Thomas von Aquin wurde um 1225 auf Schloss Roccasecca bei Aquino in Italien geboren und starb am 7. März 1274 in Fossanova. Er war Dominikaner und einer der einflussreichsten Philosophen und Theologen der Geschichte. Thomas von Aquin gehört zu den bedeutendsten katholischen Kirchenlehrern und ist seiner Wirkungsgeschichte nach ein Hauptvertreter der Scholastik. Er hinterließ ein sehr umfangreiches Werk, das etwa im Neuthomismus und der Neuscholastik bis in die heutige Zeit nachwirkt. In der römisch-katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt..
Wilhelm Metz, geboren 1959, apl. Professor für Philosophie am Philosophischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Gastprofessor in Mendoza (Argentinien), Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften. Forschungsschwerpunkte: hochmittelalterliches Denken (Thomas von Aquin), Frühe Neuzeit, Kant und deutscher Idealismus, Rechts- und Religionsphilosophie der Neuzeit, Denkmotive der nachidealistischen Moderne und Postmoderne..
Wilhelm Metz, geboren 1959, apl. Professor für Philosophie am Philosophischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Gastprofessor in Mendoza (Argentinien), Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften. Forschungsschwerpunkte: hochmittelalterliches Denken (Thomas von Aquin), Frühe Neuzeit, Kant und deutscher Idealismus, Rechts- und Religionsphilosophie der Neuzeit, Denkmotive der nachidealistischen Moderne und Postmoderne.
Die Lehre des heiligen Thomas von Aquin ist bis heute einer der Grundpfeiler christlicher Theologie und Philosophie. Glaube und philosophische Erkenntnis widersprechen einander nicht, da beide Vermögen von Gott stammen. Diese Auswahl bietet die wichtigsten Stellen aus Thomas’ Hauptwerk »Summe der Theologie« und seiner Grundlagenschrift »Vom Sein und Wesen«.