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Werner Schwarz

Werner Schwarz wuchs mit sechs Geschwistern bei seiner Mutter in West-Berlin auf. Mit dem Entzug des Sorgerechts ihrer Mutter durch das Jugendamt Berlin wurden Werner Schwarz und seine 6 Geschwister am 1. Februar 1965 der elterlichen Erziehung entzogen. Die Kinder wurden mit den Jahren getrennt und verloren sich aus den Augen. Werner Schwarz wuchs dabei in sieben Kinderheimen in drei Bundesländern auf und besuchte in dieser Zeit sechs verschiedene Schulen. Erst im hohen Erwachsenenalter fand sich ein Teil der Kinder wieder, fanden aber nie wieder zueinander. Aus der Zeit in den Heimen und dessen Folgen in späteren Jahren berichtet Schwarz in seinen Büchern von Gewaltexzessen, sexuellem Missbrauch, Prügelstrafen, Züchtigungen, Vernachlässigungen in der Erziehung, der Ernährung und schulischen Bildung, Drogen, Alkohol und Spielsucht, Prostitution, Beschaffungskriminalität, Gefängnisstrafen, Suizid, Mord und anderen Tragödien. Schwarz begann im Alter von 16 Jahren eine Lehre als Binnenschiffer in der Rheinschifffahrt und seinen Nebenwasserstraßen. Er wurde danach Matrose, Steuermann und Kapitän. 1983/84 wurde er als Marinesoldat der deutschen Bundesmarine (Turbinengast) auf der Fregatte Braunschweig, kehrte zurück in die Binnenschifffahrt und blieb bis 2021 auf diversen Fracht- und Tankschiffen auf den europäischen Binnengewässern tätig. Diese Erlebnisse wurden in Schlechtwetterzonen Band I und II dokumentiert.
2021 wurde Schwarz EU-frühverrentet. Er lebt in Berlin.

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Briefe schreiben im Wandel der Zeiten und andere Postgeschichten Produktbild: Briefe schreiben im Wandel der Zeiten und andere Postgeschichten

Briefe schreiben im Wandel der Zeiten und andere Postgeschichten

Die Geschichte des Briefes ist beinahe so lang wie die Geschichte der menschlichen Zivilisation. Kommunikation war und ist ein menschliches Grundbedürfnis. Doch hat sich deren Form in den letzten Jahren rasant verändert.Die Autoren dieses Buches "Briefe schreiben im Wandel der Zeiten und andere Postgeschichten", Björn Seidel-Dreffke und Werner Schwarz, widmen sich auf unterschiedliche Weise den verschiedenen Epochen brieflichen Austauschs, so dass sich zwei Teile des Buches ergeben. Im Teil 1 widmet sich Seidel-Dreffke Aspekten der Geschichte der Briefkultur - u. a. religiösen Sendschreiben, Facetten der deutschen Briefkultur vom 11. bis zum 18. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert schwerpunktmäßig dem Briefwechsel Richard Wagners mit seiner ersten Frau Minna, seiner Muse Mathilde Wesendonck und seiner zweiten Frau Cosima. Den Abschluss des Teils bilden wichtige Aspekte der Korrespondenzen des Untergangspropheten Oswald Spengler.Im Teil 2 beschreibt Werner Schwarz humoristisch und sarkastisch Facetten und Erlebnisse rund um die deutsche Post heute. So befasst er sich mit den negativen Auswirkungen der KI auf Post und Gesellschaft, berichtet aus eigenem Erleben über postalische Unzulänglichkeiten. Lesenswert ist auch sein Bericht über Geschichte und Umbau des Kreuzberger Postturms.
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Buch (Gebundene Ausgabe)

ab 37,00€

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