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Antimykotische ätherische Öle gegen pflanzliche Pilzpathogene
Die vorwiegend verwendeten synthetischen chemischen Fungizide bringen aufgrund ihrer Nicht-Abbaubarkeit schwerwiegende Probleme für die menschliche Gesundheit und auch für die Umwelt mit sich. Dies hat zudem das Problem der Resistenz von Krankheitserregern gegen traditionell verwendete synthetische chemische Fungizide aufgeworfen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurden mehrere In-vitro- und In-vivo-Forschungsberichte zur Nacherntebehandlung unter Verwendung von Pflanzenextrakten und ätherischen Ölen erstellt, um Pilzbefall zu bekämpfen und dadurch die Haltbarkeit von Obst und Gemüse zu verlängern. Pflanzliche antimykotische Wirkstoffe haben eine zielgerichtete Wirkung und sind biologisch abbaubar. Somit stellen sie die beste Alternative zu diesen gefährlichen synthetischen Chemikalien dar. Biochemisch gesehen können antimykotische Wirkstoffe die Membran stören, was zu Zellaustritt, Zytoplasmaausfluss und Verlust der Protonenmotorkraft (Protonengradient einschließlich des Membranpotentials) führt und dadurch das Pilzwachstum hemmt. In der vorliegenden Studie wurden ätherische Öle aus vier indischen Pflanzen, nämlich Cymbopogon citratus, Eucalyptus globulus, Gaultheria procumbens und Syzygium aromaticum, verwendet, um ihre potenzielle antimykotische Wirkung gegen elf wichtige, erntezerstörende Pilzstämme zu untersuchen.
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