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Meine letzte Rezension Total Strangers von Ulrich Merkl
Der Autor Ulrich Merkl, eigentlich Kunsthistoriker, ist selbst von Asperger-Autismus betroffen. Durch seinen besonders sensiblen und aufmerksamen Blick entfalten seine 23 Film- und Roman-Analysen dadurch ganz besondere Wahrhaftigkeit. Insbesondere, wenn der Autor unglaubliche Verhaltensmuster mancher Regisseure, Drehbuch- oder Romanautoren mit den fiktiven Filmhelden und Roman-Protagonisten in Verbindung bringt, offenbart sich, dass selbst hinter den klischeebeladensten Kunstfiguren fast immer real-existierende Vorbilder stehen. Zum einen sind die ihnen zugrunde liegenden Rechercheergebnisse akribisch mittels Fußnoten dokumentiert - über 50 Seiten umfassen am Ende des Buches Listen, Statistiken, Anmerkungen zu den Quellentexten und die konsultierte Literatur. Zum anderen sind diese Film(serien)- und Roman-Porträts sehr spannend und äußerst amüsant zu lesen, was wohl am souveränen Schreibstil und am subtilen Humor des Autors liegt. Merkl spannt dabei chronologisch den Bogen von 1844: Hans Christian Andersens Schneekönigin über Conan Doyles Sherlock Holmes, Camus' Der Fremde, usw. über die Monsieur Hulot-Filme Jacques Tatis und Jeunets Fabelhafter Welt der Amélie, usw. über TV-Serien, wie Mr. Bean, Monk, usw. bis 2024: Marcos Carnevales Goyo. Der Kunsthistoriker Dr. Merkl hat damit ein kluges und feinsinniges Buch zum besseren Verständnis vieler Schlüsselwerke der Populärkultur der letzten 180 Jahre geschaffen - und ich persönlich durfte mein Selbstverständnis zu Diversität, Inklusion und Toleranz nach der Lektüre deutlich nachjustieren. Was kann man von einem Buch mehr erhoffen.
ab 26,50 €
Produktbild Total Strangers
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Total Strangers

Der Autor Ulrich Merkl, eigentlich Kunsthistoriker, ist selbst von Asperger-Autismus betroffen. Durch seinen besonders sensiblen und aufmerksamen Blick entfalten seine 23 Film- und Roman-Analysen dadurch ganz besondere Wahrhaftigkeit. Insbesondere, wenn der Autor unglaubliche Verhaltensmuster mancher Regisseure, Drehbuch- oder Romanautoren mit den fiktiven Filmhelden und Roman-Protagonisten in Verbindung bringt, offenbart sich, dass selbst hinter den klischeebeladensten Kunstfiguren fast immer real-existierende Vorbilder stehen. Zum einen sind die ihnen zugrunde liegenden Rechercheergebnisse akribisch mittels Fußnoten dokumentiert - über 50 Seiten umfassen am Ende des Buches Listen, Statistiken, Anmerkungen zu den Quellentexten und die konsultierte Literatur. Zum anderen sind diese Film(serien)- und Roman-Porträts sehr spannend und äußerst amüsant zu lesen, was wohl am souveränen Schreibstil und am subtilen Humor des Autors liegt. Merkl spannt dabei chronologisch den Bogen von 1844: Hans Christian Andersens Schneekönigin über Conan Doyles Sherlock Holmes, Camus' Der Fremde, usw. über die Monsieur Hulot-Filme Jacques Tatis und Jeunets Fabelhafter Welt der Amélie, usw. über TV-Serien, wie Mr. Bean, Monk, usw. bis 2024: Marcos Carnevales Goyo. Der Kunsthistoriker Dr. Merkl hat damit ein kluges und feinsinniges Buch zum besseren Verständnis vieler Schlüsselwerke der Populärkultur der letzten 180 Jahre geschaffen - und ich persönlich durfte mein Selbstverständnis zu Diversität, Inklusion und Toleranz nach der Lektüre deutlich nachjustieren. Was kann man von einem Buch mehr erhoffen.

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