Rainer Kirsch (1934–2015), Lyriker, Essayist, Nachdichter und einer der markantesten Vertreter der »Sächsischen Dichterschule«. Er studierte Geschichte und Philosophie in Halle und Jena, wurde exmatrikuliert, arbeitete in der Produktion; ab 1960 verstand er sich als freischaffender Schriftsteller. Studium am Leipziger Literaturinstitut; das Diplom wurde ihm verweigert. Kirsch war Mitglied der Akademie der Künste und der Sächsischen Akademie der Künste und gehörte von 1993 bis 2010 dem PEN an. Beim Eulenspiegel Verlag erschien 2004 die Werkausgabe Rainer Kirschs..
Kerstin Hensel, geboren 1961, Lyrikerin und Erzählerin; Dozentin für Deutsche Verssprache an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin.
Woher kommen unsere Zahlen? Wie entstanden sie? Und warum brauchen die Menschen sie überhaupt? Rainer Kirsch stellt Fragen – und beantwortet sie, indem er uns zu Mammutjägern, Bauern am Nil, Händlern im Zweistromland führt, zu den Griechen und Römern auch, und zu mittelalterlichen Baumeistern. Er zeigt, wie Kopfarbeit und praktisches Tun Hand in Hand gehen, und verbindet eine kleine Geschichte der Mathematik mit der großen Menschheitsgeschichte. Das alles macht er in den schönsten Versen! Eine Verserzählung, so lustig wie anschaulich, so voller poetischem Schwung, dass selbst der größte Mathematikmuffel mitgerissen wird. Ob nun einer gerade erst das Zählen gelernt hat oder ein anderer schon multipliziert und dividiert, jedes Kind wird staunen und merken, wie spannend die Mathematik sein kann. – Oliver Weiss setzt mit markanten Collagen die bunte, reiche Welt der Zahlen ins Bild und führt zu Orten und Ereignissen, die mit der Mathematik und ihrer so zwingenden Wirkung wie nützlichen Anwendung verbunden sind.