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William Kentridge

William Kentridge, geboren 1955 in Johannesburg, zählt zu den be deutendsten zeitgenössischen Künstlern Südafrikas. Er arbeitet mit und zwischen den Medien Malerei, Schriftstellerei, Film, Performance und Musik sowie mit kollaborativen Formaten, um eine Kunst zu erschaffen, die sich auf Politik, Wissenschaft, Literatur und Geschichte bezieht und zugleich Raum für Widersprüche
und Ungewissheit lässt. Kentridges Arbeit ist seit den 1990er Jahren weltweit in Museen, Galerien, Theatern und Opernhäusern ausgestellt worden und befindet sich darüber hinaus im Besitz vieler bedeutender Museen. Er hält die Ehrendokorwürde mehrerer Universitäten, darunter Yale und der University of London. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Kyoto Preis (2010),
dem Prinzessin-von- Asturien-Preis (2017) und dem Praemium Imperiale (2019). Bei Steidl erschienen von ihm
Domestic Scenes (2022), Prints and Posters, Catalogue Raisonné Vol. 1 (2022) und Carlton Centre Games Acarde (2025).

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In Verteidigung der weniger guten Idee Produktbild: In Verteidigung der weniger guten Idee

In Verteidigung der weniger guten Idee

Ideen, die im Laufe des künstle­rischen Herstel­lungs­prozesses auftreten, bezeichnet William Kentridge als »weniger gute Ideen«. Das Atelier bietet ihnen einen sicheren Ort, an dem – wie auch in der Psychoanalyse – nichts als zu unwichtig, belanglos oder dumm erscheint: Das Atelier wird, wie die psychoanalytischen Prozesse der Übertragung, nach einem Ausdruck von Sigmund Freud zum »Tummelplatz«. Ausgehend von der assoziativen Arbeitsweise, die Kunst und Psychoanalyse miteinander teilen, führt Kentridge vor, wie Bedeutung konstruiert wird und zeigt auf: Wir können nicht widerstehen, der Welt Sinn abzugewinnen.
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Buch (Taschenbuch)

12,00€

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