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Band 10
Wege der Religionstheologie
Die theologische Denkfigur einer falsch verstanden Erwählung hat bisweilen die Exklusivität des Eigenen gestützt. Gottes Erwählen aber ist vielmehr konkretes Handeln unter den Bedingungen je konkreter Geschichte und drängt auf universale Entgrenzung und Überschreitung. Umkehr ist nötig: Die Juden sind nicht verworfen, und unter den anderen Religionen gibt es Wahrheit, Heiligkeit und Gaben des Heiligen Geistes, sagt das Zweite Vatikanische Konzil.
Das Herzstück der vorliegenden Arbeit liegt in der Verschränkung von Israeltheologie und Religionstheologie. Die Klammer wird eröffnet mit einer diskurs- und wissenschaftspolitischen Positionierung von Theologie interkulturell und mündet in die theologische Zukunftsperspektive einer komparativen Theologie und einer spirituellen Fundierung theologischen Reflektierens.
Buch (Taschenbuch)
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