Stephanie von Hayek wurde 1971 in Wolfratshausen als Tochter einer finnlandschwedischen Mutter und eines deutschen Vaters geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Politische Wissenschaften in München und Paris. Sie arbeitete als Referentin in internationalen Organisationen, unter anderem für die Weltbank in Washington D.C. und die europäischen Regionen in Straßburg. Sie schreibt Literaturrezensionen, leitet Schreibkurse und arbeitet im Feld der internationalen Beziehungen und Völkerverständigung. »Als die Tage ihr Licht verloren« ist ihr erster Roman.
Im Berlin der 30er-Jahre brodelt das Leben, aber am Horizont drohen schon dunkle Wolken. Linda und Gitte, Töchter einer liberalen, gutbürgerlichen Familie, genießen ihre Jugend. Linda heiratet den sensiblen und charismatischen Erich, die Liebe ihres Lebens. Als er aus dem Krieg nicht zurückkehrt, fällt sie in tiefe Melancholie und wird schließlich in eine Heilanstalt eingewiesen – gefährlich in einer Zeit, in der psychische Krankheiten zum Todesurteil werden können. Während einer vermeintlichen Umverlegung der Patienten gerät der Bus in einen schweren Unfall, und Linda gelingt die Flucht ...