Suse Seidel, geboren 1977 in Hamburg, wuchs in der Waldorf- und Anthroposophiebewegung auf.
Sie studierte Sprachen sowie Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie und
besuchte die Autorenschule Schreibhain in Berlin.
Sie lebt und schreibt in ihrer Wahlheimat Dresden.
"Der Kreis, aus dem ich fiel" ist ihr Debütroman.
Im Leben geht es nicht um Glück, sondern darum, den richtigen Weg zu gehen . oder? Mit 15 Jahren folgt Magdalenas Leben einem festen Rhythmus: Wenn sie nicht in der Waldorfschule ist, musiziert oder malt sie zu Hause mit ihrer Mutter, um ihre geistige Entwicklung voranzubringen. Ihr Alltag wird durcheinandergebracht, als eine neue Schülerin in ihre Klasse kommt. Magdalena soll ihr bei der Eingewöhnung helfen. Aber Clara, mit ihren gefärbten Haaren und den Zigaretten in der Tasche, hat kein Interesse daran, Gedichte aufzusagen oder zu töpfern. Magdalena ist enttäuscht, hat sie sich doch endlich eine Freundin erhofft. Aber dann zeigt Clara ihr eine Welt außerhalb der anthroposophischen Ideologie. Plötzlich ist Magdalenas Leben viel bunter, lauter und offener als je zuvor - aber genauso laut sind ihre Zweifel, ob sie damit den falschen Weg einschlägt und ihr Seelenheil riskiert. Die Außenwelt bringt auch Gefahren mit sich, vor allem für ein Mädchen, das nie gelernt hat, Nein zu sagen. Kann Magdalena die Freiheit festhalten, auch wenn ihr alles andere zu entgleiten droht?.