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Julia Buchhandlung: Thalia Wien – Mariahilfer Straße
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Meine letzte Rezension Das Orangenmädchen von Jostein Gaarder
Das Buch erzählt von einer fast märchenhaften Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die sich ein gemeinsames Leben aufbauen wollen. Gaarders typisch philosophische Art des Schreibens stellt dabei wiederholt fest, dass die Liebe und das Leben keinen Regeln und keiner klaren Richtung folgen. Alles ist ein Glücksspiel: Zufall, Intention und Schicksal greifen ineinander und begründen die Willkür der Realität. Die komplexen Gedanken und Gefühle einer Beziehung werden, stets in Relation zum Leben mit all seinen Möglichkeiten aber auch Grenzen, hinterfragt. Glück und Begeisterung zählen gleichermaßen wie Unsicherheit und Trauer - jeder Gedanke und jedes Gefühl hat eine Daseinsberechtigung, die es zu verstehen gilt. Romantisch, verträumt und melancholisch zugleich zeigt die Geschichte den zu gehenden (Um-)Weg um zueinander zu finden. Eine philosophische, ungekünstelte Liebeserklärung an die kleinen Dinge im Leben, an die Zufälle und unerwarteten Glücksgriffe, die einen oft an ein Ziel bringen, das man zuvor vielleicht gar nicht vor Augen hatte. Dabei bleibt man als Leser genauso gefordert über sich selbst, die Liebe und das eigene Leben zu reflektieren, wie die Figuren auch.
ab 13,00 €
Produktbild Das Orangenmädchen
5/5
  • Julia
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Das Orangenmädchen

Das Buch erzählt von einer fast märchenhaften Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die sich ein gemeinsames Leben aufbauen wollen. Gaarders typisch philosophische Art des Schreibens stellt dabei wiederholt fest, dass die Liebe und das Leben keinen Regeln und keiner klaren Richtung folgen. Alles ist ein Glücksspiel: Zufall, Intention und Schicksal greifen ineinander und begründen die Willkür der Realität. Die komplexen Gedanken und Gefühle einer Beziehung werden, stets in Relation zum Leben mit all seinen Möglichkeiten aber auch Grenzen, hinterfragt. Glück und Begeisterung zählen gleichermaßen wie Unsicherheit und Trauer - jeder Gedanke und jedes Gefühl hat eine Daseinsberechtigung, die es zu verstehen gilt. Romantisch, verträumt und melancholisch zugleich zeigt die Geschichte den zu gehenden (Um-)Weg um zueinander zu finden. Eine philosophische, ungekünstelte Liebeserklärung an die kleinen Dinge im Leben, an die Zufälle und unerwarteten Glücksgriffe, die einen oft an ein Ziel bringen, das man zuvor vielleicht gar nicht vor Augen hatte. Dabei bleibt man als Leser genauso gefordert über sich selbst, die Liebe und das eigene Leben zu reflektieren, wie die Figuren auch.

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