Volker Surmann ist Autor, Satiriker und Exil-Ostwestfale in Ostberlin. Seit 2011 führt er den Satyr Verlag. Zuvor stand er zwanzig Jahre als Kabarettist auf der Bühne und war als Autor für TV-Comedyformate und das Hauptstadtkabarett »Die Stachelschweine« tätig. Heute schreibt er regelmäßig satirische Beiträge für die »Wahrheit« der taz und das Neue Deutschland. Seit 2003 liest er jeden Donnerstag bei der Vorlesebühne »Brauseboys« und tritt zudem bei Poetry Slams in ganz Deutschland auf. Er veröffentlichte mittlerweile drei Romane, zuletzt »Mami, warum sind hier nur Männer?« bei Goldmann. Zwei Kurzgeschichtensammlungen erschienen bei Satyr. Dort gab er auch zahlreiche Anthologien (mit) heraus. Im Frühjahr 2024 wird sein erstes Jugendbuch bei Mixtvision erscheinen. Vom Stress am Schreibtisch erholt sich Volker Surmann am liebsten in der Sauna.
Zum 20. Mal verabschieden die Brauseboys heuer ein Jahr aus der Zeitgeschichte. »Auf Nimmerwiedersehen« heißt ihr satirischer Jahresrückblick. Zum 8. Mal erscheint ein Jahres-Best-of-Buch zur Show.
In ihren wöchentlichen Leseshows beobachtet und kommentiert die Berliner Vorleseboygroup das Jahr intensiv. Zum Jahresabschluss sortieren Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre Erinnerungen und bereiten sie auf: als Bühnenshow »Auf Nimmerwiedersehen« für rund 2.000 Zuschauer*innen und als satirischen Jahresband in Buchform. Was bleibt und was gehört in die Tonne der Zeitgeschichte?