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Die Judenbuche Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westphalen

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Beschreibung

Produktdetails

ISBN

978-3-518-18814-9

Auflage

8

Erscheinungsdatum

26.10.1999

Bundesländer

Baden-Württemberg + weitere

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

11. Klasse + weitere

Schulformen

Gesamtschule + weitere

Einband

Taschenbuch

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

17,9/11,5/1 cm

Gewicht

101 g

Sprache

Deutsch

Beschreibung

Rezension

»Der vorliegende Band entspricht den Anforderungen, die man an einen ›Arbeitstext für Schule und Studium‹ stellt, vorbildlich. Christian Begemanns hervorragender Forschungsüberblick und sein ebenso hochaktueller wie voraussetzungsreicher Blick auf die Erzählung dürften allerdings wohl erst im universitären Rahmen angemessen gewürdigt werden.«

Produktdetails

ISBN

978-3-518-18814-9

Auflage

8

Erscheinungsdatum

26.10.1999

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

  • 11. Klasse
  • 12. Klasse
  • 13. Klasse

Schulformen

  • Gesamtschule
  • Gymnasium

Einband

Taschenbuch

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

17,9/11,5/1 cm

Gewicht

101 g

Sprache

Deutsch

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Sittengemälde und Kriminalroman in einem

Bewertung am 14.03.2026

Bewertungsnummer: 3076458

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Kurzkommentar: Diese Novelle ist nicht ganz einfach zu lesen aber lohnenswert, idealerweise in der Suhrkamp Basisbibliothek mit wertvollen Zusatzinformationen zum Text. Die Konstruktion der Geschichte ist klug aufgebaut, zum miträtseln und in schöner, rhythmischer Sprache. Die Szenerie ist unheimlich, naturnah und mystisch. Es geht um einen Kriminalfall, der auf wahren Begebenheiten beruht und in einem Dorf in Westfalen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts spielt.

Sittengemälde und Kriminalroman in einem

Bewertung am 14.03.2026
Bewertungsnummer: 3076458
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Kurzkommentar: Diese Novelle ist nicht ganz einfach zu lesen aber lohnenswert, idealerweise in der Suhrkamp Basisbibliothek mit wertvollen Zusatzinformationen zum Text. Die Konstruktion der Geschichte ist klug aufgebaut, zum miträtseln und in schöner, rhythmischer Sprache. Die Szenerie ist unheimlich, naturnah und mystisch. Es geht um einen Kriminalfall, der auf wahren Begebenheiten beruht und in einem Dorf in Westfalen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts spielt.

Es geht um Friedrich Mergel,…

sommerlese am 20.04.2016

Bewertungsnummer: 2721587

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Es geht um Friedrich Mergel, der durch ein schwieriges Elternhaus, einen trinkenden Vater und die intolerante Dorfgemeinschaft zu einem unsicheren Außenseiter wurde, schliesslich sogar zu einem Mörder. Wie hier psychologische und soziale Aspekte inhaltlich miteinander verknüpft werden, ist für die damalige Zeit außergewöhnlich. Die Autorin thematisiert in diesem Stück die Problematik von Schuld und Sühne. Der überraschende Schluss ist im kriminalistischen Sinne spannend und gibt der Geschichte einen runden Abschluss. Was früher als "Sittengemälde aus dem gebirgichten Westphalen" beschrieben wurde, entpuppt sich als kriminalistische Erzählung. Heute würde man dieses Stück wohl eher Psychogram oder Sozialstudie nennen, denn Droste-Hülshoff zeigt in der Judenbuche auf kritische Art und Weise wie sich ein Mensch unter den herrschenden Einflüssen von Erziehung und Gesellschaft entwickeln kann. Die Lektüre dieses Klassikers ist häufig Schulthema und trotz der veraltet klingenden Sprache eine interessante Erfahrung. Hier wird realistisch geschildert, wie das gesellschaftliche Bild der Menschen damals aussah, wie sie lebten, arbeiteten und welche Werte sie vertraten. Die Armut, die Klassenunterschiede und das Rollenbild von Mann und Frau wird gut erkennbar. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, von denen Annette schon in ihrer Kindheit gehört hatte und diese dann in einer heimatlichen Geschichte verarbeitet hat. Auch für die heutige Zeit eine interessante Lektüre, die durch die sprachliche Ausdrucksfähigkeit der Autorin ein klassisches Stück Zeitgeschichte des 18. Jahrhunderts zeigt. Auch für die heutige Zeit eine interessante Lektüre, die durch die sprachliche Ausdrucksfähigkeit der Autorin ein klassisches Stück Zeitgeschichte des 18. Jahrhunderts zeigt.

Es geht um Friedrich Mergel,…

sommerlese am 20.04.2016
Bewertungsnummer: 2721587
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Es geht um Friedrich Mergel, der durch ein schwieriges Elternhaus, einen trinkenden Vater und die intolerante Dorfgemeinschaft zu einem unsicheren Außenseiter wurde, schliesslich sogar zu einem Mörder. Wie hier psychologische und soziale Aspekte inhaltlich miteinander verknüpft werden, ist für die damalige Zeit außergewöhnlich. Die Autorin thematisiert in diesem Stück die Problematik von Schuld und Sühne. Der überraschende Schluss ist im kriminalistischen Sinne spannend und gibt der Geschichte einen runden Abschluss. Was früher als "Sittengemälde aus dem gebirgichten Westphalen" beschrieben wurde, entpuppt sich als kriminalistische Erzählung. Heute würde man dieses Stück wohl eher Psychogram oder Sozialstudie nennen, denn Droste-Hülshoff zeigt in der Judenbuche auf kritische Art und Weise wie sich ein Mensch unter den herrschenden Einflüssen von Erziehung und Gesellschaft entwickeln kann. Die Lektüre dieses Klassikers ist häufig Schulthema und trotz der veraltet klingenden Sprache eine interessante Erfahrung. Hier wird realistisch geschildert, wie das gesellschaftliche Bild der Menschen damals aussah, wie sie lebten, arbeiteten und welche Werte sie vertraten. Die Armut, die Klassenunterschiede und das Rollenbild von Mann und Frau wird gut erkennbar. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, von denen Annette schon in ihrer Kindheit gehört hatte und diese dann in einer heimatlichen Geschichte verarbeitet hat. Auch für die heutige Zeit eine interessante Lektüre, die durch die sprachliche Ausdrucksfähigkeit der Autorin ein klassisches Stück Zeitgeschichte des 18. Jahrhunderts zeigt. Auch für die heutige Zeit eine interessante Lektüre, die durch die sprachliche Ausdrucksfähigkeit der Autorin ein klassisches Stück Zeitgeschichte des 18. Jahrhunderts zeigt.

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Die Judenbuche

von Annette von Droste-Hülshoff

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