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  • Produktbild: Der Exorzist - Die neue Fassung - Kinofassung + Extended Director's Cut [SE] [2 BRs]
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Der Exorzist - Die neue Fassung - Kinofassung + Extended Director's Cut [SE] [2 BRs]

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Beschreibung

Produktdetails

Medium

Blu-ray

Anzahl

2

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Warner Bros. (plaion Pictures)

Genre

Horror

Spieldauer

132 Minuten

Originaltitel

The Exorcist

Sprache

Deutsch, Englisch

Tonformat

Deutsch: DD 5.1, Französisch: DD 5.1, Italienisch: DD 5.1, Spanisch: DD 5.1, Ungarisch: DD 2.0, Portugiesisch: DD 2.0, Polnisch: DD 2.0, Russisch: DD EX 5.1, Englisch: DTS HD 6.1

Bildformat

16:9 (1,78:1), HD (1080p)

Besetzung

Linda Blair + weitere

Regisseur

William Friedkin

Komponiert von

William Friedkin

Erscheinungsdatum

22.10.2010

Produktionsjahr

1973

Verpackung

Softbox im Schuber

EAN

5051890017895

Beschreibung

Produktdetails

Medium

Blu-ray

Anzahl

2

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Warner Bros. (plaion Pictures)

Genre

Horror

Spieldauer

132 Minuten

Originaltitel

The Exorcist

Sprache

Deutsch, Englisch

Tonformat

Deutsch: DD 5.1, Französisch: DD 5.1, Italienisch: DD 5.1, Spanisch: DD 5.1, Ungarisch: DD 2.0, Portugiesisch: DD 2.0, Polnisch: DD 2.0, Russisch: DD EX 5.1, Englisch: DTS HD 6.1

Bildformat

16:9 (1,78:1), HD (1080p)

Besetzung

  • Linda Blair
  • Ellen Burstyn
  • Lee J. Cobb
  • Jack MacGowran
  • Jason Miller

Regisseur

William Friedkin

Komponiert von

William Friedkin

Erscheinungsdatum

22.10.2010

Produktionsjahr

1973

Verpackung

Softbox im Schuber

EAN

5051890017895

Herstelleradresse

Warner Bros. Entertainment
Humboldtstr. 62|22083|Hamburg|DE
whvkundenservice@wbd.com

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Man würde einem Klassiker wie…

André aus Deutschland am 15.10.2014

Bewertungsnummer: 2708121

Bewertet: BluRay (Blu-ray)

