Produktbild: Das Geheimnis der Maurin

Das Geheimnis der Maurin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.12.2012

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

5380 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426415252

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

03.12.2012

Verlag

Knaur eBook

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576 (Printausgabe)

Dateigröße

5380 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426415252

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Andalusien 1491

Meggie aus Mertesheim am 29.04.2021

Bewertungsnummer: 799141

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf dem Weg nach Portugal wird Zahras Tochter Chalida entführt. Kurze Zeit später wird sie zwar befreit, doch dann nimmt eine lange Zeit der Streitigkeiten ihren Anfang. Zahra und Jaime können wieder auf ihrer alten Farm leben. Doch leben sie in ständiger Angst. Denn die katholischen Christen, die Granada eingenommen haben, drängen darauf, dass die Juden und die Mauren sich ihnen "anpassen". Und wer nicht hört, der muss fühlen. Dies zerrt kräftig an den Nerven und auch an Zahras und Jaimes Gefühlen füreinander. Denn Zahra weicht nicht von ihrem Glauben als Muslimin ab und Jaime nicht vom christlichen... Mit dem zweiten Teil der "Maurin-Reihe" lässt uns Lea Korte diesmal in den Konflikt zwischen Muslimen und Christen eintauchen. Und dies in einem wortgewaltigen Roman, der es schafft, dass die Emotionen sich überschlagen und man letztendlich nicht weiß, zu wem man eigentlich noch halten soll. Hauptthema des Buches ist die Religion und wie jeder den Glauben, den er in sich trägt, auslebt und versucht, das Verständnis des anderen zu gewinnen. Doch auch Sturheit und Verbissenheit sind gewaltig vertreten. Gerade bei Zahra, bei der ich finde, dass sie im Gegensatzu zu ersten Roman eine große Wandlung durchgemacht hat. Sie war mir auch nicht so sympathisch wie vorher. Dafür hat Jaime, der im ersten Teil nicht gerade mein Herz erobern konnte, diesmal einen Stein bei mir im Brett. Denn er versucht verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten. Doch Zahra legt ihm mehr als einmal Steine in den Weg. Doch schafft Jaime es immer wieder, aus diesen Steinen eine neuen Weg zu bauen. Geschichtlich lernt man viel über Spanien und speziell Granada bzw. die kastillische Umgebung. Dies fand ich persönlich sehr interessant. Zwar bin ich kein gläubiger Mensch, doch konnte ich vieles im Buch sehr gut nachvollziehen und hatte dann letztendlich doch Mitleid mit Zahra. Das Ende war für mich nicht sehr befriedigend, und dies gibt dann auch leider Punkteabzug. Fazit: Lehrreich, interessant, doch der erste Teil hat mir besser gefallen. © sina frambach

Andalusien 1491

Meggie aus Mertesheim am 29.04.2021
Bewertungsnummer: 799141
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf dem Weg nach Portugal wird Zahras Tochter Chalida entführt. Kurze Zeit später wird sie zwar befreit, doch dann nimmt eine lange Zeit der Streitigkeiten ihren Anfang. Zahra und Jaime können wieder auf ihrer alten Farm leben. Doch leben sie in ständiger Angst. Denn die katholischen Christen, die Granada eingenommen haben, drängen darauf, dass die Juden und die Mauren sich ihnen "anpassen". Und wer nicht hört, der muss fühlen. Dies zerrt kräftig an den Nerven und auch an Zahras und Jaimes Gefühlen füreinander. Denn Zahra weicht nicht von ihrem Glauben als Muslimin ab und Jaime nicht vom christlichen... Mit dem zweiten Teil der "Maurin-Reihe" lässt uns Lea Korte diesmal in den Konflikt zwischen Muslimen und Christen eintauchen. Und dies in einem wortgewaltigen Roman, der es schafft, dass die Emotionen sich überschlagen und man letztendlich nicht weiß, zu wem man eigentlich noch halten soll. Hauptthema des Buches ist die Religion und wie jeder den Glauben, den er in sich trägt, auslebt und versucht, das Verständnis des anderen zu gewinnen. Doch auch Sturheit und Verbissenheit sind gewaltig vertreten. Gerade bei Zahra, bei der ich finde, dass sie im Gegensatzu zu ersten Roman eine große Wandlung durchgemacht hat. Sie war mir auch nicht so sympathisch wie vorher. Dafür hat Jaime, der im ersten Teil nicht gerade mein Herz erobern konnte, diesmal einen Stein bei mir im Brett. Denn er versucht verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten. Doch Zahra legt ihm mehr als einmal Steine in den Weg. Doch schafft Jaime es immer wieder, aus diesen Steinen eine neuen Weg zu bauen. Geschichtlich lernt man viel über Spanien und speziell Granada bzw. die kastillische Umgebung. Dies fand ich persönlich sehr interessant. Zwar bin ich kein gläubiger Mensch, doch konnte ich vieles im Buch sehr gut nachvollziehen und hatte dann letztendlich doch Mitleid mit Zahra. Das Ende war für mich nicht sehr befriedigend, und dies gibt dann auch leider Punkteabzug. Fazit: Lehrreich, interessant, doch der erste Teil hat mir besser gefallen. © sina frambach

