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M. Mittermayr Buchhandlung: Thalia Linz – Landstraße
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Meine letzte Rezension Gott? Ein Streitgespräch von Johannes Hartl
Zuallererst: Der Text ist nicht zu Tode redigiert - es gibt nur ganz wenige gekennzeichnete Erläuterungen aus dem Lektorat, manche Zitate fallen unvollständig oder nur sinngemäß, manches wird nicht gänzlich ausdiskutiert - und dadurch bleibt die Atmosphäre des Gesprächs für die LeserInnen spürbar (anders als bei dem "Gespräch über Kant" zwischen Kehlmann und Boehm, "Der bestirnte Himmel über mir", dessen glattgeschliffene verschachtelte Satzkonstruktionen sich zum Teil nur nach mehrmaligem Durchlesen erschließen). Anfangs eher ein moderierter höflicher Austausch von Ansichten und Gegenargumenten, wird das Gespräch im weiteren Verlauf zwar nicht zum Streit, die jeweiligen Positionen werden aber deutlich vehementer und mit spürbarer persönlicher Betroffenheit vorgetragen und zurückgewiesen. Als LeserIn ist man gelegentlich fast versucht, hineinzurufen "Ja, aber...!". Ein Thema, das unbedingt weitere Beachtung und Behandlung verdient hätte, sind jene modernen Bewegungen, denen auch ohne Gott in Ihrem Absolutheitsanspruch und missionarischen Eifer etwas Quasi-religiöses anhaftet.
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Produktbild Gott? Ein Streitgespräch
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Gott? Ein Streitgespräch

Zuallererst: Der Text ist nicht zu Tode redigiert - es gibt nur ganz wenige gekennzeichnete Erläuterungen aus dem Lektorat, manche Zitate fallen unvollständig oder nur sinngemäß, manches wird nicht gänzlich ausdiskutiert - und dadurch bleibt die Atmosphäre des Gesprächs für die LeserInnen spürbar (anders als bei dem "Gespräch über Kant" zwischen Kehlmann und Boehm, "Der bestirnte Himmel über mir", dessen glattgeschliffene verschachtelte Satzkonstruktionen sich zum Teil nur nach mehrmaligem Durchlesen erschließen). Anfangs eher ein moderierter höflicher Austausch von Ansichten und Gegenargumenten, wird das Gespräch im weiteren Verlauf zwar nicht zum Streit, die jeweiligen Positionen werden aber deutlich vehementer und mit spürbarer persönlicher Betroffenheit vorgetragen und zurückgewiesen. Als LeserIn ist man gelegentlich fast versucht, hineinzurufen "Ja, aber...!". Ein Thema, das unbedingt weitere Beachtung und Behandlung verdient hätte, sind jene modernen Bewegungen, denen auch ohne Gott in Ihrem Absolutheitsanspruch und missionarischen Eifer etwas Quasi-religiöses anhaftet.

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