Willem Engelken kam am 01. Oktober 1938 zur Welt und wuchs auf einem Bauernhof in einem kleinen ostfriesischen Dorf auf. Seine Eltern lehrten ihn Hochdeutsch, mit den Knechten und Mägden war Platt die Umgangssprache. Engelken studierte Pädagogik. Er unterrichtete als Lehrer und Konrektor an verschiedenen Schulen in Ostfriesland.
Als Glück empfand er es, mit zwei Sprachen aufgewachsen zu sein. Wo immer es sich anbot, gab er auch seine zweite Muttersprache an die nächsten Generationen weiter. Platt hatte zu allen Zeiten und hat auch heute noch einen besonderen Platz in Engelkens Leben: Jahrelang stand er als Schauspieler auf verschiedenen Bühnen. Regelmäßig schreibt er plattdeutsche Kurzgeschichten in der Tageszeitung „Anzeiger für Harlingerland“, und das schon seit über dreißig Jahren.
32 Kurzgeschichten – einige zum Schmunzeln, andere zum Nachdenken - auf Platt. Für alle. Auch für Hochdeutsch Sprechende? Ja! Denn jeder amüsanten Kurzgeschichte aus Norddeutschland hat der Autor Willem Engelken am Schluss platt–deutsche Vokabeln hinzugefügt. So können alle, die die Sprache Platt mögen, sich an den Schmunzelhappen erfreuen. |
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