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Der erste Single Jesus, der Familienfeind

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.09.2010

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

468 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641050634

Beschreibung

Zitat

"Beherzt seziert Zander die Bemühungen der christlichen Kirchen, die Dreifaltigkeit oder Maria und Josef theologisch so umzudeuten, dass Ehe und Familie eben doch zu zentralen christlichen Werten wurden. Deshalb wird Zanders Buch manchen nicht gefallen, vor allem nicht dem Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Dessen Äußerung, dass nur ein Vater oder eine Mutter "Abbild des trinitarischen Gottes" sein könnten, attackiert Zander mit solcher Lust an satirischer Schärfe, dass er hier etwas weniger subtil ist als bei anderen ironischen Seitenhieben auf Theologen der Gegenwart. Aber Meisner dürfte das Buch ohnehin gar nicht lustig finden, während man es allen anderen nur wärmstens an Herz legen kann, als amüsante, eigenwillige und anregende Lektüre."

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ePUB

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

27.09.2010

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

468 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641050634

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    Book Circle Community

    2/5

    29.10.2023

    eBook (ePUB)

    c'est le ton qui fait la musique...

    …hier jedoch vernehme ich zwar (schrille) Töne - doch ‘Musik’ wird keine daraus - schade eigentlich, denn es hat durchaus gute Gedanken und bedenkenswerte Ansätze - doch diese torpediert Zander mit seinem spitzig-scharfen Schreibstil. Was er an Gift versprüht und Häme ausschüttet… das ist mitunter schlichtweg ‘widerlich’ - und wenn er einen andern Wissenschaftler, Theologen, Kirchenmann oder -vater, oder wen auch immer auf dem Kieker hat, ist kein Halten mehr. Er teilt grosszügig Breitseiten aus - und macht so den Eindruck eines Besserwissers, der allein die einzige wahre Wahrheit gepachtet hat - und diese nun auf die anderen nieder schlägt… Eigentlich schade! Zunächst beleuchtet er die Tatsache, dass Jesus als Single gelebt und diese Form auch ‘propagiert’ hat. Spannend, sich einmal bewusst zu machen, WAS das in einer patriarchalen Gesellschaft, die sich über Familie definierte, bedeutete. Auch hier spitzt er mitunter zu und wird zynisch. Es lässt sich damit leben, denn man realisiert schnell, wie er andere Meinungen nicht goutiert und sofort den Griffel spitzt, um verbal ‘zuzustechen’. Von Jesus ausgehend geht’s über Paulus und die Wüstenväter zu Franziskus, Klara, Katharina und Thersia von Jesus. In den Kapiteln der Heiligen ist Zander dann etwas milder gestimmt - um dann um so heftiger zuzuschlagen im sechsten Kapitel. Was er da an Spott über Joachim Meisner ausgiesst, ist schon jenseits des Guten Tones - und ich wundere mich, dass man in einem Buch so sehr geifern darf… Jedenfalls schreibt er sich ziemlich in Fahrt, was dann auch die Biblische Geschichte nach Genesis nicht verschont. Nach Zander hat JHWH den Götterhimmel aus Protest verlassen, seine Liebesbeziehung zu Astarte aufgekündigt - diese mutiert zum Heiligen Geist - und bleibt somit JHWH auf den Fersen. - Über soviel ‘Abstrusität’ konnte ich nur den Kopf schütteln… Mit Sören Kirkegaard als Schlusspunkt nimmt Zander ein letztes Mal den Zweihänder - und teilt nochmals tüchtig aus. Wie gesagt, ‘schade’, dass Zander sich wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt - die guten Gedanken gehen in seinem Getrampel ebenfalls kaputt - ich habe das Buch ausgelesen, ja, aber irgendwie fühle ich mich angeekelt und beschmutzt… Etwas, das mir bei einer Lektüre noch nie passiert ist…

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