Geschichtliche Ereignisse zur Vertreibung der Mauren in Spanien

Bewertung am 28.04.2014

Bewertungsnummer: 842314

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch setzt dort an, wo die Geschichte der „Maurin“ endet, mit dem Ende der Zeit der Reconquista. Wer den ersten Band mochte, wird auch mit dem zweiten zufrieden sein. Zahra die Maurin, die mit dem Christen Jaime zusammen in Granada lebt, erzieht die Kinder im muslimischen Glauben. Ihre Schwägerin ist Jüdin. Die Spanier unter Königin Isabella I von Kastilien haben das Emirat Granada eingenommen, die letzte muslimische Bastion. Somit wird der Konflikt aller Glaubensrichtungen eingewoben. Zuerst trifft es die Juden. Mit dem Consejo de la Suprema y General Inquisición müssen Juden zum Christentum konvertieren oder das Land verlassen. Später gilt das Gesetz auch für die Mauren. Gut beschrieben wird, wie die christliche Kirche sogenannte Marranen verfolgte. Ohne Unterlass wurden die Zwangsgetauften überprüft, in wie weit die Conversos gute Christen geworden sind. Der Häresie überführte Conversos wurden zum Feuertod verurteilt und während sogenannter Autodafés öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. An dieser Stelle hätte ich mir ein wenig mehr Einblick gewünscht. Der Teil wurde mir etwas zu verharmlost. Lea Korte versteht es, die maurische Kultur zu vermitteln. Alles in allem ist dieser Roman zu empfehlen: Eine spannendes und unterhaltendes Buch im geschichtlichen Gewand. Frau Korte hat recht gut recherchiert und bringt die Zeit zum Ende der Reconquista gut herüber. Allerdings lässt das Buch mehr oder weniger nur die Sicht der Maurin zu. Mit dem christlichen Jaime und dessen Bruder, beide aus hohem Stand, wäre die Möglichkeit dagewesen, auch die andere Seite sprechen zu lassen. Innenpolitisch führte die Angst vor der Macht der Inquisition zu einer tiefen Spaltung der spanischen Gesellschaft. Frau Korte erwähnt den Verlust von Kultur und Wissenschaft (Verbrennung der maurischen Bücher in Granada), ein Frevel ohnegleichen. Mit einher lief aber auch ein großer wirtschaftlicher Verlust, da ein Großteil der Bevölkerung vertrieben oder getötet wurde. Nicht erwähnt werden die politischen Hintergründe der Spanier, der Zusammenschluss der Reiche Aragon und Kastilien zum Großspanischen Reich unter Isabella, nicht bedacht die Santa Hermandad (Gesetz, das die lokale und Polizei und Justiz einschränkte), nicht genannt wird Cristớbal Colớn . Die Entdeckung Amerikas hatte auch Folgen für Spanien. Seitens der christlichen Seite aus hätte der Leser sicher gern eine Einsicht erhalten, zu verstehen, zu welchem Zweck dieses Gemetzel diente. Die Person der Zahra erscheint mir im zweiten Band noch etwas unglaubwürdiger als im ersten. Wir erleben eine halsstarrige Frau, die grundsätzlich macht, was sie will und sich grundsätzlich gegen ihren Mann wendet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass um diese Zeit eine Frau es gewagt hätte, ihr gesamtes Leben in Rebellion zu verbringen und dass es ein Jaime auch nur ansatzweise zugelassen hätte. Ebenso hätte er es nicht erlaubt, seine Kinder muslimisch erziehen zu lassen. Dem Vater oblag das Recht, die Religion für seine Kinder zu bestimmen. Insbesondere hätte ein fürsorglicher Vater in diesen Zeiten dafür Sorge getragen, dass seine Kinder „auf der richtigen Seite“ gestanden hätten. Das Ende … das ist Geschmackssache. Mir hätte es besser gefallen, wenn die letzte Seite weggelassen worden wäre. Insgesamt hat mir das Buch gefallen als kurzweilige Lektüre und ich würde es verschenken.

