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Welt am Draht [2 DVDs]

3

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Beschreibung

Produktdetails

Medium

DVD

Anzahl

2

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Arthaus / Studiocanal (PLAION PICTURES)

Genre

Science Fiction

Spieldauer

204 Minuten

Sprache

Deutsch

Tonformat

Deutsch: DD Mono

Bildformat

4:3 (1,33:1)

Besetzung

Klaus Löwitsch + weitere

Regisseur

Rainer Werner Fassbinder

Komponiert von

Gottfried Hüngsberg

Erscheinungsdatum

18.02.2010

Produktionsjahr

1973

Verpackung

Digipack im Schuber

EAN

4006680053929

Beschreibung

Produktdetails

Medium

DVD

Anzahl

2

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Arthaus / Studiocanal (PLAION PICTURES)

Genre

Science Fiction

Spieldauer

204 Minuten

Sprache

Deutsch

Tonformat

Deutsch: DD Mono

Bildformat

4:3 (1,33:1)

Besetzung

  • Klaus Löwitsch
  • Günter Lamprecht
  • Gottfried John
  • Mascha Rabben
  • Adrian Hoven

Regisseur

Rainer Werner Fassbinder

Komponiert von

Gottfried Hüngsberg

Erscheinungsdatum

18.02.2010

Produktionsjahr

1973

Verpackung

Digipack im Schuber

EAN

4006680053929

Herstelleradresse

MFP Tonträger
Carl-Miele-Straße 22
33442 Herzebrock-Clarholz
DE

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  • Bewertung

    5/5

    27.02.2012

    DVD (DVD)

    Kultstatus

    Rainer Werner Fassbender ist bekannt für intellektuell anspruchsvolle Filme. Viele Jahre bevor überhaupt jemand von -Matrix- sprach, stellte er in -Welt am Draht- die Frage nach Realität und Fiktion. Anfang der siebziger Jahre wurde diese filmische Glanzleistung im Fernsehen gezeigt und im letzten Jahr endlich wieder entdeckt. Ein Fassbender auf höchstem Niveau mit Kultstatus.

  • Werner Kuhn

    aus Aachen

    5/5

    10.01.2011

    DVD (DVD)

    Welt am Draht, die "Matrix für Anspruchsvolle"

    Der nach einer Romanvorlage im typischen Fassbinder-Stil produzierte Film wurde meines Wissens nach nach der Erstausstrahlung 1973 nicht mehr im Fernsehen wiederholt. Zu Unrecht wie ich finde, nach meinem Geschmack hätte er sonst sicherlich schon einen Kultstatus. Alleine schon das brisante Thema, die Frage ob reale oder virtuelle Welt, verleiht dem ohnehin schon durch starke, überzeugende Schauspielerleistungen gedrehten Film eine ganz besondere Spannung. Mir scheint, daß gerade der Verzicht auf größere Actionszenen der Welt am Draht eine immense Handlungsdichte und Glaubwürdigkeit verleihen und dadurch den Zuschauer zu ernsteren Gedankenspielen animieren als dies beispielsweise bei dem genreverwandten Streifen Matrix der Fall wäre.

  • Callisto

    1/5

    12.06.2012

    DVD (DVD)

