Andorra
Suhrkamp BasisBibliothek Band 8

Andorra

Stück in zwölf Bildern

Schulbuch (Taschenbuch)

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Beschreibung


Die Kernzelle von Andorra findet sich in Max Frischs Tagebuch als Eintragung des Jahres 1946. Andorra ist der Name für ein Modell: Es zeigt den Prozess einer Bewusstseinsveränderung, abgehandelt an der Figur des jungen Andri, den die Umwelt so lange zum Anderssein zwingt, bis er es als sein Schicksal annimmt. Dieses Schicksal heißt in Max Frischs Stück »Judsein«. Das Schauspiel erschien als Buchausgabe zuerst 1961.

Diese Ausgabe der »Suhrkamp BasisBibliothek – Arbeitstexte für Schule und Studium« bietet nicht nur Max Frischs Stück Andorra, seine »Anmerkungen zu Andorra«, die »Notizen von den Proben« sowie seine Prosaskizze »Der andorranische Jude«, sondern auch einen Kommentar, der alle für das Verständnis des Werks erforderlichen Informationen enthält: eine Zeittafel, die Entstehungs- und Textgeschichte, einen Überblick über die Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte, eine Analyse der unterschiedlichen Deutungsansätze, Literaturhinweise sowie Wort- und Sacherläuterungen. Die Schreibweise des Kommentars entspricht den neuen Rechtschreibregeln.

"Nicht nur als Theaterstück, sondern auch als aufrüttelnde Lektüre allen LeserInnen ab 15 Jahren sehr empfohlen."
Marcel Lorenz, evangelisches Portal e.V.

Details

ISBN

978-3-518-18808-8

Verkaufsrang

488

Auflage

26.Auflage 2021

Erscheinungsdatum

22.03.1999

Unterrichtsfächer

Deutsch

Einband

Taschenbuch

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-518-18808-8

Verkaufsrang

488

Auflage

26.Auflage 2021

Erscheinungsdatum

22.03.1999

Unterrichtsfächer

Deutsch

Einband

Taschenbuch

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

17,7/11,5/1,5 cm

Gewicht

118 g

Sprache

Deutsch

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Mein erster Klassiker und mal was komplett anderes!

Bewertung aus Bad Lippspringe am 16.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Inhalt: (WICHTIG: SPOILER!!!) Dieses Drama handelt von Andri, der in einer kleinen Stadt namens „Andorra“ lebt. Andri ist ein totaler Außenseiter. Als einziger Jude wird er diskriminiert und ausgeschlossen. Nach außen hin tun alle Andorraner unschuldig, doch schaut man näher hin, ist dies nicht der Fall. Andri hat eine ihn liebende Pflegefamilie und ist mit seiner Pflegeschwester Barblin glücklich, aber noch heimlich verlobt. Er macht außerdem eine Lehre als Tischler, wo er ganz gut verdient. Der Tischler versetzt ihn dann aber in den Verkaufsbereich des Geschäftes, mit dem Argument: das Handwerk läge einem Juden einfach nicht. Das macht Andri unglücklich. Und ab dem Zeitpunkt scheint es auch nicht mehr besser für Andri zu werden. Erst geht die Bekanntgabe seiner Verlobung mit Barblin schief und sein Pflegevater erlaubt es nicht. Und dann erwischt er einen Soldaten mit offener Hose in Barblins Zimmer. Er versteht das ganz falsch...aber seine Welt bricht für ihn zusammen und dann wird er auch noch für den Mord an einer fremden Senora angeklagt... Kann Andri noch gerettet werden? Meine Meinung: Ich fand diese Lektüre sehr interessant. Es war mal was komplett anderes, als das was ich sonst so lese, und das hat mir gefallen. Die Lektüre ist als Theaterstück geschrieben und hat somit fast nur Dialoge, abgesehen von den Regieanweisungen zwischen den Dialogen. Man hat aber trotzdem alles super verstehen können und ich fand dass die Dialoge insgesamt sehr positiv ausgeprägt und informativ waren. Die Handlung hat einen stetigen Anstieg zum Höhepunkt gemacht, dieser wurde kurz nach der Hälfte ungefähr erreicht, dann nimmt sie eine drastische Wendung bzw Überstürzung der Ereignisse. Es gab viele Charaktere, die nur nach ihrem Beruf benannt wurden, wie zum Beispiel: der Lehrer. Er wird einfach „Lehrer“ genannt. Das gleiche mit dem Wirt. Oder dem Doktor. Doch trotz dieser recht unpersöhnlichen Ansprache fand ich jeden Charakter individuell ausgeprägt und konnte ihn gut kennenlernen. Vor allem in der heutigen Zeit, wo Diskriminierung und Rassismus ja leider doch noch ein Thema ist, empfehle ich die Lektüre auf jeden Fall weiter. Sternenbewertung liegt bei 4 von 5 Sternen.