Man würde einem Klassiker wie "Der Exorzist" Unrecht tun, wenn man seinen Wert nur an der Qualität seiner Schockelemente messen würde. Denn gerade die sind nach heutigen Kriterien gemessen durchschaubar und geisterbahnhaft - wenn auch sensiblere Gemüter heute noch manche Bilder nicht mehr aus dem Kopf kriegen. Parallel zur Geschichte der Besessenheit des Mädchens Regan erzählen Autor Blatty und Regisseur Friedkin auch von zwei anderen verzweifelten Menschen: Pater Karras in einer Glaubenskrise und Regans Mutter Chris, die durch die allmähliche Veränderung ihrer Tochter den Boden unter den Füßen verliert. Ellen Burstyn spielt diese Chris mit all ihrer Intensität und Glaubwürdigkeit und hätte schon für diese Rolle den Oscar verdient, den sie dann im darauffolgenden Jahr in Scorsese´s "Alice lebt nicht mehr hier" erhielt. Unerhört effektvoll sind die abrupten Wechsel zwischen den lärmenden Teufelsszenen und der bedrückenden Stille in den Räumen des Hauses, in denen verlorene Menschen nicht mehr weiter wissen. Die Kamera gleitet da durch Interieurs eines ehemals wohnlichen Hauses,das in seinen fahlen Blautönen nur mehr Verlorenheit ausstrahlt. Es mögen diese handlungsarmen und stimmungsreichen Szenen sein, die manchem Zuschauer langatmig werden - und dennoch sind gerade sie es, die aus dem "Exorzist" mehr machen als einen simplen Horrorfilm: ein Kammerspiel der Krisen. Für alle Filmfreunde uneingeschränkt empfehlenswert ein Bonus-Track dieser DVD: Regisseur Friedkin kommentiert aus dem Off seinen Film, der in einer gekürzten, aber immerhin noch gut einstündigen Version im Original abläuft. Auch da bestätigt sich der Eindruck: neben den grellen Schockelementen vermittelt der Film Hilflosigkeit, Angst und Einsamkeit. Und das ist der wahre Horror. Zur Neuauflage wollte der Verleih des Films mit einer Neuvertonung zwei Dinge erreichen: 1. Den alten Stereo-Ton zu 5.1 Surround-Sound aufmotzen. 2. Eine Freiagbe ab 16 Jahren, statt der ursprünglichen ab 18 Jahren. Beides ist dem Verleih gelungen, aber um welchen Preis? Die neue Synchronfassung wurde sprachlich stark "entschärft" (d.h. die "Vulgärausdrücke" sind deutlich harmloser, als im Original) und die Stimmen ertönen zwar in Surround-Sound, klingen aber, wie eine beliebige Billig-Synchronisation, die Sprecher scheinen einem Laientheater zu entstammen. Die Atmosphäre des Originals und der Original-Synchro-Fassung geht komplett verloren. Es ist eine Schande. Und das nur, weil vor allem das DVD-Publikum heute angeblich nach "Surround-Sound" für seine fetten Tonanlagen verlangt. Das hat man nun davon. Also: lieber auf die Suche nach der deutschen Ur-Fassung begeben. Es lohnt sich!!

Man würde einem Klassiker wie…

André aus Deutschland am 15.10.2014
Bewertungsnummer: 2708121
Bewertet: BluRay (Blu-ray)

Man würde einem Klassiker wie "Der Exorzist" Unrecht tun, wenn man seinen Wert nur an der Qualität seiner Schockelemente messen würde. Denn gerade die sind nach heutigen Kriterien gemessen durchschaubar und geisterbahnhaft - wenn auch sensiblere Gemüter heute noch manche Bilder nicht mehr aus dem Kopf kriegen. Parallel zur Geschichte der Besessenheit des Mädchens Regan erzählen Autor Blatty und Regisseur Friedkin auch von zwei anderen verzweifelten Menschen: Pater Karras in einer Glaubenskrise und Regans Mutter Chris, die durch die allmähliche Veränderung ihrer Tochter den Boden unter den Füßen verliert. Ellen Burstyn spielt diese Chris mit all ihrer Intensität und Glaubwürdigkeit und hätte schon für diese Rolle den Oscar verdient, den sie dann im darauffolgenden Jahr in Scorsese´s "Alice lebt nicht mehr hier" erhielt. Unerhört effektvoll sind die abrupten Wechsel zwischen den lärmenden Teufelsszenen und der bedrückenden Stille in den Räumen des Hauses, in denen verlorene Menschen nicht mehr weiter wissen. Die Kamera gleitet da durch Interieurs eines ehemals wohnlichen Hauses,das in seinen fahlen Blautönen nur mehr Verlorenheit ausstrahlt. Es mögen diese handlungsarmen und stimmungsreichen Szenen sein, die manchem Zuschauer langatmig werden - und dennoch sind gerade sie es, die aus dem "Exorzist" mehr machen als einen simplen Horrorfilm: ein Kammerspiel der Krisen. Für alle Filmfreunde uneingeschränkt empfehlenswert ein Bonus-Track dieser DVD: Regisseur Friedkin kommentiert aus dem Off seinen Film, der in einer gekürzten, aber immerhin noch gut einstündigen Version im Original abläuft. Auch da bestätigt sich der Eindruck: neben den grellen Schockelementen vermittelt der Film Hilflosigkeit, Angst und Einsamkeit. Und das ist der wahre Horror. Zur Neuauflage wollte der Verleih des Films mit einer Neuvertonung zwei Dinge erreichen: 1. Den alten Stereo-Ton zu 5.1 Surround-Sound aufmotzen. 2. Eine Freiagbe ab 16 Jahren, statt der ursprünglichen ab 18 Jahren. Beides ist dem Verleih gelungen, aber um welchen Preis? Die neue Synchronfassung wurde sprachlich stark "entschärft" (d.h. die "Vulgärausdrücke" sind deutlich harmloser, als im Original) und die Stimmen ertönen zwar in Surround-Sound, klingen aber, wie eine beliebige Billig-Synchronisation, die Sprecher scheinen einem Laientheater zu entstammen. Die Atmosphäre des Originals und der Original-Synchro-Fassung geht komplett verloren. Es ist eine Schande. Und das nur, weil vor allem das DVD-Publikum heute angeblich nach "Surround-Sound" für seine fetten Tonanlagen verlangt. Das hat man nun davon. Also: lieber auf die Suche nach der deutschen Ur-Fassung begeben. Es lohnt sich!!