    Deutschland (?) in den 1970er…

    Deutschland (?) in den 1970er Jahren. Das "Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung (IKZ)" hat eine Computersimulation namens Simulacron-1 entwickelt, die eine künstliche Kleinstadt mit einigen Tausend Bewohnern simulieren. Die simulierten Identitätseinheiten sind autark und halten sich für echte Lebewesen. Nach dem mysteriösen Tod des Direktors Professor Henry Vollmer, der Andeutungen über eine ungeheure Entdeckung machte, wird Fred Stiller sein Nachfolger. Vollmer hatte einem Mitarbeiter namens Günther Lause einiges angedeutet, doch ehe Stiller dem nachgehen kann, verschwindet auch Lause spurlos. Zudem scheint Stiller der einzige zu sein, der sich noch an Lause erinnern kann, für alle anderen hat er nie existiert. Als wäre das nicht seltsam genug, beginnen in Simulacron seltsame Dinge vorzugehen. Simulationseinheiten wollen Selbstmord begehen, andere versuchen das System zu verlassen und in die wirkliche Welt zu gelangen. "Welt am Draht" ist die erste Verfilmung des Sci-Fi Romans Simulacron-3 von Daniel F. Galouye. Ich kannte bisher nur die Verfilmung von 1999, "The 13th Floor" und die fand ich extrem genial. Nun wollte ich mir mal die Originalverfilmung von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1973 ansehen. Rainer Werner Fassbinder gilt ja als einer der wichtigsten Vertreter des Deutschen Films der 1970er- und 1980er. Der Film gilt als Klassiker und wurde von den Kritikern der damaligen Zeit wegen seiner "Ästhetik und seinem Spiel mit der Realität", seiner "Qualität des Ensembles und der Kameraführung" gelobt. Wie enttäuscht war ich, als ich mir dieses hochgelobte Werk dann angetan habe. Vorsichtig ausgedrückt trifft das Werk wohl nicht mehr den heutigen Zeitgeist. Die Romanvorlage wurde als zweiteiliger Versehfilm umgesetzt mit einer Laufzeit von 204 Minuten, hat aber nicht wirklich mehr Handlung als "The 13th Floor", wodurch der Film EXTREM langatmig wirkt. Man führt viele, gekünstelte, teils Inhaltsfreie Gespräche, teils hochphilosophisches Gelaber. Herren am Tisch labern in diversen Konstellationen. Die Figuren sind allesamt unsympathisch und wirken stoned. Die Frauen sehen seltsam aus, ganz abgesehen von den krassen Frisuren der 70er und der damaligen Mode, sehen diese Frauen künstlich aus, wie leblose Puppen. Die Hinweise darüber, was wirklich vorgeht werden dermaßen mit dem Holzhammer präsentiert und immer wieder darauf hingewiesen, dass eigentlich nach der Hälfte der Laufzeit Alles klar ist. Die Kameraführung wirkt oft extrem gewollt, gekünstelt und fehl am Platz bis seltsam, als versuche man krampfhaft eine gewisse Ästhetik zu erzeugen, was leider so gar nicht funktioniert. Der zweite Teil ist zum Großteil komplett überflüssig und zieht die Handlung nur unnötig in die Länge und behandelt hauptsächlich das Philosophische Problem was real ist und was nicht. Ist unsere Umwelt real oder nicht? Ist Kaffee braun, weil er braun ist? Statt den Zuschauer selber Denken zu lassen, werden hier alle Fragen durchexerziert. In den 70er Jahren war man wohl nicht in der Lage die Implikationen der Geschichte selber zu erfassen, oder man hielt das Publikum für zu dumm es selber durchblicken zu können, was der Autor einem sagen will, daher wurde alles sehr detailliert durchgehechelt. Der Soundtrack ist das pure Grauen und wird zum Glück sehr sparsam eingesetzt, meist gibt es gar keine Hintergrundmusik und das ist gut so, denn meist laufen eher seltsame Volksmusikstücke und verhunzte Klassik. Fazit: Der Film mag damals ein neues, spannendes Thema behandelt haben. Heutzutage jedoch ist das Thema eher Allgemeinwissen und recht ausgelutscht. Die expliziten, erklärenden Dialoge wirken aus heutiger Sicht langatmig und ermüdend. Kurzum, trifft den heutigen Zeitgeist nicht mehr und ist für den modernen Konsumenten teils richtiggehend qualvoll anzusehen.

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  • - "Fassbinders ,Welt am Draht - Blick voraus ins Heute"
    - "Rainer Werner Fassbinder, 1977"
    - Fassbinders Kurzfilme "Das kleine Chaos" und "Der Stadtstreicher"
    - Fotogalerie
    - Filmhistorische Dokumente als PDF
    - Booklet mit einem Text des Filmwissenschaftlers Bernd Perplies