Mein erster Klassiker und mal was komplett anderes!

Bewertung aus Bad Lippspringe am 16.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Inhalt: (WICHTIG: SPOILER!!!) Dieses Drama handelt von Andri, der in einer kleinen Stadt namens „Andorra“ lebt. Andri ist ein totaler Außenseiter. Als einziger Jude wird er diskriminiert und ausgeschlossen. Nach außen hin tun alle Andorraner unschuldig, doch schaut man näher hin, ist dies nicht der Fall. Andri hat eine ihn liebende Pflegefamilie und ist mit seiner Pflegeschwester Barblin glücklich, aber noch heimlich verlobt. Er macht außerdem eine Lehre als Tischler, wo er ganz gut verdient. Der Tischler versetzt ihn dann aber in den Verkaufsbereich des Geschäftes, mit dem Argument: das Handwerk läge einem Juden einfach nicht. Das macht Andri unglücklich. Und ab dem Zeitpunkt scheint es auch nicht mehr besser für Andri zu werden. Erst geht die Bekanntgabe seiner Verlobung mit Barblin schief und sein Pflegevater erlaubt es nicht. Und dann erwischt er einen Soldaten mit offener Hose in Barblins Zimmer. Er versteht das ganz falsch...aber seine Welt bricht für ihn zusammen und dann wird er auch noch für den Mord an einer fremden Senora angeklagt... Kann Andri noch gerettet werden? Meine Meinung: Ich fand diese Lektüre sehr interessant. Es war mal was komplett anderes, als das was ich sonst so lese, und das hat mir gefallen. Die Lektüre ist als Theaterstück geschrieben und hat somit fast nur Dialoge, abgesehen von den Regieanweisungen zwischen den Dialogen. Man hat aber trotzdem alles super verstehen können und ich fand dass die Dialoge insgesamt sehr positiv ausgeprägt und informativ waren. Die Handlung hat einen stetigen Anstieg zum Höhepunkt gemacht, dieser wurde kurz nach der Hälfte ungefähr erreicht, dann nimmt sie eine drastische Wendung bzw Überstürzung der Ereignisse. Es gab viele Charaktere, die nur nach ihrem Beruf benannt wurden, wie zum Beispiel: der Lehrer. Er wird einfach „Lehrer“ genannt. Das gleiche mit dem Wirt. Oder dem Doktor. Doch trotz dieser recht unpersöhnlichen Ansprache fand ich jeden Charakter individuell ausgeprägt und konnte ihn gut kennenlernen. Vor allem in der heutigen Zeit, wo Diskriminierung und Rassismus ja leider doch noch ein Thema ist, empfehle ich die Lektüre auf jeden Fall weiter. Sternenbewertung liegt bei 4 von 5 Sternen.

Andorra

Kerstin Hirth aus Coesfeld am 16.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Die Lebenslüge des Lehrers Can, mit der er sich und seine Familie zerstört, steht im Mittelpunkt von Frischs Drama „Andorra". Um seine Beziehung zu einer Ausländerin und das aus dieser Beziehung entstandene Kind namens Andri geheim zu halten, gibt er Andri als ein Waisenkind aus, das er vor den „Schwarzen" zur Zeit der Judenmorde gerettet hat, und somit in Andorra zu einem Held wurde. Doch als Andri sich in seine Halbschwester Barblin verliebt und auf Grund von Vorurteilen von den Andorranern benachteiligt wird, gerät Cans heile Welt ins Wanken. "Andorra" ist Geschichte über Vorurteile und Verdrängungsmechanismen. Ein Text der immer noch aktuell ist.

Andorra

Kerstin Hirth aus Coesfeld am 16.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Die Lebenslüge des Lehrers Can, mit der er sich und seine Familie zerstört, steht im Mittelpunkt von Frischs Drama „Andorra". Um seine Beziehung zu einer Ausländerin und das aus dieser Beziehung entstandene Kind namens Andri geheim zu halten, gibt er Andri als ein Waisenkind aus, das er vor den „Schwarzen" zur Zeit der Judenmorde gerettet hat, und somit in Andorra zu einem Held wurde. Doch als Andri sich in seine Halbschwester Barblin verliebt und auf Grund von Vorurteilen von den Andorranern benachteiligt wird, gerät Cans heile Welt ins Wanken. "Andorra" ist Geschichte über Vorurteile und Verdrängungsmechanismen. Ein Text der immer noch aktuell ist.

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