Geschichtliche Ereignisse zur Vertreibung der Mauren in Spanien

Bewertung am 28.04.2014
Bewertungsnummer: 842314
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch setzt dort an, wo die Geschichte der „Maurin“ endet, mit dem Ende der Zeit der Reconquista. Wer den ersten Band mochte, wird auch mit dem zweiten zufrieden sein. Zahra die Maurin, die mit dem Christen Jaime zusammen in Granada lebt, erzieht die Kinder im muslimischen Glauben. Ihre Schwägerin ist Jüdin. Die Spanier unter Königin Isabella I von Kastilien haben das Emirat Granada eingenommen, die letzte muslimische Bastion. Somit wird der Konflikt aller Glaubensrichtungen eingewoben. Zuerst trifft es die Juden. Mit dem Consejo de la Suprema y General Inquisición müssen Juden zum Christentum konvertieren oder das Land verlassen. Später gilt das Gesetz auch für die Mauren. Gut beschrieben wird, wie die christliche Kirche sogenannte Marranen verfolgte. Ohne Unterlass wurden die Zwangsgetauften überprüft, in wie weit die Conversos gute Christen geworden sind. Der Häresie überführte Conversos wurden zum Feuertod verurteilt und während sogenannter Autodafés öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. An dieser Stelle hätte ich mir ein wenig mehr Einblick gewünscht. Der Teil wurde mir etwas zu verharmlost. Lea Korte versteht es, die maurische Kultur zu vermitteln. Alles in allem ist dieser Roman zu empfehlen: Eine spannendes und unterhaltendes Buch im geschichtlichen Gewand. Frau Korte hat recht gut recherchiert und bringt die Zeit zum Ende der Reconquista gut herüber. Allerdings lässt das Buch mehr oder weniger nur die Sicht der Maurin zu. Mit dem christlichen Jaime und dessen Bruder, beide aus hohem Stand, wäre die Möglichkeit dagewesen, auch die andere Seite sprechen zu lassen. Innenpolitisch führte die Angst vor der Macht der Inquisition zu einer tiefen Spaltung der spanischen Gesellschaft. Frau Korte erwähnt den Verlust von Kultur und Wissenschaft (Verbrennung der maurischen Bücher in Granada), ein Frevel ohnegleichen. Mit einher lief aber auch ein großer wirtschaftlicher Verlust, da ein Großteil der Bevölkerung vertrieben oder getötet wurde. Nicht erwähnt werden die politischen Hintergründe der Spanier, der Zusammenschluss der Reiche Aragon und Kastilien zum Großspanischen Reich unter Isabella, nicht bedacht die Santa Hermandad (Gesetz, das die lokale und Polizei und Justiz einschränkte), nicht genannt wird Cristớbal Colớn . Die Entdeckung Amerikas hatte auch Folgen für Spanien. Seitens der christlichen Seite aus hätte der Leser sicher gern eine Einsicht erhalten, zu verstehen, zu welchem Zweck dieses Gemetzel diente. Die Person der Zahra erscheint mir im zweiten Band noch etwas unglaubwürdiger als im ersten. Wir erleben eine halsstarrige Frau, die grundsätzlich macht, was sie will und sich grundsätzlich gegen ihren Mann wendet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass um diese Zeit eine Frau es gewagt hätte, ihr gesamtes Leben in Rebellion zu verbringen und dass es ein Jaime auch nur ansatzweise zugelassen hätte. Ebenso hätte er es nicht erlaubt, seine Kinder muslimisch erziehen zu lassen. Dem Vater oblag das Recht, die Religion für seine Kinder zu bestimmen. Insbesondere hätte ein fürsorglicher Vater in diesen Zeiten dafür Sorge getragen, dass seine Kinder „auf der richtigen Seite“ gestanden hätten. Das Ende … das ist Geschmackssache. Mir hätte es besser gefallen, wenn die letzte Seite weggelassen worden wäre. Insgesamt hat mir das Buch gefallen als kurzweilige Lektüre und ich würde es verschenken.

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Das Geheimnis der Maurin

von Lea Korte

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