Produktbild: Wilhelm Tell

Wilhelm Tell Schauspiel

Aus der Reihe Suhrkamp BasisBibliothek
2

7,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

ISBN

978-3-518-18830-9

Verkaufsrang

2774

Auflage

12

Erscheinungsdatum

26.06.2002

Bundesländer

Baden-Württemberg + weitere

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

10. Klasse + weitere

Schulformen

Schulformübergreifend

Einband

Taschenbuch

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

17,7/11,6/1,5 cm

Gewicht

140 g

Sprache

Deutsch

Beschreibung

Produktdetails

ISBN

978-3-518-18830-9

Verkaufsrang

2774

Auflage

12

Erscheinungsdatum

26.06.2002

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

  • 10. Klasse
  • 11. Klasse
  • 12. Klasse
  • 13. Klasse

Schulformen

Schulformübergreifend

Einband

Taschenbuch

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

17,7/11,6/1,5 cm

Gewicht

140 g

Sprache

Deutsch

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

Dazu passende Produkte

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    21.01.2026

    Schulbuch (Taschenbuch)

    Ein Stück Schweizer Identität

    Friedrich Schillers Wilhelm Tell zu lesen, war für mich ein besonderes Erlebnis. Als Schweizerin begegnet man dieser „alten“ Nationaldichtung oft schon in der Schulzeit, doch mit etwas Abstand und Reife entfaltet das Drama eine neue Wirkung. Es fühlt sich an wie eine Rückkehr zu den Wurzeln – zu Geschichten, die unsere kulturelle Identität geprägt haben. Schiller erzählt die Befreiung der Eidgenossen nicht nur als historischen Stoff, sondern als zeitlose Erzählung über Mut, Freiheit und Zusammenhalt. Gerade diese Werte, die tief in der Schweizer Geschichte verankert sind, treten beim Lesen wieder klar hervor. Die Figuren handeln aus Überzeugung, nicht aus Pflicht; sie verteidigen ihre Gemeinschaft, weil ihnen Gerechtigkeit und Selbstbestimmung wichtiger sind als Bequemlichkeit oder Angst. Besonders eindrücklich ist, wie Schiller den Freiheitskampf nicht heroisiert, sondern menschlich zeigt. Tell selbst bleibt ein stiller, bodenständiger Held – jemand, der nicht Ruhm sucht, sondern seine Familie und sein Land schützen will. Diese Bescheidenheit macht ihn zu einer Figur, die bis heute berührt. Für mich war die Lektüre ein Moment, in dem man spürt, wie Literatur die Verbindung zu den eigenen Werten stärken kann. Wilhelm Tell ist nicht nur ein Klassiker, sondern ein Stück kulturelles Gedächtnis, das auch heute noch viel zu sagen hat - und man sich zwischendurch wieder in Erinnerung rufen darf.

  • Bewertung

    4/5

    19.06.2021

    Schulbuch (Taschenbuch)

    Gründungsmythos der Schweiz

    Mit Friedrich von Schillers ‘Wilhelm Tell’ wird der Freiheitskampf der Schweizer gegen die Herrschaft der Habsburger dargestellt. Als klassisches Theater wurde das Volksstück 1804 erstmals aufgeführt. Von seinem Freund Goethe inspiriert, nahm Schiller die Tellsage auf und schrieb diese in Blankvers für die Bühne des Weimarer Hoftheaters. Es geht um Knechtschaft und Freiheit eines Volkes, das sich zusammenrauft und sich von fremden Vögten befreien will. Ein auch zu heutiger Zeit immer noch sehr aktuelles Thema. Wilhelm Tell tritt als eher bescheidener, stiller Held in Erscheinung, seine Person ist aber nicht unumstritten. Sein Menschenbild ist geprägt von Pflicht und Neigung. Als Rechtfertigung für seinen Tyrannenmord an Gessler, schiebt er moralische Gründe vor. Dieser habe ihn zur Notwehr getrieben, weil er ihn auf den Kopf seines Sohnes zielen liess. Handelt Tell jedoch nicht auch im Namen der Freiheit und ist ein Mord nicht immer ein Mord, egal aus welchen Gründen? Als Spiegelfigur betritt Johannes Parricida, Neffe von König Albrecht I. am Schluss des Stücks die Bühne. Auch er hat einen Mord begangen, jedoch aus Habsucht und Rache. Man kann den Text zudem als eine Auseinandersetzung mit der französischen Revolution verstehen. Über das Widerstandsrecht eines Volkes gegen Tyrannei und die Frage, wann gilt eine Herrschaft überhaupt als tyrannisch, darüber kann diskutiert werden, insofern eine durchaus lohnenswerte Schullektüre. Wenn man sich auf diese Versform einmal eingelassen hat, ist sie sehr angenehm und leicht zu lesen. Für die dynamische Dramatik und die gesprochene Sprache eignen sich die jambischen Sätze besonders gut. Mir haben auch die gewaltigen Naturbeschreibungen sehr gut gefallen. Insgesamt immer noch lesenswert, wenn man sich für Mythen der Geschichte interessiert und Zusammenhänge, die bis in die heutige Zeit wirken.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Wilhelm Tell