Die Wirklichkeit ist viel erschreckender

hedgey aus würzburg am 13.01.2021

Bewertungsnummer: 689836

Bewertet: BluRay (Blu-ray)

Ist man ein gläubiger Mensch, so kann einem dieses Horrortheater schon eine gehörige Angst einjagen. Der Leibhaftige lässt so richtig die Sau raus. Doch warum sollte man den Film so ernst sehen? Als Trip mit der Geisterbahn funktioniert er richtig gut und man kann sich voller Hingabe erschrecken lassen. Doch der Film kommt nicht ohne Pferdefuß daher. Nimmt man Bessesseheit für bare Münze, wie es die Kirche ja tut, so erscheint Friedkins Exorzist als oberflächlich erzähltes verharmlosendes Märchen im Vergleich mit der wahren Geschichte der Anneliese Michel aus Klingenberg. Sie mußte den an ihr verübten Exorzismus mit dem Leben bezahlen, weil man ihr ärztliche Hilfe vorenthielt und sie dabei verhungern ließ. Wer Anneliese Michels Geschichte noch nicht kennt, dem sei Hans-Christian Schmids Film REQUIEM ans Herz gelegt. Hier wird das Thema nicht sensationslüstern ausgebeutet und Menschen wie Anneliese Michel wird Ihre Würde zurückgegeben.

Die Wirklichkeit ist viel erschreckender

hedgey aus würzburg am 13.01.2021
Bewertungsnummer: 689836
Bewertet: BluRay (Blu-ray)

Ist man ein gläubiger Mensch, so kann einem dieses Horrortheater schon eine gehörige Angst einjagen. Der Leibhaftige lässt so richtig die Sau raus. Doch warum sollte man den Film so ernst sehen? Als Trip mit der Geisterbahn funktioniert er richtig gut und man kann sich voller Hingabe erschrecken lassen. Doch der Film kommt nicht ohne Pferdefuß daher. Nimmt man Bessesseheit für bare Münze, wie es die Kirche ja tut, so erscheint Friedkins Exorzist als oberflächlich erzähltes verharmlosendes Märchen im Vergleich mit der wahren Geschichte der Anneliese Michel aus Klingenberg. Sie mußte den an ihr verübten Exorzismus mit dem Leben bezahlen, weil man ihr ärztliche Hilfe vorenthielt und sie dabei verhungern ließ. Wer Anneliese Michels Geschichte noch nicht kennt, dem sei Hans-Christian Schmids Film REQUIEM ans Herz gelegt. Hier wird das Thema nicht sensationslüstern ausgebeutet und Menschen wie Anneliese Michel wird Ihre Würde zurückgegeben.

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