muss nicht aller Männer Sehnsucht sein. Selbst wenn wir einen Anteil von zehn Prozent hätten, wären wir noch eine Minderheit, eine Abweichung von der Normalität. Deshalb hatte ich beim Lesen dann doch auch oft ein mulmiges Gefühl. Steht es dem Autor wirklich zu, derart verallgemeinernd von den Männern zu sprechen? Ist er nicht von vornherein eben kein typischer Mann? Und wenn er schreibt, er würde sich weiblich fühlen – woran macht er das fest? Daran, dass er eine Brust vor sich her trägt? Oder gar an den Stöckelschuhen? Sind Frauen, die keine Highheels mögen, dann nicht weiblich? Ich verstehe und bewundere dieses Experiment. Ich beneide den Autor um einige seiner Erfahrungen, z.B. die in der Disko. Dieses Gefühl, mal nicht so von den Frauen getrennt zu sein, kenne ich auch, ebenso diese unglaubliche Entspannung, wenn ich in Frauenkleidern unterwegs bin. Nur mit den Schlussfolgerungen des Autors gehe ich nicht konform. Denn meiner Meinung nach wurde er bei zu wenigen seiner Erlebnisse wirklich für eine Frau gehalten, um zu erfahren, wie es unter Frauen zugeht oder wie es Frauen ergeht. Wahrgenommen wurde er mehr wie ein geschlechtsloses Wesen, vor dem frau sich nicht hüten, dem frau nicht gefallen muss. Mit dem mann nicht konkurrieren muss. Mit dem auch frau nicht konkurrieren muss. Insofern teile ich Astrids Skepsis, die ihn ja eben nicht mit der gleichen Neugier behandelt wie die anderen Frauen. Vielleicht ist sie eine, die die umgekehrte, ebenso subjektive Sehnsucht nach der Männerwelt umtreibt? Bekannt ist ja, dass Männer toleranter sind, wenn Frauen auf die Männerseite wechseln. Warum auch nicht? Das bestätigt sie doch auch. Am Ende bleibt bei mir der Eindruck, dass der Autor mutig angefangen hat, aber dann steckenbleibt. Angeblich hat er jetzt mit dem Fummel seine weibliche Seite gefunden und integriert. Er braucht kein Kleid mehr. Ach? Ist das so einfach? Und was macht er jetzt anders als vorher? Ja, das mit der Männer-Minus-Quote ist keine schlechte Idee. Aber wichtiger ist doch, dass Männer etwas tun, auch wenn sie dafür nicht bewundert werden wie eine schicke Transe. Männer könnten mutigere Männer-Mode machen (für uns 10 Prozent) und vor allem könnten sie sie dann auch mal tragen. Oder gleich Frauensachen anziehen, die ihnen gefallen. Trotz Bartschatten und Beinbehaarung. Männer könnten auch die Klos putzen, Angehörige pflegen, Blumen pflücken und mit den Kindern kuscheln. Sie könnten ihrer beruflich eingespannten Frau die Wäsche waschen und Pausenbrote schmieren. Sie könnten bei Karriereentscheidungen der Kollegin den Vortritt lassen. Und wozu? Um das Unbehagen der zehn Prozent in dieser Kultur zu lindern. Um die ähnlich fühlenden Männer UND Frauen zu ermutigen, ihre inneren Anteile auszudrücken. Um mehr Vielfalt zu gewinnen. Und Toleranz. Mehrfach versichert der Autor, dass er gerne ein Mann sei. Ich kann es ihm nicht glauben. Anstatt die Männlichkeit an sich infrage zu stellen - warum bricht er nicht eine Lanze für all die (uns), die einfach einen Platz zwischen den Polen suchen? Eine Lanze für mehr Uneindeutigkeit und Zwischentöne, damit wir eines Tages nicht mehr zu Hause vor dem Spiegel stehen oder gar zum Chirurgen gehen müssen?

  • Bewertung

    aus Karlsruhe

    1/5

    26.03.2014

    eBook (ePUB)

    Gäääähn

    Ich habe selten so etwas langweiliges und überzogenes gelesen. Nach 50 Seiten hat es mir gereicht. Zum Glück hatte ich es in der Bibliothek ausgeliehen, sonst hätte ich mich um das Geld geärgert.

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