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Das 65. Feld
Dann betritt Leif Andersen das Café. Der geheimnisvolle Skandinavier mit dem antiken Lederkoffer scheint Viktor bereits zu kennen, kennt seine Geschichte, seine vergessene Verteidigungsvariante, seine ungenutzten Möglichkeiten. Er ist auf der Suche nach „den richtigen Spielern" – nicht den besten, sondern jenen, die etwas zu beweisen haben, die noch offene Partien im Leben austragen müssen.
Was folgt, sind sieben Schachpartien, die weit mehr sind als strategische Duelle über 64 Feldern. Jede Partie wird zu einer existenziellen Auseinandersetzung mit Vergangenem und Versäumtem, mit Mut und Versagen, mit dem, was war, und dem, was noch sein könnte. Denn das 65. Feld – das ist jener Raum jenseits der Spielregeln, wo das wahre Leben beginnt.
Sven Hartmann verwebt in diesem atmosphärisch dichten Roman die Eleganz des königlichen Spiels mit der Komplexität menschlicher Existenz. Eine Geschichte über zweite Chancen, die Kunst des Loslassens und die Frage, ob Glück eine Strategie hat oder ein Geschenk ist. Für Schachliebhaber und alle, die wissen, dass die wichtigsten Züge nicht auf dem Brett gespielt werden.
Buch (Taschenbuch)
23,50€