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Die Anpassung des Geldes und seiner Verwaltung an die Bedürfnisse des modernen Verkehrs
Als Kritiker goldgedeckter Währungen und wollte er diese durch sein Konzept des „freien Geldes“ ersetzen. Er argumentierte, dass die Begrenzung des Geldumlaufs zu wirtschaftlicher Instabilität führte, da Geld nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stand, um das Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Er glaubte, dass die Versorgung mit Papiergeld reguliert werden sollte, um den Rohstoffpreisindex stabil zu halten und Preisstabilität zu gewährleisten.
Steige der Warenpreisindex, sollte das Angebot an Papiergeld reduziert werden, um der Inflation entgegenzuwirken. Falle er, sollte die Papiergeldmenge erhöht werden, um einer Deflation entgegenzuwirken.
Durch die Regulierung der Papiergeldmenge auf würde ein stetiger Geldumlauf gewährleistet, was entscheidend zur Förderung der wirtschaftlichen Stabilität beitragen würde.
Im deflationsgeplagten Österreich der Zwischenkriegszeit kam im legendären Wörgl seine Theorie des Freigeldes zur Anwendung. Sie führte zu sensationellen Ergebnissen, endeten am für die verantwortlichen Lokalpolitiker als Desaster, weil damals (wie heute immer noch) sehr starke Kräfte gab, die an Mechanismen, welche Krisen wirklich verhindern oder auch lösen können, aber den Interessen der Großfinanz entgegenlaufen, kein Interesse haben. Also ein sehr aktueller Stoff…
Buch (Taschenbuch)
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